- Porsche: Wendelin Wiedeking weicht
- Porsche plant offenbar Vierzylinder-Boxster
- Porsche: Cayenne Diesel kommt im Februar
- Carrera GT schnellstes Auto auf dem Nürburgring
- Porsche erlangt tatsächliche Mehrheit bei VW
- Porsche übergibt zwei Cayenne-Notarzteinsatzfahrzeuge an Stuttgarter Feuerwehr
- Porsche 911 Turbo: Update zur IAA
- Weltpremieren: 911 GT3 und Cayenne Diesel
- Erfolgreicher Produktionsstart des neuen Porsche Cayenne
- Porsche 911 Turbo S: Mehr für weniger
Vier Jahrzehnte 911er
Der »Elfer« – wie ihn seine Fahrer und Fans nennen – feiert 40. Geburtstag. Das sind vier Jahrzehnte Porsche-Sportwagen-Tradition, die immer neue und zukunftweisende Variationen hervorbrachten. Nichts deutet darauf hin, dass die Faszination 911 in den nächsten Jahren und Jahrzehnten nachlassen wird. Der 911 wird weiter entscheidend dazu beitragen, dass Porsche wirtschaftlich gesund und unabhängig bleibt. Das Unternehmen plant die Zukunft maßgeblich mit dem 911.
Über 25.000 »Elfer« werden im Geschäftsjahr 2002/2003 produziert. Einer klugen und weitsichtigen technischen Entwicklung des 911 (und auch des Modells Boxster) ist es zu verdanken, dass Porsche als Unternehmen nach schwierigen Zeiten zu Beginn der 90er Jahre zu einem neuen Aufschwung gefunden hat und ein unabhängiger Automobilhersteller geblieben ist. Produktion, Absatz, Umsatz und auch Ertrag stiegen in den vergangenen zehn Jahren regelmäßig auf Rekordhöhen. Nicht zuletzt dank der Einführung der Baureihe Cayenne wird sich daran – trotz einem schwierigen Umfeld – auch im Geschäftsjahr 2002/2003 nichts ändern.
1963 war Porsche ein kleines Unternehmen, das rund 1000 Mitarbeiter zählte. Die Premiere des neuen Modells 911 auf der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt war für den Sportwagenhersteller aus Stuttgart-Zuffenhausen ein großer und einschneidender Schritt.
Das Grund-Konzept dieses Sportwagens, den Porsche zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorstellte, ist seither nahezu unverändert geblieben: Ein leistungsstarker Motor ist im Heck des Fahrzeugs untergebracht. Das verschafft dem 911 Agilität, ein optimales Bremsverhalten und den Hinterrädern gute Traktion.
Die Form schuf ein damals 25jähriger Designer mit Namen Ferdinand Alexander Porsche, ältester Sohn des damaligen Firmenchefs Ferry Porsche. F. A. Porsche erinnert sich an die große Aufgabe, einen Nachfolger für den Porsche 356 zu schaffen: "Es ging nicht darum, einfach irgendein neues Auto innerhalb einer großen Modell-Palette zu schaffen. Hier sollte der Nachfolger eines Automobils entstehen, das nach mehr als eineinhalb Jahrzehnten zum Klassiker geworden war." Er selbst beschrieb den 911 als einen Sportwagen mit einer klaren, ehrlichen Form. Sein Grundsatz: "Ein gutes Produkt muss dezent gut sein. Design ist keine Mode".
Damals wie heute handelt es sich beim Triebwerk des 911 um einen Sechszylinder-Boxer mit unverwechselbarem Sound, auch wenn die Leistung auf aktuell 320 PS beim Carrera oder 420 PS beim 911 Turbo angestiegen ist. Ein einschneidendes Jahr war 1997: Porsche entwickelte für den 911 einen neuen Motor, nur das Prinzip des Sechszylinder-Boxers blieb gleich. Auffallender Unterschied: Dieses zunächst 300 PS starke 3,4 Liter-Triebwerk ist wassergekühlt. Das bisher verfolgte Prinzip der Luftkühlung, das beim VW-Käfer und später bei allen 356- und 911-Varianten angewandt wurde, haben die Techniker nicht mehr eingesetzt. Wichtigster Grund für diese technische Lösung ist eine optimale Kühlung für die vier Ventile jedes Zylinders. Zudem sind die weltweit gültigen Abgasvorschriften per Wasserkühlung leichter zu erfüllen. Aktuell leistet der Sechszylinder im 911 Carrera 320 PS aus 3,6 Liter Hubraum.
Wichtige Eigenschaften waren schon beim Vorgänger des 911, dem Typ 356, für Porsche Pflicht-Programm: ein Porsche-Sportwagen muss zuverlässig und schnell, aber gleichzeitig auch alltagstauglich, sozial akzeptiert und wertbeständig sein. Auch daran hat sich bis heute nichts geändert. Der 911 war in den vergangenen vier Jahrzehnten stets modern, technisch in vielen Bereichen wegweisend und damit seiner Zeit oft einen Schritt voraus. |
-
Renault News
Renault Mégane CC: Dem Himmel so nah
61 Beiträge -
Tuning, Technik & Zubehör
InsidePerformance bringt den M3-Look im Schnellverfahren
22 Beiträge -
Volkswagen News
Volkswagen Nutzfahrzeuge will Absatz kräftig steigern
4 Beiträge -
Ford News
Ford Elektrifiziert, bis 2013 5 Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge
9 Beiträge -
Peugeot News
110 Jahre Coupé Geschichte bei Peugeot - RCZ soll 2010 die Erfolgsstory fortsetzen
57 Beiträge -
Motorrad
Nicht nur für Wald und Wiese: die Kawasaki KLX 250
24 Beiträge -
Fiat News
Fiat 500 kommt mit Zweizylinder-Motor
136 Beiträge -
Skoda News
Skoda Fabia RS: Rasanter Tscheche
14 Beiträge -
Mercedes News
Beckenbauer wird Mercedes-Repräsentant
19 Beiträge -
Weitere Hersteller
AMG zeigt neuen Antriebsstrang mit V8-Turbo
54 Beiträge -
Opel News
Opel Flextreme GT/E: Mittelklasse-Studie mit Range Extender
57 Beiträge -
Motorkultur
TWO WHEELS GOOD: Custom Bike & Art Gallery
6 Beiträge


Überholenlasser
Ich weiss nicht... Tradition?
Für mich eher Langeweile. Ein Auto, dass vor 40 Jahren schon wie ein Käfer aussah und heute imer noch gleich dreinschaut. Die Fahrleistungen in Ehren, aber dem "Design" kann ich überhaupt nichts abgewinnen. Macht einen altbackenen und überholten Eindruck, obwohl er wohl schlecht überholt werden kann
! Hat Porsche überhaupt eine Designabteilung? Was machen die, außer mit den schnellen Kisten rumzuheizen?
Ist aber nur meine Meinung.
Viva Lancia
Misthaken
[NSC13]
naja, geschmackssache: ich find ihn schön, den Elfer
des design ist eben seit 40 jahren weltklasse, klar dass man da nix ändern braucht
V.I.P. Lästerexperte
Das ist ein Design was das Prädikat, ganz exklusiv, Sportwagen tragen darf! Wenn ich mir da so andere Möchtegern Sportwagen anschaue kann ich nur lachen...
@Misthaken ... Understatement ist das Zauberwort
Vier Jahrzehnte 911er
juhu so lange 911er und ich kann mir immernoch keinen leisten ^^
40 Jahre - und genauso hässlich wie am ersten Tag!
wenn ich schon soviel für einen Sportwagen ausgebe, dann gleich Ferrari oder Lamborghini..
Nach meinem persönlichen Geschmack gehören Ferrari und Lamborghini auf den Kiez oder ins Bahnhofsviertel - aber jeder sollte kaufen, was zu seinem Typ passt....
Dummerweise bekommt man für die 85T€ des 997S keinen Ferrari und keinen Lambo.
Wäre auch peinlich für die armen kleinen Italiener, wenn ihnen der halb so teure und 1420 kg schwere Elfer auf jeder Strecke um die Ohren fährt, die mehr als 0 Kurven hat.
Zumindest theoretisch - praktisch bleiben die Ludenautos ja nach einer halben Runde mit zerbröseltem Differential oder defektem Getriebe stinkend und qualmend liegen...
Ich halte den neuen 997 für den schönsten, dezentesten und alltagstauglichsten echten Sportwagen auf dem Markt. Und gottseidank sehen das viele derjenigen auch so, die ihn sich leisten können - deswegen geht es Porsche blendend.
Und darum stellt Porsche als so ziemlich einziges deutsches Großunternehmen immer noch Mitarbeiter EIN. Im Gegensatz zu all den anderen Konzernen mit ihren Versagern an der Spitze.
Und wenn man selbst an solchen Autos mitarbeiten darf, würdigt man einen Ferrari oder Lamborghini keines Blickes mehr ...
find ich auch scheisse
Überholenlasser
@[-viRon-]:
Gerade das Understatement sehe ich hier nirgends, ein Quattroporte z.B. DAS ist eher Understatement, ein Rennauto als Limousine getarnt. Das "Design" dieses Porsche ist nur ein Ausdruck von Stagnation und Stillstand, das Ausruhen auf alten Lorbeeren.
Design bedeutet Neuses und Veränderung, aber hier werden nur mal paar neue Lampen eingebaut, fertig. Es fällt mir als Porsche-Laie (ich weiss, dass die schnell und teuer sind) sowieso sehr schwer, die Typen (geschweige verschiedene Nachfolger) auseinander zu halten, sehen alle Gleich aus.
Diese "Familiengesichtphilosophie" ist sowieso sehr unverständlich für mich, wenn ich so ein teures Auto kaufen sollte, will ich auf keinen Fall, das es Aussieht wie ein, oder drei andere Modelle.
Aber offensichtlich ist der Mensch ein Herdentier und die Autohersteller werden erst aufhören, wenn alle Autos gleich sind und silbergrau.
Viva Lancia
Misthaken
Vier Jahrzehnte 911er
@misthaken wenn du dich bissel erkundigt hättest wüßtest du das der neue 911 nicht nur ein facelift bekommen hat sondern auch fahrwerk etc...
noch ne stellungname: bevor ich soviel geld fürn ferrari oder lambo ausgebe kauf ich mirn gt3 denn das is sicherlich das "sportlichere" auto
IsarSieger
Ach ist doch nicht weiter schlimm wenn man sich bei einem Thema nicht auskennt - hauptsache man hat eine Meinung dazu ...
Überholenlasser
Wenn Du gelesen hättest:
"Die Fahrleistungen in Ehren..." im ersten Posting.
Übrigens kann ich kein Facelift erkennen, das Ding sieht immer noch aus wie ein aufgepumpter und plattgekloppter Käfer.
Ich kann und will auch gar nicht einschätzen, was das bessere, schnellere, zuverlässigere Straßenrennauto ist, aber gefallen tut er mir nicht.
Außerdem: Es ist nur meine Meinung und über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.
Wieso muss ich über die technischen Details informiert sein, wenn mir das Auto einfach nicht gefällt, wenn immer über Facelift, Design, tolles Aussehen gesprochen wird, was ich einfach nicht erkennen kann?
IsarSieger
Ist wie gesagt nicht schlimm - du sagst ja selber, dass du dich bei Porsche nicht auskennst - weder bei Design, noch Tradition, noch Technik, noch Evolution....passt doch.
Da gibt es bestimmt noch den einen oder anderen Punkt den du noch kritisieren könntest.
Überholenlasser
Keine Ahnung, was Ihr mir unterstellen wollt, aber ich kann nur kritisieren, was ich kenne. So kann ich nicht(!) sagen: die Karre ist aber lahm;
aber ich kann Sie ja sehen !
Obwohl, ich kann noch kritisieren, dass Ihr mich in eine Schublade stecken wollt.
Ist auch egal, klinke mich hier aus und finde den Porsche plötzlich schön
.