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Fiat Transporter-Programm 2002
In Design, Komfort und Sicherheit an der Spitze der jeweiligen Nutzlastklasse
Fiat, seit Jahren einer der führenden Hersteller von Transportern in Europa, wartet im Modelljahr 2002 mit einer Transporter-Palette auf, die nicht nur auf den Kunden maßgeschneidert ist, sondern durch gezielte Modellpflege, innovative Technik und eine Fülle von Verbesserungen zusätzlich an Attraktivität gewonnen hat. Mit dem Pick-up Fiat Strada, dem Kleintransporter Fiat Doblò Cargo, dem Kompakttransporter Fiat Scudo und dem Transporter Fiat Ducato deckt der italienische Nutzfahrzeughersteller die Nutzlastklassen von 600 bis 1.600 Kilogramm ab. Dazu platzieren sich die Fiat Transporter mit ihrem Sicherheitskonzept, der eigenständigen Optik, Vielseitigkeit und Komfort in der Spitzengruppe ihrer jeweiligen Nutzfahrzeugklasse.
Der italienische Nutzfahrzeughersteller, der im deutschen Transportermarkt hinter den beiden großen deutschen Anbietern Volkswagen und Mercedes-Benz als bester Importeur auf Platz 3 rangiert, hat im vergangenen Jahr insgesamt 31.715 Fahrzeuge zugelassen, davon 23.363 Fiat Ducato, 4.102 Fiat Scudo, 3.735 Fiat Doblò Cargo und 515 Fiat Strada (Marktanteil 12,3 Prozent).
Fiat Strada: Pick-up für Gewerbe und Freizeit
Fiat bietet mit dem Strada eine weitere Karosserievariante des erfolgreichen Weltautos Fiat Palio an. Der robuste Leichttransporter, der die typischen Qualitäten eines Pick-ups mit den unverwechselbaren Wesenszügen der Palio-Familie verknüpft, wendet sich mit einer großen Ladefläche und 630 Kilogramm Nutzlast sowohl an gewerbliche Nutzer, die einen vielseitig verwendbaren Kleinlaster mit Pkw-ähnlichem Fahrkomfort suchen, als auch an Kunden, die in ihrer Freizeit und für den Sport bequem größeres Gerät transportieren wollen.
Der Fiat Strada, der im Fiat Werk Betim (Brasilien) produziert wird, vereint in sich eine speziell auf den südamerikanischen Markt zugeschnittene robuste Technik mit europäischem Styling und moderner Sicherheitsausstattung. Die dynamische und ausgewogene Linie garantiert dem Pick-up einen markanten Auftritt. Die Fahrerkabine mit zwei bequemen Einzelsitzen ist hell, freundlich und ergonomisch gestaltet, bietet gute Sichtverhältnisse, ein hohes Maß an Behaglichkeit und Funktionalität sowie das Komfortniveau eines vergleichbaren Pkws.
Der 4,40 Meter lange und 1,66 Meter breite Pick-up ist für den gewerblichen Einsatz bestens gerüstet. Seine ebene und optimal nutzbare Pritsche ist 1,77 Meter lang und 1,35 Meter breit und bietet eine Nutzfläche von 2,4 m2. Damit steht der Fiat Strada an der Spitze seiner Klasse. Niedrige Ladekante und Gleitschienen auf dem Pritschenboden erleichtern das Be- und Entladen. Verzurrösen zur Ladegutsicherung und umlaufende Kunststoffabdeckung an der Oberkante der Seitenwände zeugen ebenso von praxisgerechter Ausstattung wie das Schutzgitter für die Heckscheibe samt Leiterhalterung, die Trittstufe am Heck und die hohe Bodenfreiheit auch im vollbeladenen Zustand.
Auf dem deutschen Markt wird der Fiat Strada in einer Ausstattungsversion und wahlweise zwei Motoren (ein Benziner, ein Turbodiesel) angeboten. Einem wirtschaftlichen 1,2-Liter-Fire-Motor mit 44 kW (60 PS) - 0 bis 100 km/h in 27 Sekunden (bei voller Zuladung), Höchstgeschwindigkeit 141 km/h, Verbrauch kombiniert nach 99/100/EG 7,4 l/100 km - und einem 46 kW (63 PS) starken 1,9-Liter-Saugdiesel (0 bis 100 km/h in 15,5 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 143 km/h, Verbrauch 7,1 l/100 km kombiniert nach 99/100/EG).
Der Fiat Strada ist ab Werk mit Servolenkung (Optional bei Benzinversion), höhenverstellbarem Lenkrad, Digitaluhr, dritter Bremsleuchte, Schiebefenster zur Ladefläche, von innen verstellbaren Außenspiegeln, Wegfahrsperre (Fiat CODE), Wärme dämmender Verglasung und Umluftschaltung ausgestattet. Die Sicherheitsausrüstung umfasst neben Fahrer-Airbag, Sitzen mit Antisubmarining-Struktur, Gurtstraffern und höhenverstellbaren Kopfstützen auch das Feuerschutzsystem FPS (Fire Prevention System), Beifahrerairbag und ABS werden als Optional angeboten.
Auf Wunsch kann der Fiat Strada noch mit elektrischen Fensterhebern, Klimaanlage, Zentralverriegelung, Nebelscheinwerfern, Leichtmetallfelgen, elektrisch verstellbaren Außenspiegeln, in Wagenfarbe lackierten Stoßfängern, Pritschenplane, Diebstahlalarmanlage und Motorschutz ausgestattet werden. Optionals, die sowohl den Umgang mit dem Pick-up im Autoalltag erleichtern und komfortabel machen als auch seinen Nutzwert erhöhen.
Fiat Doblò Cargo: Der markante Lademeister
Der Fiat Doblò Cargo, "Transporter des Jahres 2002", signalisiert schon durch sein markantes Erscheinungsbild seine Sonderrolle in der Klasse der Kleintransporter. Er wendet sich an Kunden, die ein Fahrzeug suchen, das große Ladekapazität bei kompakten Außenmaßen in Verbindung mit günstigen Betriebskosten, guter Serienausstattung, vorbildlicher Sicherheit, großer Zuverlässigkeit und hohem Fahrkomfort bietet.
Der Fiat Doblò Cargo verbindet die praktischen Eigenschaften eines Transporters mit dem Komfort eines Pkw. Er eignet sich besonders für Warentransporte im Stadt- und Kurzstreckenverkehr und empfiehlt sich aufgrund seiner Eigenschaften für vielfältige Einsatzarten - vorrangig in Handel und Gewerbe. Dazu wartet er mit einer einprägsamen Optik auf.
Der Fiat Doblò Cargo steht mit seinem Raumangebot an der Spitze seiner Klasse. Der italienische Kleintransporter bietet 3,2 Kubikmeter Nutzvolumen, das in der Version mit Hochdach auf 3,8 Kubikmeter anwächst, und zwischen 610 bis 790 Kilogramm Nutzlast. Eine Schiebetür auf der Beifahrerseite mit einer Breite von 68,5 cm (Topwert in der Fahrzeugklasse) und eine asymmetrisch geteilte Hecktür erlauben leichte und praxisgerechte Beladung. Der quaderförmige ebene Laderaum ist zwischen 1,68 und 2,28 Meter tief (bei umgeklapptem Beifahrersitz inklusive Variotrennwand - Optional), 1,47 Meter breit und 1,30 Meter, bzw. bei Hochdachversionen 1,45 Meter hoch. Der Abstand zwischen den Radkästen beträgt 1,20 Meter. Damit fasst er als einziger in der Klasse zwei Europaletten.
Zum hohen Nutzwert des Fiat Doblò Cargo gesellt sich der Fahrkomfort eines Pkw. Das gilt für die geräumige Fahrerkabine mit den bequemen Einzelsitzen, das höhenverstellbare Lenkrad bei den SX-Versionen, das übersichtliche und funktionelle Cockpit mit dem im Armaturenbrett angeordneten Schalthebel (ermöglicht ungehindertes Durchrutschen), die großflächige Verglasung, die Klimatisierung und die Wertigkeit der Materialien, die die übliche Nutzfahrzeugatmosphäre vergessen lassen. Auch in Fahrverhalten und Handling ist der Fronttriebler eine Klasse für sich.
Das gilt auch für die Sicherheit. Der Fiat Doblò Cargo ist mit Fahrerairbag, höhenverstellbaren Sicherheitsgurten samt Gurtstraffern, Rahmenkopfstützen und Sicherheitslenkrad ausgerüstet, die Karosserie baut vorprogrammiert Energie ab und schützt effizient die Insassen. ABS wird als Optional angeboten, ebenso Beifahrer- und Seitenairbags. Einzelradaufhängung vorn (Typ McPherson) und raumsparende Starrachse hinten garantieren zusammen mit dem langen Radstand (2,57 Meter) gutmütiges Fahrverhalten auch bei voller Beladung und sind auf den Einsatz des Fiat Kleintransporters zugeschnitten.
Der Fiat Doblò Cargo wartet mit einer praxisorientierten Ausstattung auf, die u.a. Servolenkung, Wärme dämmende Verglasung, eine feste Stahltrennwand (zum Teil mit Mittelfenster), Zeituhr mit Digitalanzeige, sechs Verzurrösen im Laderaum, Laderaumseitenauskleidung, Lüftung mit Umluftschalter, zwei großdimensionierte Außenspiegel, Scheinwerfer mit "Follow me home"-Funktion, durchgehende Ablage unterm Kabinendach, Laderaum- und Kabinenbeleuchtung, seitliche Rammschutzleisten und elektronische Wegfahrsperre (Fiat CODE) enthält. Eine Leiterklappe, eine Variotrennwand sowie eine zweite seitliche Schiebetür auf der Fahrerseite (alles Optionals) erweitern die Einsatzmöglichkeiten.
Als Sonderausstattung werden z.B. Klimaanlage mit Pollenfilter, Metalliclackierung, Fahrersitzheizung, elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel, Schutzgitter hinterm Fahrersitz, und Einparkhilfe angeboten. Dazu das Telekommunikationssystem Connect Nav+, das den Fiat Doblò Cargo bei Bedarf in eine rollende Informationszentrale verwandelt
Der Fiat Doblò Cargo wird auf dem deutschen Markt in insgesamt 15 Versionen (wahlweise verblecht oder verglast), zwei Ausstattungsvarianten (Basis und SX) sowie mit wahlweise vier Motoren angeboten: einem 48 kW (65 PS) starken 1,2-Liter-Benziner (0 bis 100 km/h in 18,9 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 142 km/h, Verbrauch 7,7 l/100 km kombiniert nach 99/100/EG), einem laufruhigen 1,6-Liter-Vierventil-Benziner mit einer Leistung von 76 kW (103 PS) - er beschleunigt den italienischen Kleintransporter in 12,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, verleiht ihm eine Höchstgeschwindigkeit von 168 km/h (mit Hochdach 165 km/h) und verbraucht maßvolle 8,6 l/100 km (Hochdach 8,8 l/100 km) kombiniert nach 99/100/EG, einem wirtschaftlichen 1,9-Liter-Saugdiesel, der 46 kW (63 PS) leistet (0 bis 100 km/h in 20,9 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 141 km/h, Verbrauch nach 99/100/EG 7,2 l/100 km kombiniert) und einem 74 kW (100 PS) starken1,9-Liter-Turbodiesel-Direkteinspritzer mit Common Rail-Technik und einem maximalen Drehmoment von 200 Nm bei 1.500 U/min (0 bis 100 km/h in 12,4 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 168 km/h (Hochdach 165 km/h), Verbrauch 6,4 l/100 km (Hochdach 6,7 l/100 km) kombiniert nach 99/100/EG.
Wahlweise Platz für bis zu 5 Personen oder Werkzeug und Waren bietet der Fiat Doblò Cargo Panorama, der mit einer Dreier-Rücksitzbank ausgestattet ist. Die Rücksitzbank ist um- und hochklappbar und ermöglicht bei Bedarf eine Vergrößerung der Ladefläche. Er verfügt über zwei seitliche Schiebetüren, die ein besonders bequemes Einsteigen bzw. Beladen garantieren sowie über verglaste, asymmetrisch geteilte Heckflügeltüren. Er wird wahlweise mit dem 1,6-Liter-Benziner sowie den beiden 1,9-Liter-Diesel angeboten.
Fiat Scudo: Kompakttransporter der Extraklasse
Mit dem Scudo bietet Fiat in der Klasse der Kompakttransporter ein Fahrzeug-Programm an, das gleichermaßen geeignet ist für den Waren- und Personentransport in der City wie im Überlandverkehr. Der Fiat Scudo, der in Gemeinschaftsproduktion mit dem PSA Konzern im französischen Werk Sevelnord bei Valenciennes gebaut wird, setzt in Sicherheit, Design, Wirtschaftlichkeit, Komfort und Qualität, zusammen mit seinem hohen Nutzwert - 825 Kilogramm maximale Nutzlast, fünf Kubikmeter Nutzvolumen - eigene Maßstäbe im Transporterbereich. Der Fiat Scudo ist praktisch in der Handhabung, variabel im Einsatz, optisch ansprechend und komfortabel. Ein Konzept, das durch gezielte Modellpflege kontinuierlich ausgebaut wird.
Die Modellpalette des Fiat Scudo umfasst auf dem deutschen Markt fünf Versionen: Kastenwagen Standard, Kastenwagen EL, Kastenwagen EL verglast, Kombi (5-Sitzer) und Kombi (8-Sitzer). Neu im aktuellen Jahrgang ist der Fiat Scudo Kombi Lusso, der viele Ausstattungsdetails des alten Fiat Ulysse enthält (u.a. Frontpartie, Armaturenbrett, Teppichboden und Veloursbezüge). Bei der ausschließlich als Achtsitzer angebotenen Scudo-Version sorgen elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, Nebelscheinwerfer und heizbare Heckscheibe für zusätzlichen Komfort.
Für den frontangetriebenen Kompakttransporter werden wahlweise vier Motoren (ein Benziner, drei Diesel - zwei davon mit Common Rail-Technik) angeboten. Leistungsstärkster Motor ist der 2,0-Liter-Vierventil-Benziner mit 100 kW (136 PS) und einem maximalen Drehmoment von 190 Nm bei 4.100 U/min. Er wird auch in Kombination mit einer adaptiven Viergang-Automatik inklusive sequentieller Schaltung angeboten. Ein Schaltkomfort, der nicht zu Lasten der Fahrleistungen und der Wirtschaftlichkeit des Fiat Scudo geht. Die mit der Automatik ausgestatteten Versionen des Fiat Scudo beschleunigen in 12,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h, erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 172 km/h und verbrauchen nach 99/100/EG kombiniert 9,7 l/100 km.
Im Transporteralltag bewährt haben sich neben dem 51 kW (69 PS) starken 1,9-Liter-Saugdiesel auch die beiden Zweiliter-Turbodiesel-Direkteinspritzer mit Common Rail-Technik. Die JTD-Motoren sind extrem sparsam und zugleich leistungsstark und bestechen durch ein hohes Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen. Ihre Leistung beträgt 69 kW (94 PS) bzw. 80 kW (109 PS).
Je nach Modell und Ausstattung erreicht der Fiat Scudo eine Höchst-geschwindigkeit zwischen 138 km/h und 175 km/h, die Verbrauchswerte liegen zwischen 9,0 l/100 km für den Benzinmotor und 6,4 Liter Diesel für den ebenso leistungsstarken wie sparsamen 2.0-JTD-Motor (kombiniert nach 99/100/EG).
Der Fiat Scudo besitzt alle für Fiat typischen Transporter-Eigenschaften. Dazu gehört die platzsparende Antriebseinheit von Motor und Getriebe, die eine optimale und variable Raumnutzung hinter der Fahrerkabine garantiert. Optimal gelöst ist auch der Zugang zum Laderaum. Die Schiebetür ermöglicht zusammen mit der zweiflügeligen Hecktür, deren Öffnungswinkel 90 bis 180 Grad beträgt, und der tiefen Ladekante optimalen Zugang zum ebenen Laderaum (Länge 2,06 bis 2,46 Meter, Breite 1,60 Meter, Höhe 1,40 Meter) der durch seine Gestaltung voll nutzbar ist und bei Bedarf auch zwei Europaletten aufnimmt. Auf Wunsch lieferbar ist eine zweite seitliche Schiebetür, ebenso Hecktüren mit Verglasung (Serie Kastenwagen verglast und Kombi).
Ab Werk ist jeder Fiat Scudo mit Fahrerairbag, Gurtstraffern vorn, Sicherheitslenkrad und höhenverstellbaren Kopfstützen auf allen Plätzen ausgestattet, ein höhenverstellbares Lenkrad ist beim Kombi serienmäßig, Beifahrerairbag ist für alle Versionen auf Wunsch lieferbar. Dazu runden ein nach Sicherheitsaspekten gestaltete Fahrerhaus, Verzurrösen am Laderaumboden, Schutzgitter hinter dem Fahrersitz sowie eine herausnehmbare Trennwand inklusive Fenster (beides Optional), Feuerschutzsystem FPS (Fire Prevention System), energieverzehrende Front und steife Fahrgastzellenstruktur das Sicherheitskonzept ab. Mit spurstabilisierendem Frontantrieb, ausgewogenem Fahrverhalten und standfester Bremsanlage (Vierkanal-ABS auf Wunsch/Serie bei Automatikversionen) hat der Scudo dazu weitere Fiat typische Sicherheits-Aktiva.
Bereits das Einstiegsmodell der Kompakttransporter-Baureihe, der Fiat Scudo Kastenwagen Standard ist ab Werk mit Servolenkung, Radblenden, abschließbarem Tankdeckel, Wärme dämmender Verglasung, vier Verzurrösen im Laderaum, Kartentaschen mit Dosenhalter in der Türverkleidung auf Fahrer- und Beifahrerseite, Lade- und Fahrgastraumbeleuchtung sowie Wegfahrsperre (Fiat CODE) ausgestattet. Er empfiehlt sich als wirtschaftliche Variante für den Warentransport in der Stadt. Eine Alternative zum geschlossenen Kastenwagen ist der Kastenwagen verglast. Er garantiert durch die Rundumverglasung im Transporter-Alltag eine noch bessere Übersicht.
Sowohl für den Waren- als auch den Personentransport gedacht ist der Fiat Scudo Kombi, der wahlweise als 5/6-Sitzer und 8/9-Sitzer angeboten wird. Der vollverglaste Kombi ist als 5-Sitzer mit einer Dreiersitzbank in der zweiten Reihe ausgestattet, die umklappbar und herausnehmbar ist. Als 8-Sitzer besteht die mittlere Reihe des Fiat Scudo Kombi aus einer festen Zweierbank in Verbindung mit einem vorklappbaren Einzelsitz auf der Schiebetür-Seite. Das ermöglicht einen bequemen Einstieg zur hinteren Dreiersitzbank, die ebenfalls um- und hochklappbar sowie herausnehmbar ist und garantiert - je nach Einsatz - Platz für Waren oder Passagiere.
Fiat Ducato: Der Erfolgstransporter
Hohes Ladevolumen, große Nutzlast, Vielseitigkeit, praxisgerechte Bedienung, beispielhafte Sicherheit, gute Serienausstattung, optimaler Fahrkomfort und ansprechende Optik - das sind die Erfolgs-Garanten des Fiat Ducato. Eigenschaften, die im aktuellen Modelljahr optisch durch ein Restyling und technisch durch gezielte Änderungen sowie für die Klasse neue Komfortinhalte nochmals optimiert wurden und eine neue Wertigkeit erfahren. Ob Kastenwagen, Pritsche, Doppelkabine, Kombi oder Luxusbus, mit der auf die Kunden maßgeschneiderten Modellpalette steht der italienische Hersteller auf dem deutschen Nutzfahrzeugmarkt seit Jahren an der Spitze der Transporter-Importeure.
Der Fiat Ducato wird in drei Nutzlastklassen (11-15 und Maxi) sowie mit Nutzlasten von 1.210 kg, 1.450 kg und 1.580 kg angeboten. Dazu kommen vier verschiedene Radstände (kurz, mittel, lang und verlängert) mit 2,85 m, 3,20 m, 3,70 m und 4,05 m, sowie drei Fahrzeughöhen und - für eine Vielzahl von Modellen - wahlweise zuschaltbarer Allradantrieb. Basismodell ist der Kastenwagen, der in den verschiedensten Kombinationen angeboten wird. Sein Nutzvolumen beträgt zwischen 7,5 und 14 Kubikmeter.
Seitliche Schiebetüren in zwei unterschiedlichen Höhen und Breiten sowie drei verschieden hohe Hecktüren machen aus dem Fiat Ducato einen praxisgerechten Allzwecktransporter, der auch als Doppelkabine angeboten wird. Für den Personentransport gedacht sind Kombi (6- bis 9-Sitzer), Luxusbus Panorama (9-Sitzer) und Minibus (14-Sitzer), die Aufbauhersteller können unter fünf verschiedenen Fahrgestellen wählen. Insgesamt ergeben sich rein rechnerisch mehr als sechshundert mögliche Ducato-Varianten, die sich der Kunde je nach Bedarf zusammenstellen kann. Besonders beliebt ist das Fiat Ducato-Chassis wegen seiner Konzeption bei den deutschen Reisemobilherstellern, an die bis heute über 193.000 Fahrgestelle verkauft wurden.
Der Fiat Ducato zeigt im aktuellen Jahrgang ein neues Gesicht. Mit neu gestaltetem Kühlergrill, Doppelscheinwerfer in Klarglasoptik und konturierter Motorhaube wirkt er frischer und noch markanter. Die großen, bündigen Scheiben, die seitlichen Schutzleisten (sie schützen effektiv bei Parkremplern), die robusten Stoßfänger (hinten mit Trittbrettfunktion) und die vertikalen Rückleuchten (sie strahlen ebenfalls in Klarglasoptik) betonen seine runde und ausgewogene Form, die ästhetische Elemente mit der Zweckmäßigkeit eines Transporters verbindet.
Das Armaturenbrett des Fiat Ducato wartet mit vom Pkw gewohnten Design-Elementen auf, bietet in Optik und Ausstattung eine Fülle neuer Ideen und garantiert durch seinen modularen Aufbau ein Optimum an Funktionalität. Beispiel dafür sind die praxisgerecht platzierten Ablagen (inklusive Ablagefach in DIN-A4-Format), die Mittelkonsole mit variablem Schreibpult, der Getränkedosenhalter, das Handyfach inklusive 12V-Steckdose, die Rundinstrumente mit weißen Ziffern (nachts orangefarben beleuchtet) und die großformatigen, variabel einstellbaren Lüftungsdüsen. Optisch ansprechend sind die Türverkleidungen mit Armlehne, integriertem Flaschenhalter und Ablagefach.
Ein deutliches Plus an Komfort bietet der Fahrerplatz. Mit höhenverstellbarem Lenkrad (Novum in der Klasse), körpergerecht konturierten Sitzen aus hochfestem Schaumstoff inklusive großem Verstellbereich, Armlehnen und direkt im Armaturenbrett griffgünstig angeordnetem Schalthebel (garantiert leichte Bedienung und optimale Beweglichkeit im Fahrerhaus), einer in Funktion und Leistung verbesserten Heizungs- und Belüftungsanlage sowie einer effektiven Geräuschdämmung (Bestwerte in der Klasse) sorgt der Fiat Ducato für noch mehr Wohlbefinden hinterm Steuer bzw. auf dem Beifahrersitz.
Auf dem deutschen Markt wird der Fiat Ducato wahlweise mit vier verschiedenen Motoren - ein Zweiliter-Benziner mit 81 kW (110 PS) und drei Turbodiesel-Direkteinspritzer - angeboten. Damit setzt der italienische Erfolgstransporter ausschließlich auf die von Fiat entwickelte Common Rail-Technik, die Leistung mit extremer Sparsamkeit verbinden, durch ein hohes Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen bestechen und die bekannt gute Wirtschaftlichkeit des Fiat Ducato nochmals verbessern.
Basis-Selbstzünder ist ein wirtschaftlicher 2,0-Liter-JTD-Motor mit 62 kW (84 PS) Leistung, der von einem neuen 2,3-Liter-Common-Rail-Diesel mit 81 kW (110 PS) und einem maximalen Drehmoment von 270 Nm bei 1.800 U/min - er verbindet niedrigen Verbrauch mit besonders langen Wartungsintervallen (Ölwechsel alle 40.000 km) - sowie einem 94 kW (127 PS) starken 2,8-Liter JTD-Triebwerk ergänzt wird. Die drei Diesel-Motoren sind mit Oxydationskatalysator und Abgasrückführung besonders umweltfreundlich.
Eine Sonderrolle spielt der Fiat Ducato Bipower. Sein 2,0-Liter-Vierzylinder-Motor kann wahlweise mit Benzin oder Erdgas betrieben werden und leistet 80 kW (110 PS) bzw. 70 kW (95 PS). Mit dem ausschließlich als Kastenwagen lieferbaren Ducato Bipower führt Fiat die umweltfreundliche Antriebs-Technologie auch in die Klasse der Nutzfahrzeuge ein.
Die vorne quer eingebauten Vierzylinder-Motoren übertragen ihre Kraft an die Vorderräder und bilden zusammen mit zwei neuen Fünfganggetrieben eine platzsparende Antriebseinheit. Für die 2,8-JTD-Versionen wird wahlweise auch eine Viergang-Automatik angeboten. Das überarbeitete Fahrwerk mit Einzelradaufhängung vorn und Starrachse hinten garantiert auch bei voller Beladung ein sicheres Fahrverhalten, die standfeste Bremsanlage mit innenbelüfteten Scheibenbremsen vorn und Trommelbremsen hinten (Topversionen ebenfalls Scheibenbremsen) sind zusammen mit dem optionalen ABS samt EBD (Serie bei Fiat Ducato Maxi und Personentransport-Versionen / ASR auf Wunsch) Teil des Ducato-Sicherheitskonzepts.
Dazu gehören neben der gezielt optimierten Karosseriestruktur noch Fahrerairbag und Gurtstraffer vorn (Doppelairbag auf der Beifahrerseite und Seitenairbags auf Wunsch), Sicherheitsgurte auf allen Sitzen, Kopfstützen und Sicherheitslenksäule. Verzurrösen im Laderaum, stabile, feuerfeste Trennwand zwischen Fahrerhaus und Ladekabine und Sitze mit Anti-Submarining-Struktur runden das Sicherheitskonzept des Fiat Ducato ab.
Der Fiat Ducato ist bereits als Kastenwagen gut und zweckmäßig ausgestattet. Alle Versionen haben u.a. große, auf Wunsch auch elektrisch verstellbare Außenspiegel mit integriertem Weitwinkeleinsatz, Servolenkung, elektronische Wegfahrsperre (Fiat Code), Digitaluhr, Wärme dämmende Verglasung, höhenverstellbaren Fahrersitz mit Lordosenstütze, Rammschutzleisten, Scheinwerfer mit "Follow me home"-Funktion, verstellbaren Beifahrersitz mit Armlehne, vierstufiges Heizungs- und Lüftungsgebläse mit Umluftschaltung und wahlweise Polsterstoffe oder Kunstleder-Bezüge für die Sitze.
Als Sonderausstattung werden u.a. Klimaanlage, elektrische Fensterheber vorn und Zentralverriegelung, Klimabox, Scheinwerferwaschanlage, Standheizung, Beifahrerdoppelsitz mit integrierter Schreibunterlage in der Mittelsitzrückenlehne, zweite seitliche Schiebetür beim Kastenwagen, luftgefederter Fahrersitz und Fahrtenschreiber angeboten. Ein Novum in der Klasse sind Park- und Überholsensor, Cruise Control sowie das Telematiksystem Connect.
Seine Vielseitigkeit offenbart der Fiat Ducato auch beim Personentransport. Ob Kombi, Luxusbus Panorama oder Minibus, der Fiat Ducato garantiert durch seine technische Konzeption nach dem Motto "Alle Technik vorn" die variable Nutzung des Raums hinter dem Fahrer - für Personen wie Gepäck. Während der Fiat Ducato Kombi durch seine variable Sitzkonfiguration je nach Bedarf bis zu neun Personen oder entsprechend mehr Waren oder Gepäck befördern kann, sind der Fiat Ducato Luxusbus Panorama und der Fiat Ducato Minibus ausschließlich für den Personentransport konzipiert.
So sind beim Fiat Ducato Luxusbus Panorama bis zu neun Fahrgäste auf bequemen Einzelsitzen untergebracht, können im Fiat Ducato Minibus maximal 14 Personen an ihr Reiseziel befördert werden - ein ebenso komfortables wie funktionelles Ambiente eingeschlossen. Dazu gehören die seitliche Schiebetür mit Trittstufe, der helle, rundum verglaste und voll verkleidete Innenraum, Hutablage (Minibus), Teppichboden und wärmeisolierter Fahrzeugboden.
Eine Sonderrolle spielt der Fiat Ducato 4 x 4, der mit zuschaltbarem Allradantrieb ausgerüstet ist, was sicheres Vorwärtskommen sowie bessere Traktion auch bei widrigen Straßenbedingungen garantiert. Das Antriebskonzept wurde in Kooperation mit dem französischen Allradspezialisten Dangel S.A. entwickelt. Im normalen Transporter-Alltag ein Fronttriebler, kann beim Fiat Ducato 4 x 4 bei Bedarf der Hinterradantrieb zugeschaltet werden.
Besondere Aufmerksamkeit wurde beim Fiat Ducato auf den Korrosionsschutz gelegt. Dazu ist er besonders wartungsfreundlich, was kurze Standzeiten bei eventuellen Reparaturen garantiert.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Frankfurt, im September 2002