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Volvo: neue Aufprallwarnsysteme

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Die Volvo Car Corporation lüftet das Geheimnis einer neuen Generation von Aufprallwarnsystemen

 

In den letzten Jahren hat die Volvo Car Corporation die Sicherheitsentwicklung auf Systeme konzentriert, die dem Fahrer/der Fahrerin bei der Erfassung des Verkehrsgeschehens helfen. Es geht dabei darum, eine bedrohliche Aufprallsituation frühzeitiger zu erkennen und dafür zu sorgen, dass ein Aufprall vermieden wird. Ist dies nicht möglich, lassen sich dennoch durch ein solches System Schäden und Verletzungen verringern, indem die Geschwindigkeit und damit der Anhalteweg verringert werden. Das zurzeit von der Volvo Car Corporation entwickelte aktive Sicherheitssystem stellt dabei neue Maßstäbe auf - die neue Generation des Aufprallwarnsystems wird in der Lage sein, einen Volvo vollständig zum Stillstand zu bringen.

 

 

Automatische Warnung und Bremsunterstützung

 

Die Volvo Car Corporation hat sich bei ihrer Systementwicklung darauf konzentriert, Sicherheitsrisiken sehr frühzeitig zu erkennen, was dem Fahrer/der Fahrerin helfen kann, einen Aufprall ganz zu vermeiden oder die Aufprallfolgen zumindest zu mindern - und zwar durch Reduzierung der Geschwindigkeit und damit Verkürzung des Anhalteweges. Premiere erlebte das Aufprallwarnsystem mit Bremsunterstützung vor kurzem im neuen Volvo S80. Es operiert mit einem Erfassungswinkel von 15 Grad und ist mit einem Abstandsradarsystem ausgestattet, das fahrende und in Fahrtrichtung anhaltende andere Fahrzeuge registriert.

 

„Ein solcher Radarsensor überwacht den Bereich direkt vor dem Fahrzeug. Reagiert der Fahrer/die Fahrerin nicht, wenn sich sein Volvo von hinten einem anderen Fahrzeug nähert, erscheint auf der Frontscheibe ein rotes Warnlicht - gleichzeitig ertönt ein Summer", berichtet Ingrid Skogsmo, Safety Director bei der Volvo Car Corporation.

 

Um diese Sicherheitsmarge noch zu vergrößern, werden die Bremsbeläge automatisch näher an die Bremsscheiben herangeführt. Betätigt dann der Fahrer/die Fahrerin die Bremse, überwacht das System den Pedaldruck. Ist dieser dann jedoch zu gering, verstärkt das System automatisch die Bremsleistung.

 

 

Vollautomatische Notbremsung

 

Die Volvo Car Corporation arbeitet zurzeit an einer völlig neuen Generation des Aufprallwarnsystems, das zukünftig die volle Bremsleistung automatisch bereitstellt und auch mit einem größeren Erfassungswinkel operiert. Die neue Generation des Aufprallwarnsystems wird noch frühzeitiger aktiviert, und wenn der Fahrer/die Fahrerin im Notfall nicht entsprechend bremst, greifen die Bremsen automatisch ein.

 

„Unseres Wissens ist die Volvo Car Corporation der einzige Automobilhersteller, der bei der Entwicklung eines solchen Systems am weitesten gekommen ist", berichtet Ingrid Skogsmo. „Die Entwicklungsergebnisse sind viel versprechend, und daher lüften wir jetzt den Vorhang und zeigen, welches Projekt bei uns als nächstes ansteht."

 

Ein weiterer Vorteil der neuen Systemgeneration besteht darin, dass dadurch nicht nur Fahrer/Fahrerin und Insassen geschützt werden, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Gerade beim Heckaufprall werden die Insassen des Fahrzeugs, auf das ein anderes von hinten auffährt, häufig verletzt, beispielsweise erleiden sie ein Halswirbelschleudertrauma. Natürlich geht dies auch einher mit entsprechenden Unfallschäden am Fahrzeug. Die Ausstattung zukünftiger Volvo-Modelle mit einem Aufprallwarnsystem, wie es zurzeit entwickelt wird, käme dabei allen Beteiligten zugute.

 

 

Andere aktive Sicherheitssysteme - bereits eingeführt oder in der Einführung

 

In den letzten Jahren hat die Volvo Car Corporation eine Reihe aktiver Sicherheitssysteme vorgestellt, mit deren Hilfe der Fahrer/die Fahrerin das Verkehrsgeschehen überwachen kann. Mehrere dieser Systeme sind bereits in aktuellen Fahrzeugen der Volvo Car Corporation verfügbar.

 

Das INTELLIGENT DRIVER INFORMATION SYSTEM, IDIS, erlebte seine Weltpremiere 2003. Beim Überholen oder Bremsen sorgt IDIS dafür, dass dann neu eintreffende andere Informationen, die für die Sicherheit nicht unbedingt wichtig sind, z. B. Anrufe oder eingehende Textmitteilungen, so lange zurückgestellt werden, bis sich die Situation entschärft hat. Hierbei geht es darum, dem Fahrer/der Fahrerin zu helfen, sich auf die jeweils wichtigsten Dinge zu konzentrieren und entsprechend entspannter und kontrollierter zu fahren.

 

Das BLIND SPOT INFORMATION SYSTEM, BLIS, operiert mit in den Außenspiegeln integrierten Kameras, die den toten Winkel erfassen. Eine Warnleuchte leuchtet in der Türverkleidung im Sichtfeld des Fahrers auf und warnt ihn, wenn ein anderes Fahrzeug dabei ist, in den toten Winkel einzufahren.

 

ADAPTIVE CRUISE CONTROL, ACC, ist eine adaptive Geschwindigkeits- und Abstandsregelung, die mit dem Aufprallwarnsystem kommuniziert. Dabei wird ein Radarsensor eingesetzt, der den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug überwacht, und dafür sorgt, dass mit diesem System je nach Geschwindigkeit in Sicherheitsabstand eingehalten wird.

 

 

Weitere Systeme in der Entwicklung

 

Die Volvo Car Corporation arbeitet mit vielen verschiedenen Systemen der aktiven Sicherheit, die in der Entwicklung unterschiedlich weit vorangekommen sind. Einige dieser Systeme sind praktisch fertig entwickelt, jedoch noch nicht in der Produktion eingeführt. Nachstehend eine Übersicht über die aktiven Sicherheitssysteme, die das Unternehmen zurzeit vorrangig bearbeitet und die daher in der nahen Zukunft verfügbar sein werden.

 

DRIVER ALERT lässt ein Warnsignal ertönen, wenn der Fahrer den sicheren Kurs innerhalb seiner Fahrspur verlässt. Dieses System alarmiert den Fahrer/die Fahrerin immer dann, wenn er/sie ermüdet - und zwar lange bevor ihm oder ihr die Augen zufallen. Dies bedeutet größere Sicherheitsmargen und bessere Möglichkeiten, ermüdungsbedingte Unfälle zu vermeiden. Noch nicht in die Produktion eingeführt.

 

VOLVO CoDriver koordiniert Informationen von allen Systemen und Funktionen und interpretiert das sich entwickelnde Verkehrsgeschehen. Das System hilft dem Fahrer/der Fahrerin, wenn er/sie zu ermüden beginnt oder gestresst ist, indem Assistenzfunktionen aktiviert werden. Ergebnis: der Fahrer/die Fahrerin gewinnt Zeit, um richtig zu reagieren, was die Sicherheit erheblich verbessert. Noch nicht in die Produktion eingeführt.

 

LANE DEPARTURE WARNING überwacht die Straße mit Hilfe einer Kamera im Rückspiegel. Beim Überfahren der Fahrspurmarkierung ertönt ein Summer, so dass der Fahrer/die Fahrerin aufgefordert wird, Maßnahmen zu ergreifen. Noch nicht in die Produktion eingeführt.

 

LANE KEEPING AID lässt ebenfalls ein Signal ertönen, wenn das Fahrzeug seine Spur verlässt. Unterlässt der Fahrer/die Fahrerin dann, sein Fahrzeug wieder in die Spur zu lenken, greift das System korrigierend ein. Noch nicht in die Produktion eingeführt.

 

EMERGENCY LANE ASSIST überwacht auch den Gegenverkehr, und zwar mit Hilfe einer Kamera und einem Radarsystem. Unterlässt es der Fahrer/die Fahrerin, auf den durch Summer ausgelösten Alarm zu reagieren, greift das System korrigierend ein und lenkt das Fahrzeug in die ursprüngliche Spur zurück. Noch nicht eingeführt.


Elkman Elkman

zeitweise geschlossen !

Re: Volvo: neue Aufprallwarnsysteme

 

Zitat:

Original geschrieben von Volvo

.... Natürlich geht dies auch einher mit entsprechenden Unfallschäden am Fahrzeug. Die Ausstattung zukünftiger Volvo-Modelle mit einem Aufprallwarnsystem, wie es zurzeit entwickelt wird, käme dabei allen Beteiligten zugute.

 

....

Seid ihr euch da bei Volvo wirklich sicher ? :confused:

 

Was machen denn demnächst die Werkstätten ?

 

Der Werdegang eines früheren Automechanikers geht nun über den Elektromechaniker zum Software-Pfleger :eek:

 

So angenehm solche Erungenschaften auch sind - bei so viel Licht ist auch einiges an Schatten zu erwarten.

 

Gruß

Torsten

- lässt ungern bremsen -


razor23 razor23

Dauerlichtfahrer

Re: Volvo: neue Aufprallwarnsysteme

 

Zitat:

Original geschrieben von Volvo

Vollautomatische Notbremsung

 

Die Volvo Car Corporation arbeitet zurzeit an einer völlig neuen Generation des Aufprallwarnsystems, das zukünftig die volle Bremsleistung automatisch bereitstellt und auch mit einem größeren Erfassungswinkel operiert. Die neue Generation des Aufprallwarnsystems wird noch frühzeitiger aktiviert, und wenn der Fahrer/die Fahrerin im Notfall nicht entsprechend bremst, greifen die Bremsen automatisch ein.

Ist das zur Zeit überhaupt rechtlich abgesichert?

 

Was, wenn ein vermeintliches Hindernis eine Vollbremsung bei hohem Tempo auslöst und es dadurch erst zum Unfall kommt? Wer ist da Schuld?


svo svo

Zum Beispiel bei Tieren auf der Fahrbahn...


Elkman Elkman

zeitweise geschlossen !

Das Thema EBA wurde an anderer Stelle schon intensiv diskutiert.

 

Ich selber habe schon einige Male den EBA erlebt und muss sagen, dass ich ihn gern abschalten würde. Es stört mich, wenn ich das Fahrzeug nicht mehr beeinflussen kann.

Nun kommt noch eine weitere "Entscheidungshilfe" hinzu :(

 

Gruß

Torsten


Volvo: neue Aufprallwarnsysteme

Gott sei dank steht immer wieder das Wort Volvo im Text. Ansonsten könnte man auch meinen einen Beitrag von Mercedes zu lesen.


Designs Designs

4wheel driver

Re: Re: Volvo: neue Aufprallwarnsysteme

 

Zitat:

Original geschrieben von Elkman

Seid ihr euch da bei Volvo wirklich sicher ? :confused:

 

Was machen denn demnächst die Werkstätten ?

Denkst du dabei nun an einen Beschäftigungsverlust der Werkstätten? Selbst wenn... die Priorität sollte dennoch klar auf der Unfallvermeidung und den damit ausbleibenden Schäden am Mensch gerichtet sein.

 

Gruß Jürgen


Propheteus Propheteus

Herr Ober, Diesel bitte!

Zitat:

Original geschrieben von Elkman

Das Thema EBA wurde an anderer Stelle schon intensiv diskutiert.

 

Ich selber habe schon einige Male den EBA erlebt und muss sagen, dass ich ihn gern abschalten würde. Es stört mich, wenn ich das Fahrzeug nicht mehr beeinflussen kann.

Nun kommt noch eine weitere "Entscheidungshilfe" hinzu :(

 

Gruß

Torsten

und genau das stellt das problem im heutigen straßenverkehr dar.

mir passe es auch überhaupt nicht wenn das fahrzeug was ich gerade bewege plötzlich sachen macht die ich garnicht will! (bremsen wo evtl. vollgas sicherer wäre - soll vorkommen)

das setzt aber vorraus das ich auch voll da bin beim fahren und haben wir den punkt warum diese systeme entwickelt werden bzw. nützlich sind, nämlich für die fahrer die träumen im auto!

 

leider muß man auf die dann auch noch aufpassen, und wohl mehr als jetzt schon den spätestens wenn 50% aller pkw mit diesen systemen ausgestattet sind schalten die meisten im kopf ganz ab.

 

und wie geht das weiter im bezug fahrschule? 5 oder 8 jahre weiter und kein prüfling weiß mehr wie das fahren ohne diese dinger ist. und dann kommt was kommen muß, er kauft sich weil er kein geld hat nen golf 4 der nix davon an bord hat und ist in einer gefahrensituation völlig überfordert!

 

wir werden also sehen was kommt. grundsätzlich finde ich aber die entwicklung solcher systeme durchaus ok, nur der einsatz sollte dann selbst bestimmbar im fahrzeug sein!

 

gruß Peter


BerniHAL BerniHAL

Ohne Panne Ewig Leistung

Ich bin mir sicher, dass die Elektronik besser arbeitet als jeder Mensch, aber da wir ja eh alle von uns behaupten, wir sind der/die beste Autofahrer/-in können wir uns das ja nicht eingestehen, nicht wahr ;) ?


Propheteus Propheteus

Herr Ober, Diesel bitte!

Zitat:

Original geschrieben von BerniHAL

Ich bin mir sicher, dass die Elektronik besser arbeitet als jeder Mensch, aber da wir ja eh alle von uns behaupten, wir sind der/die beste Autofahrer/-in können wir uns das ja nicht eingestehen, nicht wahr ;) ?

gegen das besser arbeiten will ich garnichts sagen, nur die menschliche komponente die mahr als nur 0 und 1 rechnen kann also bremsen oder nicht bremsen wird mit solchen systemen ausgehebelt. ich für meinen teil wäre schon nicht mehr hier wenn ein system gebremst hätte wo ich gang runter und voll drauf gefahren bin. das bremsen wäre mein ende gewesen.

 

ich zumindest bin vieleicht nicht der beste fahrer aber ich schlafe nicht beim autofahren!

 

gruß peter


Volvo: neue Aufprallwarnsysteme

GEFÄHRLICH wird es in meinen Augen erst dann, wenn die Elektronik nicht nur versagt, sondern spinnt. Ich denke da an einem mir bekannten Fall einer Mercedes A-Klasse (einer der früheren Modelle): Bei Tempo 80 auf regennasser Landstraße war das Auto plötzlich der Meinung zu schleudern - was aber nicht der Fall war, da das Fahrzeug schnurgerade unterwegs war. Was macht das ESP? Irgendwelche Räder unmotiviert abbremsen - JETZT kam das Auto dann ins Schleudern und hat einen Zaun mitgenommen. Zum Glück nur Sachschaden. Will nicht wissen was passiert, wenn ein Auto mit den oben genannten Assistenzsystemen auf der Autobahn auf einmal eine Vollbremsung hinlegt oder auf einer Gebirgsstraße auf einmal von selbst die "Spur korrigiert"...

 

mfG - linn


Propheteus Propheteus

Herr Ober, Diesel bitte!

stimmt daran hat noch keiner gedacht. ich auch nicht!

 

bei der A-Klasse hat sicher einer der radsenoren gesponnen. waren die radlager noch alle ok? das habe ich schonmal gehört das das vorgekommen ist, muß wohl nicht nur einmal passiert sein.

 

gruß peter


volvo

 

EMERGENCY LANE ASSIST überwacht auch den Gegenverkehr, und zwar mit Hilfe einer Kamera und einem Radarsystem. Unterlässt es der Fahrer/die Fahrerin, auf den durch Summer ausgelösten Alarm zu reagieren, greift das System korrigierend ein und lenkt das Fahrzeug in die ursprüngliche Spur zurück. Noch nicht eingeführt.

 

***** woher weisst das system das d ein 40 tonner überholt der cca 20 meter lang ist *******


Propheteus Propheteus

Herr Ober, Diesel bitte!

Re: volvo

 

Zitat:

Original geschrieben von gaidos robert

EMERGENCY LANE ASSIST überwacht auch den Gegenverkehr, und zwar mit Hilfe einer Kamera und einem Radarsystem. Unterlässt es der Fahrer/die Fahrerin, auf den durch Summer ausgelösten Alarm zu reagieren, greift das System korrigierend ein und lenkt das Fahrzeug in die ursprüngliche Spur zurück. Noch nicht eingeführt.

 

***** woher weisst das system das d ein 40 tonner überholt der cca 20 meter lang ist *******

ich glaube wenn dieses teil im auto ist dann müssen wir uns keine gedanken mehr machen über selber fahren. da setze ich mich morgens mit nem kaffee und ner zeitung ins auto, sage wo ich hin will und er pingt ganz glücklich wenn wir dann da sind. und das alles ohne fahrer!

 

ein traum in blech (oder makrolon?). achja und wärend ich dann arbeite tankt das gerät natürlich selbst wieder strom oder wasserstoff auf. ->wozu waren nochmal haustiere?


Zitat:

Original geschrieben von elektronix

Gott sei dank steht immer wieder das Wort Volvo im Text. Ansonsten könnte man auch meinen einen Beitrag von Mercedes zu lesen.

Nene Mercedes braucht dafür doch das WBR-System

 

WBR=wooden board on the road

 

ihr kennt sicher noch die Vorstellung des MB-Systems bei Stern-TV

 

"Ich hab genau beim Brett gebremst, wie immer..."

 

die letzten worte des (ex)-auto-bild-redakteurs, bevor er das s-klasse vorgänger modell mit der neuen s-klasse direkt in eine e-klasse schob...

 

*g*


Hinweis: In diesem Thema Volvo: neue Aufprallwarnsysteme gibt es 20 Antworten auf 2 Seiten. Der letzte Beitrag vom 30. Juli 2006 befindet sich auf der letzten Seite.
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