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Sechsstreifiger Ausbau der A 57 zwischen Strümp und Köln-Nord
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Bodewig: Der sechsstreifige Ausbau der A 57 zwischen Strümp und Köln-Nord soll als Betreibermodell realisiert werden
"Der sechsstreifige Ausbau der A 57 zwischen Strümp und Köln-Nord soll im Rahmen eines privatwirtschaftlichen Betreibermodells vorzeitig realisiert werden", sagte der Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Kurt Bodewig am Freitag. Damit könne auch ein adäquater Lärmschutz an der Strecke beschleunigt errichtet werden.
Bodewig hatte am 19. Oktober des letzten Jahres der Öffentlichkeit das Programm "Bauen jetzt - Investitionen beschleunigen" vorgestellt. Eines der Instrumente war ein Betreibermodell. Durch die Beteiligung privater Investoren soll der Ausbau von sechsspurigen Autobahnen beschleunigt werden. Das Modell sieht vor, dass der Ausbau, die Erhaltung, der Betrieb und die Finanzierung der Autobahnteilstücke befristet an einen privaten Betreiber übertragen werden. Die Nettoeinnahmen aus der Lkw-Maut werden im Rahmen eines Vertrages für einen befristeten Zeitraum an die privaten Betreiber weitergeleitet. Die übrigen Kosten werden aus dem Straßenbauhaushalt aufgebracht. Die damals genannten Projekte waren ein Vorschlag des Bundes an die Länder. Die Reaktionen aus den Ländern und der Bauwirtschaft seien ausnahmslos positiv gewesen, betonte der Minister. Als Ergebnis der damit ausgelösten Diskussionen habe sich in Abstimmung mit dem Land Nordrhein-Westfalen der sechsstreifige Ausbau der A 57 zwischen Strümp und Köln-Nord als ein realisierungsreifes Projekt herausgestellt. Es sei damit das erste Projekt, bei dem aus dem Zusammenspiel von Nutzer- und Haushaltsfinanzierung der Ausbau eines Autobahnabschnittes vorgezogen werden kann.
Bei diesem Projekt seien die planerischen und planrechtlichen Vorleistungen so weit vorangeschritten, dass bereits in diesem Jahr mit dem Bau begonnen werden könne, so Bodewig. Alle Vorleistungen würden als Anschubfinanzierung in das Betreibermodell eingebracht. Damit ergebe sich gegenüber der konventionellen Haushaltsfinanzierung eine Beschleunigung von rund drei Jahren.
Die A 57 gehört mit Verkehrsbelastungen zwischen 70.000 bis über 100.000 Kraftfahrzeuge pro 24 Stunden zu den höchstbelasteten im deutschen Autobahnnetz. Vielfach fehlt es an aktivem Lärmschutz. Durch den verkehrsgerechten sechsstreifigen Ausbau sei nunmehr ein beschleunigter adäquater Lärmschutz möglich, stellte Bodewig heraus.
Die Finanzierung des Projektes sei ungeachtet der Diskussionen um das Mautgesetz sichergestellt. Die Gesamtinvestitionen für den etwa 40 Kilometer langen Ausbau würden rund 220 Millionen Euro betragen. |
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10 Jahre sind vergangen und zwischen Neuss und Köln hat der Bau noch immer nicht begonnen... Wo finde ich jetzt den schuldigen ? Scheinbar bestand bereits 2002 Baurecht, wieso rollen dann bis heute keine Bagger ? Die A1 zwischen Hamburg und Bremen wird doch ebenfalls nach diesem Modell ausgebaut mit dem Ziel schnellmöglichst Maut kassieren zu können. Wieso zögern dann die Investoren ?