| 7. Februar 2012: | Ratgeber und Umfrage: So kommt Dein Auto durch den Frost! |
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Saab macht das Autofahren sicherer
Damit greift es nicht wie andere ähnliche Systeme erst dann ein, wenn ein unbeabsichtigter Richtungswechsel stattfindet. Vielmehr dient das Frühwarnsystem dazu, die Symptome von potenziellen Gefahren zu detektieren und auszuschalten und nicht erst auf deren unmittelbare Folgen zu reagieren.
Und so funktioniert das Saab System: Zwei Infrarot-Minikameras im Cockpit – eine am Fuß der A-Säule auf Fahrerseite und eine in der Mitte des Armaturenbretts – sind auf die Augen des Fahrers gerichtet. Von einer speziellen Software werden die Kamerabilder analysiert; sobald die Bewegung der Augenlider die Anzeichen von beginnender Müdigkeit zeigen oder der Fahrer sein Blickfeld nicht auf die Straße vor ihm richtet, wird Alarm ausgelöst. Die Infrarot-Technik kommt bei diesem System zum Einsatz, weil mit ihr beste Ergebnisse bei allen Tages- und Nachtbedingungen erzielt werden können – sogar wenn der Fahrer eine Sonnenbrille trägt.
Müdigkeitserkennung
Ausgeklügelte Berechnungsmethoden ermitteln, wie oft der jeweilige Fahrer mit seinen Augen im Regelfall blinzelt. Entdecken die Kameras, dass die Augen länger als normal geschlossen sind, wird ein dreistufiger Warnrhythmus ausgelöst.
In der ersten Stufe ertönt ein glockenähnlicher Warnton und der Text „Müde?“ erscheint im Display des Instrumententrägers. Signalisieren die Augenbewegungen des Fahrers nicht sofort vollständige Aufmerksamkeit, erfolgt im zweiten Schritt die akustische Benachrichtigung „Sie sind müde“ durch das Audiosystem. Zeigt der Fahrer immer noch keine Reaktion, löst das System einen lauteren Warnton aus sowie die Nachricht „Sie sind gefährlich müde – halten Sie an, solange Sie dies noch sicher können!“ Diese Funktion kann nur abgestellt werden, indem der Fahrer den Reset-Knopf drückt. Das System wird dann sofort in den Ausgangszustand versetzt.
Unaufmerksamkeitserkennung
Die Kameras registrieren ebenfalls die Bewegungen der Pupillen und des Kopfes. Sobald der Blick des Fahrers von der so genannten „Hauptaufmerksamkeitszone“ – dem Mittelpunkt der Windschutzscheibe vor dem Fahrer – abschweift, beginnt ein Timer zu zählen. Richtet der Fahrer seinen Kopf und seine Augen nicht binnen zwei Sekunden geradeaus, vibriert das Sitzpolster. Der Vibrationsalarm stellt sich automatisch ab, sobald die Blickrichtung wieder mit der Fahrtrichtung des Autos übereinstimmt.
Die Infrarot-Technik ist dabei so ausgelegt, dass sie erkennt, ob der Fahrer seine Blickrichtung aufgrund des Fahrgeschehens wechselt, wie zum Beispiel beim Blick in Rück- und Seitenspiegel oder beim Einbiegen in eine Kurve. In diesen Fällen lässt das System eine geringfügig längere Zeit verstreichen, ehe der Vibrationsalarm im Sitz aktiviert wird.
Real-life Safety
Das Fahrerfrühwarnsystem ist die logische Weiterentwicklung der Real-life Safety-Philosophie von Saab: Es berücksichtigt, was der Fahrer tatsächlich hinter dem Lenkrad macht, und nicht, was er tun sollte.
Das Human Vehicle Integration Team von GME Engineering im schwedischen Trollhättan hat das innovative System entwickelt und für den Testbetrieb in einem Saab 9-3 installiert. Es ist Teil des Entwicklungsprogramms „Intelligent Vehicle Safety Systems (IVSS)“, das von der schwedischen Regierung unterstützt wird und das nationale „Road and Transport Research“-Institut (VTI) einbezieht.
„Es ist ganz einfach Tatsache, dass viele Autofahrer nicht anhalten und sich eine Pause gönnen, wenn sie sich müde fühlen. Deshalb helfen wir nun den Fahrern, sich selbst zu helfen“, beschreibt Arne Nabo, Chef des Human Vehicle Integration Teams von Saab, die Idee hinter dem neuen System.
„Das System hilft außerdem dabei, eine gefährliche Angewohnheit zu beseitigen, die wir als ‚cognitive capturing’ bezeichnen. So kann der Fahrer zum Beispiel gefährlich abgelenkt sein durch das Suchen einer speziellen CD, die Programmierung des Radios oder ähnliches.“
Test unter Realbedingungen
Ab sofort unterzieht sich der mit dem Frühwarnsystem ausgestattete Saab 9-3 SportCombi einem achtmonatigem Testprogramm, das unter der Direktive des schwedischen Road and Transport Research-Instituts durchgeführt wird.
In dem Fahrzeug befindet sich ein GPRS 3G-Sender, der im Minutentakt Daten an den Webserver der Linköping University weiterleitet. Dort werden Leistung und Funktionsweise des Systems analysiert. Jeder Teilnehmer aus einer Gruppe Freiwilliger wird das Auto einen Monat lang fahren. In der jeweils ersten Testwoche bleibt das Frühwarnsystem ausgeschaltet, um Vergleichswerte zu ermitteln.
Die Erprobungsphase ist Teil des Entwicklungs- und Auswertungsprozesses, um das System für den Einsatz in zukünftigen Saab Fahrzeugen alltagstauglich zu machen. Für die Serienfertigung ist allerdings der Einbau nur einer Kamera geplant, die dann verborgen hinter den Hauptarmaturen untergebracht wird.
Bilder: Copyright GM News eingegeben von: Designs |
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mit Diesel im Blut
Ich find´s SUPER!!! Viele werden sich jetzt wieder "eingeschränkt" fühlen oder skeptisch sein usw., allerdings muß was getan werden. Der Mensch neigt eben zur Selbstüberschätzung und wer will 20km vorm Ziel nach 500km ´ne Pause machen!? Da fahren wir doch alle noch das Stück, auch wenn wir garnicht mehr bei der Sache sind. Irgendeiner muß uns auf unsere Defizite aufmerksam machen und wenn keiner da ist find ich es gut wenn es diese Möglichkeit gibt. Einige dürfte das System aber ganz schön nerven, wenn man mal andere so beobachtet. Vielleicht wirkt das für die dann auch erzieherisch.
PS:
Irgendwann sitzen wir alle im "Knight Rider".
da geb ich dir Recht!
mfg Micha
In Anbetracht des immer steigenden Verkehrsaufkommens und den komplexen, ermüdenten Verkehrssituationen halte ich das SAAB-System für einen Schritt in die richtige Richtung. Gerade für Vielfahrer und LKW-Fahrer ist das SAAB-
Ermüdungs-Erkennungs-System für angebracht.
mfg
Joe
Was geht den mit euch ab!
Habt ihr keine Selbstdisziplin oder seid ihr einfach nur unfähig eure Köpersprache(Reaktionen u. Funktionen) zu verstehen und zu interpretieren. Ihr braucht wirklich ein System was euch vom Einschlafen am Steuer warnt? Dann habt ihr nichts im Straßenverkehr zu suchen, wenn ihr nicht einmal Verantwortung für euch Selber übernehmen könnt. Wie kann man dann erwarten, dass ihr das für andere tut.
Solche unnötigen Gimmicks, entmündigen nicht nur den Fahrer, sie verursachen auch einen trügerischen Schein der Sicherheit. Der in manchen Fällen verheerend sein kann. Der Fahrer verlässt sich zunehmen auf elektronische Gimmicks, die ihm das Fahren regelrecht abnehmen.
Auch haben diese Systeme nichts mehr mit Autofahren zu tun. Wer weiter in solchen Systemen eine Zukunftsperspektive sieht, der wird sich bald in einem Auto wieder finden das voll gestopft mit überflüssigen Sicherheitsgimmicks und Hilfen ist. Die er dann bei Fahrten auf einer Autobahn mit Tempolimit 130 ganz sicher braucht, weil das Autofahren wie eine S-Bahn Fahrt geworden ist (ermühdend).
Da sprechen alle bloß kein Tempolimit (ich auch), „freie Fahrt für freie Bürger“. Und dann wollt ihr euch ernsthaft so einen übertriebenen Müll ins Auto bauen. Da kann doch was nicht stimmen.
Saab macht das Autofahren sicherer
Hi,
ich kann deine Einstellung durchaus verstehen,
aber du musst auch zugeben dass viele Leute, wenn sie z. B. vom Urlaub zurückkommen und mit dem auto vom Flughafen nach hause fahren, einfach weiterfahren, und ich denke das system warnt bevor es gefährlich wird.
Jojo
Hallo AudipowerS8,
das ganze hat mit Selbstdisziplin garnichts zu tun. Ich rede hier nicht von Ausflugsfahrten sondern von Leuten, die mit dem Auto "Tag für Tag und Nacht für Nacht" ihr Geld mit dem Auto verdienen müssen.
Offensichtlich scheinst Du ein 100%er zu sein. Ausser Dir kenne ich sonst keinen weiteren Menschen, der all seine Sinne in jeder Lebenssituation zu 100% beherrscht. Sorry !
mfG
Joe
Stirnlappenbasilisk
Die Sache ist natürlich ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite ist es wirklich ein sinnvolles Feature, das etwas für die Sicherheit tun kann. Andererseits kann ich mir sehr gut vorstellen, daß es am Bedarf vorbeigeht. Und das aus mehreren Gründen wie z.B. auch Ignoranz duch potentielle Benutzer.
@Joe MILLER: Es geht nicht im darum seine Körperfunktionen zu 100% unter Kontrolle zu haben. Es ist wohl möglich sich selber ein zu gestehen wann man Müde ist, Ja und genau das trau ich mir zu. Dazu brauch ich kein Gerät im Auto was das für mich übernimmt. Diese Technik untergräbt die Kompetenz des Menschen. Wenn du das brauchst, bitte. Aber ich glaube auch, dass gerade jemand der täglich mehrere Stunden Auto fährt genau dieses Risiko fürchtet und aus diesem Grund dagegen Arbeitet in dem er Power-Nepps ein plant oder sonstige Problemlösungen vor nimmt.
Ich finde auch, dass sie Entwicklung mehr in die Richtung gehen sollte Schulungen und Seminare anzubieten die besondere Techniken und den Umgang lehren, mit dem Problem Müdigkeit um zu gehen. Anstatt einen Mega-Wecker ins Auto zu bauen.
Servus AudipowerS8,
ich kann mir schon vorstellen, dass es besondere Techniken ( Entspannungstherapie oder ähnliches) zur Vermeidung von Müdigkeit gibt. Ob dies jedoch den Termindruck und die Fahrerbelastung eliminieren können, bin ich äusserst skeptisch.
Die komplexen und anstrengenden Strassenverkehrsverhältnisse sowohl auf Landstrassen als auch auf Autobahnen nehmen leider immer mehr zu. Die Leidtragenden sind die Berufskraftfahrer, die ständig unter Zeitdruck und Termin- Stress stehen. Als Folge ist unglücklicherweise mit Ermüdungserscheinungen beim Kraftfahrer zu rechnen. Leider !
Bei solchen Fällen kann das SAAB-System helfen. Für LKWs halte ich das System für Sicherheitsrelevant.
mfG Joe
Saab macht das Autofahren sicherer
Bei LKWs würde ich diesen Schritt evtl. auch gehen, jedoch eher bei Gefahrgut-Transporten (Chemie, Wertsachen, Überlänge) und bei 60-Tonnern (die hoffentlich bald Zugelassen werden).
Das Argument (Termindruck, Fahrerbelastung, Straßenverhältnisse) ist mir nicht ganz schlüssig. Eliminieren das glaub ich auch nicht, jedoch das Bewusstsein für diese Faktoren wecken. Mit dem System würde der Punkt in Vergessenheit geraten. Da jeder sagt:" ich habe doch ein „Müdigkeitserkennungs-Warnsystem“ an Board". Und jemand der immer und immer wieder kurz vor dem Einschlafen steht und jedes Mal geweckt wird, gewöhnt sich an das Signal (den Weckruf) und schläft spätestens beim 3.-Mal trotzdem ein. Und hinterher ist das System eine pure Fehlinvestition gewesen. Der Unfall wird nicht verhindert er wird hinaus gezögert.
Deshalb halte ich eine Investition in Human Capital für Sinnvoller, bewusstes Fahren ersetzt jedes Hilfssystem (es gibt nur leider viel zu wenig Leute die dazu in der Lage sind) darum sind wir an elektronische Gimmicks gebunden. Aber auch nicht an jedes.
... und die anderen LKWs sind etwa nicht gefährlich?
mfg Micha
Das ist nicht der Punkt. Gefährlich ist auch ein smart. Ich finde das das System macht nicht an allen Stellen Sinn. Im Rückschluss werden sich gerade Vielfahrer Sehr schnell an das System gewöhnen. Und was dann passiert hab ich schon Beschrieben. Siehe Oben!!!
mit Diesel im Blut
Die Unfallzahlen belegen doch das was gemacht werden muß!!! Leute die meinen das sie sich selbst so einschätzen können das sie sowas nicht brauchen, so wie unser AudipowerS8, haben doch überhaupt nichts zu befürchten! Ich weis nicht was du dich aufregst, wenn ich dich richtig verstehe und du dich so im Griff hast, dann wäre doch das System bei dir arbeitslos. Es würde dir überhaupt nicht auf den Keks gehen und absolut still sein! Schulungen und Kurse? Schöne Sache, aber wer geht denn da freiwillig hin? Soll man sowas gesetzlich erzwingen?
Sicherheitssysteme haben bei ihrer Entwicklung und Markteinführung schon immer ihre Gegner gehabt. Das war vor 50 Jahren schon so mit dem Sicherheitsgurt, der bei einigen selbst heute noch totale Inakzeptanz hervorbringt, und das ist auch mit ABS, ESP und all den anderen Systemen so. Das sie alle mit Sicherheit schon schwere Verletzungen, Tote und Unfälle verhindert haben, darüber brauchen wir glaub ich nicht diskutieren. ABS und ESP entmündigen dich in einer gewissen Weise ja auch schon, aber es gibt denke ich keinen der darauf verzichten möchte. Wir sind beim Autofahren nunmal abgelenkt durch Radio, Unterhaltungen usw. und wenn dann was passiert durch Unachtsamkeit werden selbst die Skeptiker die sagen sie brauchen weder ABS oder ESP dankbar, weil sie mit mal merken das es doch nicht soooo schlecht ist. Abgesehen davon das es kaum noch Neufahrzeuge ohne diese Systeme gibt, will auch keiner mehr einen Neuwagen ohne kaufen. So wird es auch mit all den kommenden Systemen sein, ob das ein Spurwechselassistent ist, Warnung vor Müdigkeit, Alkoholtester, oder sonstwas. Ich stehe diesen Systemen offen gegenüber allein schon weil sie das Potential haben Leben zu schützen, in wieweit das dann vom jeweiligen Benutzer akzeptiert und genutzt wird ist eine andere Sache. Das ESP kann man ja auch abschalten und um das ABS auszuschalten kann ich auch die Sicherung dafür rausnehmen, aber wozu!? Meist sind die die am lautesten schreien und dagegen sind, die die dann solche Dinge am nötigsten haben. Ich kann mich auch einschätzen und muß mir nicht von einem System sagen lassen wann ich müde bin, deshalb seh ich das ja auch so locker, ich weis eben das es mich in Ruhe läßt! Ich hätte da noch einige andere Ideen die man automatisieren kann und die die Unfallzahlen helfen zu senken, die sind nicht so harmlos und belassen es bei einem "Müde?" oder *Ding-Dong* "Sie sind müde!" und lassen sich dann wegdrücken.
Worin liegt dann der Sinn ein solches System durch die Gegend zu fahren? Und wenn man es Abschalten kann, warum sollte man es dann wieder Anschalten. Schulungen könnte man zur Führerscheinvorbereitung anordnen. Und wenn du das System nicht Gesetzlich durchpeitschst dann verliert es auch seine Wirkung, da es nur Flächendeckend einen akzeptablen Sinn machen würde.
Du bist so einer des es nicht braucht. Aber sagen kann: "ich hab’s, man braucht es nicht, aber ich hab’s". (Man muss nicht alles gut finden, nur weil man Saabfahrer ist und es von Saab kommt.)
Und das Leute die am lautesten Schreien es am nötigsten haben, ist reine Spekulation. Es füllt zwar deinen Text hat aber keine Aussage.