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Toyota will auch bei einem EU-Austritt in Großbritannien bleiben - Toyota bekennt sich zu englischem Standort

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Ein EU-Austritt Großbritanniens soll zunächst keine Auswirkungen auf die dortige Toyota-Produktion haben. Langfristig könnten Investition aber umgeleitet werden.

400 Yaris aus dem Toyota-Werk in Burnaston zeigen die englische Flagge (2006) 400 Yaris aus dem Toyota-Werk in Burnaston zeigen die englische Flagge (2006) Quelle: picture alliance / dpa

London - Der weltgrößte Autohersteller Toyota will im Falle eines EU-Austritts der Briten weiter Autos in Großbritannien produzieren. "Von nun an könnten wir, wie in Japan, auch in Großbritannien mit schwierigen Zeiten konfrontiert werden", sagte Unternehmenschef Akio Toyoda der "Financial Times" (Dienstag). "Wir wollen aber dennoch unsere Wurzeln dort vertiefen, um immer bessere Autos zu liefern." Nach 100 Jahren sollten dann alle sehen, dass Toyota eine "wahrhaft britische Firma gebaut" habe. Der japanische Autokonzern hatte vor 25 Jahren im britischen Burnaston die erste Fabrik in Europa errichtet.

2014 produzierte Toyota in Burnaston mehr als 172.000 Fahrzeuge und damit gut jedes zehnte Auto, das in Großbritannien gebaut wurde. Der überwiegende Teil der dort produzierten Fahrzeuge wird in die europäischen Märkte exportiert. Toyota hat ähnliche Fabriken in Frankreich, der Türkei, Portugal, Russland und in der Tschechischen Republik. Toyoda deutete an, dass sich langfristig aber Veränderungen beim Zugang zum EU-Markt auf Investitionsentscheidungen bezüglich der Fabrik in Burnaston auswirken könnten.

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