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Suzuki steigt 2007 in die World Rallye Championship (WRC) ein

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Die SUZUKI Motor Corporation geht ab August

2007 bei der World Rallye Championship (WRC) an den Start. Das hat

der Weltmarktführer im Kleinwagensegment auf dem 76. Internationalen

Auto-Salon Genf bekannt gegeben. Damit steigt Suzuki in den nach der

Formel 1 wichtigsten Wettbewerb im Automobilsport ein und beweist

erneut seine herausragende Stellung im Bereich sportlich-dynamischer

und technisch ausgefeilter Fahrzeuge.

 

Die Teilnahme an der WRC bedeutet für Suzuki eine der wichtigsten

Entscheidungen der vergangenen Jahre, um das Image der Marke im

Automobilsport auszubauen. Gleichzeitig lassen sich im Rallye-Sport

entwickelte technische Kompetenzen auf die Entwicklung neuer

Serienmodelle übertragen und adaptieren.

 

Seit 2002 nimmt Suzuki bereits äußerst erfolgreich an der

Junior World Rallye Championship (JWRC) teil. Gerade einmal drei

Jahre nach dem Einstieg in die Junior-Rallye-Weltmeisterschaft

konnte im Suzuki Ignis Super 1600 der Weltmeistertitel eingefahren

werden. Auch dieses Jahr gibt es bereits die erste Erfolgsmeldung:

Der Suzuki Swift Super 1600 startete mit einem ersten Platz bei der

Schweden-Rallye in die aktuelle Saison.

 

Für die Rallye-Weltmeisterschaft setzt Suzuki die World-Rallye-Car-

Version des SX4 ein, die ebenso wie das Serienmodell auf dem Genfer

Messegelände erstmalig vorgestellt wurde. Mit dem neuen Urban-Cross-

Car SX4 hat Suzuki eine Automobilkategorie entwickelt, die Dynamik,

Sportlichkeit und Zuverlässigkeit vereint.

 

Das World-Rallye-Car Suzuki SX4 im Überblick

 

Der SX4 ist das inzwischen dritte strategische Weltmodell innerhalb

von zwölf Monaten. Die beiden weiteren Innovationen – der Swift und

der Grand Vitara, die im Mai bzw. im September 2005 auf den

europäischen Markt kamen – erhielten in allen Ländern, in denen sie

verkauft werden, sowohl von Fachmedien als auch von Kunden

hervorragende Kritik.

 

Die World-Rallye-Car-Version des SX4 wurde gemeinsam mit den

SX4-Serienmodellen entwickelt. Auf diese WRC-Version werden sich die

Detailentwicklung und Tests zukünftig konzentrieren, damit das

Potenzial für die WRC 2007 maximal ausgeschöpft wird.

 

Die genauen technischen Daten des neuen World-Rallye-Car SX4 werden

bis zu seinem ersten Renneinsatz schrittweise bekannt gegeben. Die

derzeitige Entwicklung von Triebwerk und Antriebsstrang befindet

sich bereits im fortgeschrittenen Stadium, der Prototyp ist mit einem

neuen 2.0-Liter-J20-Motor mit Turbolader ausgestattet. Dieser Motor

bietet ein Drehmoment von 637 Nm (65 kg/m) bei 3.000 U/min und

235 kW (320 PS) bei 4.000–4.500 U/min. Der neue Allradantrieb, der

für das WRC-Fahrzeug entwickelt wurde, hat mechanische Front- und

Heckdifferenziale sowie ein elektronisches Mitteldifferenzial. Die

Kraftübertragung erfolgt über ein sequentielles Fünfganggetriebe.

 

Vorläufige technische Daten des SX4 WRC

 

Motor

 

- Turbolader

- Weiterentwickelter J20-Motor

- Reihenvierzylinder

- Aluminiumblock

- Hubraum: 1997 ccm

- Max. Leistung: 235 kW (320 PS)/4.000-4.500 U/min

- Max. Drehmoment: 637 Nm (65 m/kg)/3.000 U/min

 

Steuerung

 

- Kettengesteuerter DOHC

- Vier Ventile pro Zylinder

 

Einspritzung

 

- Elektronische Steuereinheit (32-bit-CPU) für den Prototyp

 

Abmessungen

 

- Länge: 4.125 mm

- Breite: 1.770 mm

- Höhe: 1.450 mm

- Radstand: 2.525 mm

 

Gewicht

 

- 1.230 kg (vorgeschriebenes Mindestgewicht)

 

Räder

 

- Felgen Asphalt: 8 x 18 Zoll, Schotter: 5 x 15 Zoll

- Reifen Asphalt: 20/65, Schotter: 17/65-15

 

Kraftübertragung

 

- 4WD

- Karbon-Dreischeibenkupplung

- Elektronisches Mitteldifferenzial

- Front und Heck: mechanische Differenziale

- Sequentielles Getriebe mit Schaltsteuerung am Lenkrad

- Fünf Gänge

 

Vorderradbremsen

 

- Asphalt: belüftete Scheiben (Durchm.: 370 mm), Acht-Kolbensattel

- Schotter: belüftete Scheiben (Durchm.: 304 mm), Vier-Kolbensattel

 

Hinterradbremsen

 

- Asphalt: belüftete Scheiben (Durchm.: 358 mm), Vier-Kolbensattel

- Schotter: belüftete Scheiben (Durchm.: 304 mm), Vier-Kolbensattel

- Hydraulische Handbremse

 

Aufhängung

 

- Vorne und hinten: McPherson-Federbeine

- Reiger-Stoßdämpfer

 

Lenkung

 

- Hydraulische Servolenkung

 

Bildunterschrift "Prototyp Suzuki SX4 WRC": Für die World Rallye

Championship setzt Suzuki die World-Rallye-Car-Version des SX4 ein.

 

Bildunterschrift "Suzuki SX4": Mit dem neuen Urban-Cross-Car SX4 hat

Suzuki eine Automobilkategorie entwickelt, die Dynamik, Sportlichkeit

und Zuverlässigkeit vereint.

 

Das beigefügte Bildmaterial und weitere druckfähige Fotos finden Sie

unter www.suzuki-presse.de.

 

Über Suzuki

Die SUZUKI Motor Corporation (SMC) mit Sitz im japanischen

Hamamatsu ist der international führende Anbieter von Kleinwagen und

zwölftgrößter Automobilhersteller weltweit. Die Gesamtproduktion des

in die Geschäftsbereiche Automobile, Motorräder und Marine

gegliederten Konzerns belief sich im Geschäftsjahr 2004/2005 unter

anderem auf 2,01 Millionen Autos und 2,97 Millionen Motorräder, die

in 190 Ländern vertrieben werden. Der Umsatz lag im abgelaufenen

Geschäftsjahr bei 2.365,6 Mrd. Yen (17,4 Mrd. Euro). Suzuki

beschäftigt weltweit rund 39.500 Mitarbeiter und unterhält

29 Hauptproduktionsstätten in 23 Ländern.

 

Im abgelaufenen Kalenderjahr setzte das Unternehmen bis Ende

September 6,2% mehr Autos ab als im Vorjahr (1.512.000 Autos, davon

Absatz in Japan 534.000, in Übersee 978.000). In Europa stieg der

Absatz im gleichen Zeitraum sogar um 7,6% auf 198.000 Fahrzeuge.

 

In Deutschland ist das Unternehmen durch die SUZUKI International

Europe GmbH präsent, die seit 2003 vom hessischen Bensheim aus die

bundesweiten Aktivitäten der drei Geschäftsbereiche koordiniert. Mit

313 Mitarbeitern erzielte die Gesellschaft im Jahr 2005 einen

vorläufigen Umsatz in Höhe von 595,6 Mio. Euro.


Tolle Sache den ich denke das dies wirklich ein Schritt in die richtige Richtung für Suzuki ist da sie sonst nicht eben in vielen Motorsportarten vertreten sind.Mir fällt grad gar keine ein...


Suzuki sollte allerdings mit dem Einstieg in die Rallye-WM auch den ganzen Weg gehen und ein leistungsstarkes Pendant für den offiziellen Markt anbieten,

so wie Subaru oder Mitsubishi es gemacht und

dadurch unter Rallyefans jede Menge Image gesammelt haben.

Bleibt die Modellpalette jedoch mit harmlosen Brot- und Butterautos

besetzt,

wird sich kaum eine nennenswerte Masse für das Engagement interessieren.

Es wäre peinlich,

wenn der resultierende Nutzen für die Kundschaft lediglich die Möglichkeit,

lächerliche Taschen und Regenschirme mit Rallyeemblemen kaufen zu können sein würde.


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