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Volvo mit Dolby Surround Pro Logic II-Technologie
Spitzenposition im Marktsegment der Mittelklasse
Nicht nur mit exklusiven Fahrzeugen erfüllt Volvo Premiumansprüche, auch in Sachen Infotainment ist die schwedische Marke ein Trendsetter. So auch mit der Verfügbarkeit der Highend-Audio-Technologie Dolby Pro Logic II in der aktuellen Volvo Produktpalette einschließlich der neuen Modelle Volvo S40 und Volvo V50 – ein Angebot, das derzeit in der automobilen Mittelklasse ohne Konkurrenz ist.
Dolby Surround Pro Logic – der Begriff gilt nicht nur unter HiFi-Enthusiasten als Qualitätsmerkmal für höchsten Musikgenuss im Auto, er ist auch ein eingetragenes Warenzeichen. Entwickler und Rechteinhaber ist das amerikanische Unternehmen Dolby Laboratories, ein weltweit führender Spezialist auf dem Gebiet der Tontechnik.
Dolby Surround Pro Logic ist eine Weiterentwicklung des so genannten Digital Sound Processoring (DSP), bei dem der Hörer verschiedene Musik-Grundrichtungen einstellen kann, deren charakteristische Frequenzprofile ein Equalizer beim Abspielen gezielt hervorhebt. Ein wesentlicher Unterschied zu DSP ist aber, dass Pro Logic der Musik keine synthetischen Effekte wie Nachhall oder Echo hinzufügt, sondern die in der Aufnahme enthaltenen Richtungsinformationen in authentischen Raumklang umsetzt.
Dolby Surround: Natürlicher Raumklang aus fünf Kanälen
Im Gegensatz zur herkömmlichen Stereowiedergabe im Auto, bei der Lautsprecher im vorderen und rückwärtigen Bereich des Fahrzeugs die Tonsignale zweier Kanäle wiedergeben, splittet beim Dolby Surround-System ein Decoder diese Signale in fünf Kanäle auf: Zwei Tonquellen im Frontraum geben die Kanäle links und rechts wieder, während das Zusammenspiel der beiden Lautsprechereinheiten im Fahrzeugfond den Surroundeffekt erzeugt und der in den Mittenlautsprecher eingespeiste fünfte Kanal die Klangfülle im zentralen Hörbereich optimiert.
Dank des so genannten Ambient Surround Sounds entsteht auf diese Weise beim Abhören von Musik-CDs und MDs (Mini Discs) ein einzigartiges Musikerlebnis – ein hoch differenziertes und räumlich präzises Klangbild, das Höreindrücke so naturgetreu wiedergibt, als säßen die Zuhörer in einem Konzertsaal oder unmittelbar vor einer Bühne. Je nach Empfangsstärke ist auch im Radiobetrieb eine Wiedergabe in Dolby Pro Logic II-Qualität möglich; sinkt die Empfangsstärke, wechselt das System automatisch in den Dreikanal-Modus, der aber dem konventionellen Stereomodus im Raumklang immer noch überlegen ist.
Pro Logic II bei Volvo: separate Klangaufbereitung für den Fahrzeugfond
In der jüngsten Entwicklungsstufe Dolby Surround Pro Logic II, wie sie im neuen Volvo S40 und Volvo V50 sowie den Modellen Volvo S60, Volvo S80, Volvo V70, Volvo XC70 und Volvo XC90 als Option angeboten wird, kommt eine weitere Qualitätskomponente hinzu: Die Mitreisenden auf der Rückbank sind nicht nur passive Mithörer, vielmehr wird für sie das gleiche Klangerlebnis wie für die vorne Sitzenden separat erzeugt.
Durch die getrennte Berechnung und zeitversetztes Abstrahlen einzelner Frequenzen gleicht das System nämlich Unterschiede aus, die sich aus den unterschiedlichen Schallwegen und abweichenden akustischen Verhältnissen in Vorder- und Fondraum ergeben. In Klangqualität und Hörerlebnis gibt es somit keinerlei Unterschiede mehr zwischen dem vorderen Teil des Passagierraums und dem Fahrzeugfond. Was den Musikgenuss betrifft, sitzen bei Volvo also auch die Fondpassagiere in der sprichwörtlichen ersten Reihe.
Dolby Surround Pro Logic II ist Bestandteil der Premium Sound-Audiopakete, die für die Modelle Volvo S60, Volvo S80, Volvo V70, Volvo XC 70, Volvo XC 90 angeboten werden. Ein solches Premium Sound-Audiopaket umfasst einen hochwertigen Radio-CD-Player mit integriertem Sechsfach-CD-Wechsler und bietet unter anderem Anschlußmöglichkeiten für einen externen CD- beziehungsweise MD-Player. Im neuen Volvo S40 und Volvo V50 steht das System in den Kombinationen Radio/CD, Radio/CD plus MD-Laufwerk in einem Gerät sowie – ebenfalls in einer Baueinheit zusammengefasst – als Radio mit Sechsfach-CD-Wechsler zur Verfügung.
Die differenzierte Aufbereitung der Tonsignale gewährleisten ein 27-Band-Equalizer mit fünf Einstellungsoptionen für den vorderen Fahrgastraum sowie ein zusätzlicher, für den Fondbereich zuständiger Fünfband-Equalizer. Als Leistungsquelle fungiert ein Verstärker mit einer Sinusleistung von vier mal 70 Watt, der Mittelkanal wird mit 25 Watt versorgt.
Garant für höchste Musikgenüsse ist ein Klangsystem aus insgesamt zwölf Lautsprechern. In den Vordertüren kommen aus Hoch-, Mittel- und Tieftönern bestehende Einheiten zum Einsatz, in die Fondtüren ist jeweils eine Bass-Hochtöner-Kombination eingelassen, der Mittenlautsprecher zentral in den Armaturenträger integriert. Ein zusätzlicher 140-Watt-Baßlautsprecher (Subwoofer), der dem hoch auflösenden Raumklangbild durch Anheben der Tieftonfrequenzen zusätzliches Volumen verleiht, steht als Option zur Verfügung.
Die Bedienung der Highend-Anlage von Volvo erfolgt logisch und übersichtlich über das Infotainment-Menü der zentralen Bedieneinheit in der Frontkonsole. Zahlreiche Justiermöglichkeiten erlauben dabei eine optimale Einstellung auf individuelle Präferenzen und Hörgewohnheiten: So sind die Wiedergabefunktionen – Dreikanal-Stereo oder Dolby Surround Pro Logic II – frei wählbar und die Schallpegel für Surround, Mittenlautsprecher und Subwoofer sowie die Equalizer-Einstellungen für vorne und hinten getrennt einstellbar. |
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V90 3.0 Aut. LPG
Eine interessante Entwicklung, die sicher einmal hörenswert ist.
Technisch unklar ist mir dabei aber die folgende Aussage:
Das Berechnen und die Abstrahlung des Signals (warum eigentlich nur einzelner Frequenzen?) über ein Delay macht meiner Ansicht nach nur Sinn, wenn die Abstrahlung über ein separates Lautsprechersystem erfolgt. Da die Fondlautsprecher aber auch für Rauminformationen des Fahrers genutzt werden, wird das Ergebnis in der beschriebenen Variante sehr indifferent sein müssen.
Und btw, einen 27-Band EQ (der sicher nur ein grafischer und kein parametrischer sein kann) dem Audiomaterial entsprechend optimal einzustellen macht selbst unter idealen Studiobedingungen unter Zuhilfenahme eines FFT-Analizers schon etwas Mühe und erfordert Erfahrung in der Materie. Im Auto halte ich das für reichlich übertrieben.
Aber es demonstriert wieder mal die enormen technischen Möglichkeitren auf diesem Gebiet heutzutage.
Gruß, dixi
hi
was ist der unterschied zw graphischer und parametrischer eq ??
danke
Beim 27 Band- Equalizer sollst Du ja die Bänder nicht einzeln einstellen, da kriegst Du verschiedene Klangeinstellungen zur Auswahl: Sprache, Klassik, Pop, etc.
Bei Fondpassagieren entsteht logischerweise bei herkömmlichen Systemen der Eindruck, dass die Musik von hinten kommt. An den Boxen sitzt man ja am dichtesten dran. Durch die Veränderung der Laufzeiten der Frequenzen, die aus den Lautsprechern kommen, entsteht auch für die Fondpassagiere der Eindruck, dass die Musik von vorne kommt.
Hallo,
hat das Premium Sound im V50 ne Anschlußmöglichkeit für externe Geräte??
Zetterick
Volvo mit Dolby Surround Pro Logic II-Technologie
was nützt das der ganze spaß, wenn das ding nicht mal mp3-daten spielen kann!?! echt fortschrittlich!
wenn du dir so ein auto mit so nem soundsystem kaufst dann bist du nicht der typ mensch der nachts bei kazaa musik runterladet. dann kaufst du die die cds die du willst.
(ausnahmen werden ausgeschlossen weil ich von der mehrheit rede)
ps: zu meiner frage davor weiter oben. was ist der UNTERSCHIED zwischen graphischer und parametrischer eq ??
gruß
Ob jetzt MP3 nur von Raubkopierern genutzt wird, da habe ich so meine Zweifel. Schließlich kriegt man auf eine CD etliche Stunden Musik und wenn man zehn MP3-CDs im Auto hat, dann ist man kann man sehr lange Musik hören, da würd das Handschuhfach bei CDs nicht reichen.
MP3 haben die wohl nicht im Programm, aber immerhin wohl einen MD-Player.
ok die antwort hatte ich fast erwartet. ich hab daran gedacht als ich die "ausnahmen" ausgeschlossen hatte (weil sonst wär dieses argument auch noch gekommen).
aber dann werd ich doch auch dazu noch was sagen undzwar: ausser runterladen und kazaa als mp3 quelle, kann man nur noch entweder von freunden mp3 kopieeren (aber wer schleppt schon seinen computer immer mit - und bitte kommt mir nicht mit es gibt laptops und solche sachen denn das haben so wenige dass sich für volvo nicht lohnt das ganze mp3 tauglich zu machen wahrscheinlich), oder man kopieert halt eine normale audio-cd zu mp3s auf dem computer. was wiederrum nichts bringt weil man ja die cd gleich 1on1 kopieeren kann oder sie einfach kaufen kann.
mp3 sind zu mehr als 85% gestohlen und das wissen wir alle. die wenigen die mp3 "legal" verwenden sind einfach zu wenige.
was ich damit sagen will ist dass diese mp3 untauglichkeit bei Volvo nur die wenigsten wirklich in der praxis (also die leute die sich das auto kaufen) stören wird.
gruß
V50 & S60
Deine Argumentation macht für mich keinen Sinn. Auch CD sind inzwischen zur Mehrzahl Raubkopien. Aus raubkopierten mp3's werden nämlich noch öfter standard CD gebrannt. Trotzdem bauen die Hersteller CD-Player ein. Und MP3-CDs werden von den Ehrlichen auch gerne verwendet. Sie sind eben praktisch. Dem Autohersteller ist es eigentlich auch egal, es geht ihm nur um den Kundenwunsch. Der ist scheinbar nicht hoch genug. Noch nicht!
Volvo mit Dolby Surround Pro Logic II-Technologie
genau das hab ich ja auch gesagt:
warum das so ist mus es einen grund geben. wenn du eine bessere argumentation hast würde mich freuen sie zu hören.
wenn du und deine freunde mp3's verwendet heisst das nicht dass der rest der welt mp3's verwendet. ich kenn viele in der klasse der menschen die sich so ein auto kaufen würden und die meisten davon verwenden keine mp3's. und das nicht weil die nicht wissen dass die soooo praktisch sind sondern es ist leichter für die das geld rauszustrecken und einfach die cd zu bekommen.
die mehrheit der menschen die mp3's verwendet ist die jugend (mehrheit heisst wohlgemerkt ab 51% aufwärts und nicht gleich 99%) und die kann sich so ein auto sowieso nicht leisten.
gruß
Tiguanfahrer
Definiere bitte den Begriff "Jugend". Gehört man mit Mitte 20 auch noch zur "Jugend"? Das ist doch dann aber schon die Zielgruppe von S40 und V50. Und die würden sich sehr wohl für MP3 interessieren. Einfach zu sagen das Volvo es nicht anbietet weil es zu wenig Leute haben möchten halte ich für falsch.
das hör ich schon oft. man bringt argumente und dann sagen manche nein, das ist falsch. sagen aber nicht wie das richtig ist.
ich hab kein problem damit dass was ich sage mal falsche denkweise sein kann. aber bitte sagt doch mal auch was und sagt nicht nur dass ich nicht recht hab und aus.
in einem punkt waren wir (ich und haho) uns einig. undzwar dass die nachfrage danach nicht groß war bei wole, die kundenwünsche. und der grund dazu würde ich mal gerne wissen.
gruß
Um die andere Sache zu beantworten, beim grafischen EQ sind die Frequenzen für die Anhebung oder Absenkung des jeweiligen Wertes festgelegt, der parametrische EQ (Begriff abgeleitet von Parameter) kann zusätzlich zum Anheben und Absenken die Frequenz selbst durch den Anwender ändern, sowie die Güte (Wirkungsbandbreite auf benachbarte Frequenzen) der Anhebung und Absenkung. Dadurch ist es möglich raumbedingte Veränderungen im Übertragungsbereich eines Lautsprechers aus zu gleichen.
Weder der eine noch der andere EQ hat etwas mit den oben erwähnten Voreinstellungen (wie Stadion, oder Live) zu tun. Diese werden meist bei DSPs verwendet, welche nicht nur EQ Funktionalität haben, sondern auch Raumhallanteile erzeugen und Audiosignale im zeitlichen Verlauf ändern können.
mfG Uwe
V90 3.0 Aut. LPG
@Uwe
Jetzt wollte ich gerade mal den Unterschied grafisch <-> parametrisch erklären, da hast du mir das schon abgenommen. Danke!
Ich verstehe den 27 Band EQ in dem Artikel von Volvo schon als _reinen_ EQ, nicht gekoppelt mit komplexen DSP Programmen. Dort ist die Rede von: "Die differenzierte Aufbereitung der Tonsignale gewährleisten ein 27-Band-Equalizer mit fünf Einstellungsoptionen für den vorderen Fahrgastraum..." Die fünf Einstellungen sind sicher sowas wie "Jazz", "Rock", "Klassik" usw., beziehungsweise was die Entwickler unter dem "typischen Sound" verschiedener Musikstile verstehen.
Es kann natürlich sein, dass im Hifi- und speziell CarHifi-Bereich ein EQ immer mit Raum- und Laufzeitberechnungen gekopplet ist, da kenne ich mich nicht so aus.
Im Studiobereich ist ein EQ für die reine Frequenzbearbeitung zuständig.
@all zu mp3
Mich stört die mp3-Untauglichkeit bei meinem Autoradio auch nicht. Unabhänging von der Herkunft der files und eventuell verletzter Urheberrechte: mp3 ist halt ein Datenkompressionsverfahren, was trotz der Verbesserung der Kompressionsalgorithmen in den letzten Jahren immer noch eine Qualitätseinbuße mit sich bringt.
Für mich sind mp3's für Informations- und Demonstrationszwecke im Internet o.k., mit meinem Anspruch an Hifi haben sie nichts zu tun. Außerdem kostet es Arbeit und Zeit, solche CD's zusammenzustellen, das ist mir einfach zu nervig.
Aber jeder wie er mag.
Gruß, dixi