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Suzuki Grand Vitara

Suzuki legt Sondermodell des Grand Vitara auf

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Ein Sondermodell des Grand Vitara soll Suzuki neue Kunden für das SUV bescheren. Es beinhaltet im Wesentlichen zwei sonst nicht erhältliche Extras zum moderaten Aufpreis.

 

Das X30 getaufte Modell passe im "zeitgemäßen SUV-Look perfekt in die City", textet Suzuki über die neueste Offerte des, so wörtlich, Geländewagen-Klassikers.

 

Es basiert auf der höchsten Ausstattungslinie "Comfort" des Fünftürers, die markentypisch gut bestückt ist. So gehören nicht nur Klimaautomatik, Tempomat und 17-Zoll-Räder zum Serienumfang, sondern u.a. auch Navigationssystem, Xenon-Scheinwerfer, Nebelleuchten, Sitzheizung und das schlüssellose Zugangs- und Startsystem - Zutaten, die Suzuki in der Ankündigung teilweise sprachlich als Besonderheiten des Sodermodells herausstellt.

 

Die tatsächlichen Änderungen zur Serie fallen überschaubar aus: So ist Metalliclack (schwarz, grau, silber oder weiß) inbegriffen, am Heck verzichtet das Sondermodell auf das dort sonst außen montierte Reserverad. Im Interieur bezieht der Autobauer Sitze, Lenkrad und Handbremshebel mit Leder, montiert verchromte Türinnengriffe, Dekorleisten in Holz- statt Edelstahloptik und sieben statt vier Lausprecher. Außerdem gibt es ein Glas-Schiebe-/Hebedach. Sowohl die Seitenschutzleisten außen als auch die Fußmatten tragen ein X30-Dekor.

 

Motorseitig steht wie üblich ausschließlich der 1,9-Liter-Diesel mit 129 PS zur Verfügung, der den Allradler mit 6,8 Litern im Norm-Mittel 100 Kilometer weit antreibt.

 

Der Preis für den auf 450 Einheiten limitierten Grand Vitara X30 beträgt 29.990 Euro, das sind 1.600 Euro mehr als für das Serienmodell mit Metalliclack. Suzuki hat einen Preisvorteil von 1.000 Euro errechnet - ein fiktiver Wert, weil keine einzige der Zugaben regulär bestellbar ist.

 

Quelle: Autokiste


der_Derk der_Derk

Relax-Ing.

Bei 450 Einheiten stehen die Chancen ja eher niedrig, dass man überhaupt einem begegnet - selbst vom X-90 gab es mehr.

 

Die Ironie dieses Modells liegt aber vermutlich darin, dass die nicht-Offroad-Heckpartie ohne Reserverad die für's Gelände vorteilhaftere Gestaltung mit größerem Böschungswinkel hat, während ansonsten das Nummernschild unterhalb der Stoßstange sitzt und auf Bodenkontakt wartet.

 

Wenn jetzt auch noch die Hecktür zur richtigen Seite öffnen würde... ;)

 

Gruß,

 

Derk


Edroxx Edroxx

Fastlane

VW

Zitat:

Wenn jetzt auch noch die Hecktür zur richtigen Seite öffnen würde...

Ja irgendwie denken da nicht viele dran .. klar verstehe schon das man nicht für einen "nicht Kern Markt" keine extra Tür entwickelt aber ist das so schwer die auf der anderen Seite anzuschlagen ?

 

Edit: Ansonsten schönes Auto, gerade für den Preis ! Ist nicht bald mal damit zu rechnen das die VW Dieseltriebwerke einsetzen ? Ich meine deswegen hat man doch eine Kooperation geschlossen ?!? Wann kommt denn der Nachfolger ?


der_Derk der_Derk

Relax-Ing.

Das mit der Hecktür ist "schon immer so gewesen" und auf den Heimatmarkt zugeschnitten. Mir ist jetzt nur ein einziger Offroader bekannt, bei der sie für den Rechtsverkehr richtig herum öffnet: Terrano II / Ford Maverick. Aber die wurden auch bei IDEA in Italien entworfen und in Spanien produziert, da wurden die Länder mit Linksverkehr halt nicht berücksichtigt. Alles aus Japan (RAV, CR-V, Vitara) und England (Land Rover) öffnet zur "falschen" Seite.

 

Türanschlag wechseln bedeutet meistens auch eine komplett neue Hecktür, weil die Aussparungen für Hecktür, Nummernschild etc. nicht passen, und das Reserverad nicht immer mittig platziert werden kann.

 

Ich denke, die Kooperation hatte für VW das Hauptziel, durch die Maruti-Hintertür auf den indischen Markt zu kommen. Ersatz für den Diesel wäre zwar wirklich notwendig (besser noch, sie hätten gleich zum Fiat-Aggregat gegriffen, wie es ursprünglich scheinbar mal angedacht war), aber - in dieser Generation kann ich mir das nur schwer vorstellen, und die nächste ist noch nicht in Sicht.

 

Aso - anderswo scheint es die neue Hecktür auch für den Dreitürer zu geben, wie hier zu sehen.

 

Gruß,

 

Derk


Edroxx Edroxx

Fastlane

VW

Zitat:

Ich denke, die Kooperation hatte für VW das Hauptziel, durch die Maruti-Hintertür auf den indischen Markt zu kommen

Auch, da VW aber auch in Indien produziert und auch schon, wenn auch nur "klein", vertreten ist wird wohl der Hauptgrund bei der Kleinwagenkonstruktion liegen. VW kann nämlich fast alles ausser billig ;).

 

Ansonsten meinte ich in meinem Kommentar aber eigentlich den Nutzen für Suzuki, die machen das ja auch nicht aus Spaß sondern weil sie sich, eben nach der Absage an Fiat, u.a. für Motorentechnik interessieren.


Suzuki legt Sondermodell des Grand Vitara auf

Leider hat es Suzuki immer noch nicht geschafft einen Diesel mit Automatic zu bauen und entlich die Heckklappe nach oben oder nach der Europäischen Seite zu öffnen. Ich fahre seit 19 Jahren Vitara und frage mich ist so etwas incompetents oder ignorans denn diese zwei Sachen würden mit Sicherheit dazu betragen den Verkauf von Vitaras zu steigern. Ich werde jedenfalls mich wo anders Orientieren bei meinen nächsten Autokauf 2011. Wenn Suzuki nicht will, will ich auch nicht mehr.


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