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Sicherheit für Kinder – Kooperation von Volvo und Britax
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Köln. Volvo Cars kooperiert mit Britax, einem der führenden Hersteller von Kinder-schutzausrüstungen in Automobilen. Ab sofort bieten die Volvo Händler zusätzlich zum bestehenden Angebot zwei rückwärts gerichtete Britax-Kindersitze mit Isofix-Befestigung an. Dabei handelt es sich um ein Modell für Kleinkinder sowie einen Sitz für Kinder bis zum Alter von vier Jahren. Beide Sitze haben die Crashtests in Volvo Modellen bestanden und wurden auch bei Britax eingehend getestet. Volvo ist überzeugt, dass Kinder in rückwärts gerichteten Sitzen am besten gesichert sind.
Dies bestätigt auch Lotta Jakobsson, Expertin für Verkehrssicherheit in der Unfall-Unter-suchungskommission von Volvo: "Wir haben 4.000 Unfälle mit Kindern untersucht. Die Ergebnisse der Volvo Forschung sind eindeutig. Ein rückwärts gerichteter Kindersitz trägt erheblich zur Reduzierung schwerer Verletzungen bei.” Das Verletzungsrisiko kann dabei im Vergleich mit einem nicht angeschnallten Kind um bis zu 90 Prozent reduziert werden.
Ziel eines rückwärts gerichteten Kindersitzes ist es, Kopf und Wirbelsäule bei einem Frontalaufprall besser zu unterstützen, denn die Kollisionskräfte werden über eine größere Körperfläche verteilt. "Das ist besonders wichtig, da die Anatomie eines kleinen Kindes
keinen großen Kräften standhalten kann”, betont Jakobsson. Untersuchungen hätten gezeigt, dass das Verletzungsrisiko höher sei, wenn kleine Kinder in nach vorne gerichteten Sitzen mitfahren. Daher empfehle man den Eltern dringend, ihre Kinder so lange wie möglich in rückwärts gerichteten Sitzen unterzubringen, mindestens aber bis zum Alter von drei bis vier Jahren, sagt Jakobsson.
Neben umfangreichen Tests bei Britax wurden die neuen Kindersitze auch in Volvo Modellen vollständigen Crashtests unterzogen. Dazu zählten Frontalcrash, Seitenaufprall und Auffahrunfall. Anschließend wurden die Sitze nach den strengen Sicherheitskriterien von Volvo beurteilt. "Die Testergebnisse haben gezeigt, dass wir diese Kindersitze von Britax den Volvo Kunden guten Gewissens empfehlen können. Sie sind eine sehr gute Ergänzung zu unserer eigenen Produktpalette für Kindersicherheit”, sagt Ingrid Skogsmo, Leiterin des Volvo Cars Sicherheitszentrums. "Volvo bietet keinen Kindersitz an, der nicht die eigenen Sicherheitsanforderungen erfüllt”.
Beide Britax Kindersitze werden mit einer Isofix-Basis kombiniert, die eine einfache und sichere Befestigung im Fahrzeug ermöglicht. Das Isofix-Befestigungssystem, das in zahl-
reichen Fahrzeugen vorhanden ist, senkt zugleich das Risiko, den Kindersitz falsch einzubauen. Die Britax-Kindersitze können entweder auf der Rücksitzbank oder auf dem Beifahrersitz montiert werden. Hierbei ist allerdings zwingend darauf zu achten, den Beifahrerairbag zu deaktivieren.
Der Baby-Safe Plus Isofix von Britax ist der Sitz für Kleinkinder (ECE R44 Gruppe 0+). Er ist mit einer mehrfach verstellbaren Kopfstütze mit gepolsterten Seiten sowie einem Fünfpunkt-Sicherheitsgurt ausgestattet. Der Baby-Safe Plus Isofix trägt das ASIS-Zeichen (Advanced Side Impact System). Das bedeutet, dass er auf zusätzlichen Schutz bei einem Seitenaufprall getestet wurde. Alternativ kann der Sitz auch ohne Isofix-Basis benutzt und mit dem Sicherheitsgurt des Fahrzeugs gesichert werden.
Der Fixway Isofix von Britax ist für Kinder von neun Monaten bis zu einem Alter von drei bis vier Jahren geeignet (ECE R44 Gruppe 1). Er verfügt über besonders große seitliche Stützen für den Kopf und kann in vier verschiedenen Stufen auf die bequemste Sitzposition eingestellt werden. Auch dieser Sitz ist mit einem Fünfpunkt-Sicherheitsgurt ausgestattet und trägt ebenfalls das ASIS-Zeichen.