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Volkswagen Piloten auch auf Marathon-Prüfung im Vorderfeld
Die beiden Volkswagen Race-Touareg überzeugten auf der 14. von 17 Etappen der Rallye Dakar erneut mit hoher Standfestigkeit und guten Platzierungen. Jutta Kleinschmidt/Fabrizia Pons setzten mit der sechstbesten Zeit von Ayoûn El Atroûs nach Tidjikja in Mauretanien ihre seit genau einer Woche andauernde Serie von Etappen-Platzierungen im Spitzen-Sextett fort. Auch Bruno Saby und Co-Pilot Matthew Stevenson bewiesen auf der 548 Kilometer langen Etappe eine konstante Form und festigten mit der neuntbesten Zeit trotz eines Reifenschadens ihren siebten Gesamtrang. Nach dem Ausfall eines Race-Trucks in der Vorwoche und einem Rückschlag für den verbliebenen in Wertung fahrenden Lastwagen des Volkswagen Teams - die einzige zulässige Hilfe für die beiden Race-Touareg auf der heutigen Marathon-Etappe - legten die beiden Fahrer und ihre Co-Piloten im abendlichen Service selbst Hand an.
Kris Nissen (Volkswagen Motorsport-Direktor)
"Erneut hat Volkswagen eine lange Etappe erfolgreich bewältigt. Bruno hat lediglich durch einen Reifenschaden etwas Zeit verloren. Der Marathon-Service heute Abend erfordert nur Routine-Arbeiten, keine Extra-Handgriffe, da die Autos perfekt vorbereitet waren und heute tadellos gelaufen sind. Die Beständigkeit des neu konstruierten Race-Touareg und die guten Leistungen der Fahrerteams sind angesichts der hohen Dauerbelastung für Mensch und Material beeindruckend."
Jutta Kleinschmidt
"Es läuft zur Zeit richtig gut für uns. Es macht Spaß, auch wenn die Etappe heute wieder richtig anstrengend war. Aber genau das liebe ich ja an der Dakar. Was uns heute wieder etwas zu schaffen machte, ist das System zur Regulierung des Reifenluftdrucks. Diese Anlage, im Weltcup erlaubt, wurde erst kurz vor der Dakar frei gegeben - zu spät für uns, um diese Entwicklung noch umzusetzen."
Bruno Saby
"Wir wollen auf den verbleibenden Etappen kein unnötiges Risiko mehr eingehen. Trotzdem ist es eine Rallye, keine Kaffeefahrt. Die Dakar enthält bis zum letzten Kilometer viele Tücken. Beim eingeschränkten Service heute Abend spielt mein Beifahrer Matthew als erfahrener Mechaniker eine besonders wichtige Rolle."
Stand nach Etappe 14, Ayoûn El Atroûs (MRT) - Tidjikja (MRT); 548/551 km WP/Gesamt
Pos., Team, Fahrzeug, Tagesergebnis, Gesamtstand
1. Stéphane Peterhansel/Jean-P. Cottret (F/F), Mitsubishi Pajero, 7:09.37 Std. (3.), 43:46.03 Std.
2. Hiroshi Masuoka/Gilles Picard (J/F), Mitsubishi Pajero, 7:12.12 Std. (5.), + 1:05.04 Std.
3. Jean-Louis Schlesser/Jean-M. Lurquin (F/B), Schlesser-Ford, 7:11.22 Std. (4.), + 2:31.44 Std. ...7. Bruno Saby/Matthew Stevenson (F/GB), Volkswagen Race-Touareg, 7:40.26 Std. (9.), + 6:14.49 Std. ... Jutta Kleinschmidt/Fabrizia Pons (D/I), Volkswagen Race-Touareg, 7:14.16 Std. (6.), + 20:43.20 Std.