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Stolpe: Automobilindustrie leistet einen stabilen und verlässlichen Beitrag für die Verkehrssicherhe
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"Die Automobilindustrie leistet mit ihrer Innovationsfähigkeit einen stabilen und verlässlichen Beitrag für die Verkehrssicherheit." Das sagte der Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Dr. Manfred Stolpe, am Samstag bei der Eröffnung der 13. Automobilausstellung in Leipzig.
Die neuen ökonomischen Entwicklungen könnten zu einem kräftigen Schub bei der Verkehrssicherheit führen, kündigte der Minister an und hob dabei besonders Elektronische Sicherheitssysteme bzw. "E-Security" hervor. "E-Security könnte die Verkehrssicherheitsarbeit revolutionieren", so Stolpe. Durch technische Neuheiten wie beispielsweise automatische Abstandshalter könne die Sicherheit auf den Straßen erhöht werden. Doch er betonte auch, dass - wie gut auch immer die technischen Systeme sein werden - die Verantwortung des Fahrers im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen müsse. Von dieser Verantwortung könne und dürfe kein Autofahrer befreit werden.
Als weiteren wichtigen Schritt auf dem Gebiet der Zukunftstechnologien nannte der Minister die Einführung der LKW-Maut zum 31. August 2003. Sie sei die wohl bedeutendste Strukturreform im Verkehrsbereich. Denn mit ihr gebe es einen Systemwechsel von der Steuerfinanzierung hin zur Nutzerfinanzierung. Sie ermögliche es, das Anti-Stau-Programm zur Beseitigung der schlimmsten Engpässe im Verkehrssystem umzusetzen. Angesichts der steigenden Verkehrsbelastung auch durch die EU-Osterweiterung sei es unverzichtbar, durch den Ausbau der Infrastruktur langfristige Mobilität zu garantieren. Außerdem schaffe die Maut die Grundlage für mehr privatwirtschaftliches Engagement beim Ausbau der Infrastruktur. Nur mit ihr ließen sich die innovativen Betreibermodelle im privat finanzierten Fernstraßenbau umsetzen. Stolpe schloss eine Maut für Pkw nachdrücklich aus.