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Wasserlöcher, ausgetrocknete Flussläufe, ausgewachsene Giraffen und andere Wildtiere sowie brennend heiße Temperaturen machen den achten Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft zum echten Belastungstest für Mensch und Maschine. Der Skoda Octavia WRC hat jedoch auf den harten afrikanischen Pisten der Safari-Rallye immer Stärke und Verlässlichkeit gezeigt. Im vergangenen Jahr sprang sogar ein Platz auf dem Siegerpodest heraus.
Für Kenneth Eriksson wird dies die sechste Safari-Rallye sein und er freut sich schon auf die neuerliche Herausforderung, seinen Octavia WRC über die Schotterpisten zu jagen. "Die Safari ist anspruchs-voll für die Crews und ebenso für die Autos, aber ich mag sie sehr", sagt der 46-Jährige. "Ich habe Spaß an langen schnellen Etappen und ich glaube, wir haben gute Chancen, an das Vorjahresergebnis von Armin Schwarz heranzukommen, da die Tests in Finnland wirklich gut liefen."
Toni Gardemeister verfügt zwar über weniger Erfahrung bei der Safari-Rallye als sein Teamkollege Eriksson, aber er hat bereits viel Mut und Entschlossenheit auf lockerem Belag gezeigt. So ist auch Gardemeister optimistisch: "Ich mag dieses Rennen wirklich sehr, es ist eine lange, schnelle und offene Rallye. Ich glaube auch, dass die Safari mit ihren extremen Bedingungen zu unseren zuverlässigen Autos passt."
Das dritte Fahrzeug des Skoda Motorsport Teams wird vom jungen Tschechen Roman Kresta gefahren. Der tschechische Meister nimmt die Safari-Rallye ebenfalls zum zweiten Mal in Angriff, nachdem er im Vorjahr auf der ersten Etappe aufgeben musste. "Die Safari ist ein sehr exotisches und schweres Rennen, zum einen wegen des Wetters, zum anderen einfach wegen seiner Länge", meint er. "Ich freue mich darauf. Die einzigen Bedenken, die ich dabei habe, betreffen den Regen."
Nächste Woche wird in der Gegend von Nairobi schlechtes Wetter erwartet. Skodas Motorsport-Leiter Pavel Janeba ist sich jedoch sicher, dass sein Team gut vorbereitet ist. "Die Tests in Finnland ha-ben gezeigt, dass wir unserem Octavia WRC vertrauen können", bestätigt er. "Für das Afrika-Rennen haben wir zahlreiche Änderungen am Unterbau und der Dachbelüftung vorgenommen und außerdem die Wasserdichtigkeit des Fahrzeugs verbessert. Vergangenes Jahr haben wir mit dem dritten Platz unser Potenzial gezeigt. Wenigstens ein Octavia sollte am Ende wieder in die Punkte fahren", fügt er hinzu.
Der Zeitplan der Safari-Rallye:
Freitag, 12. Juli, 6.00-18.13 Uhr: 1. Etappe
Nairobi - Mai Mahiu - Seyabei - Nailongilok - Ntulele - Nairobi
Samstag, 13. Juli, 4.45-19.03 Uhr: 2. Etappe
Nairobi - Kedong - Il Damat - Kedong 1 - Kerrerie - Kedong 2 - Nairobi
Sonntag, 14. Juli, 4.45-16.15 Uhr: 3. Etappe
Nairobi - Ntulele - Nailongilok - Seyabei - Nairobi