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Rallye-WM 2004 - Saisonauftakt

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72. Rallye Monte Carlo (21. – 25. Januar 2004)

 

Volles Haus in der WM: Drängelei am Siegerpodest

 

Rallye Monte Carlo – 93 Jahre alt und kein bisschen leise. Die 72. Auflage des Motorsport-Klassikers besticht erneut als glamouröser Saisonstart zur heiß umkämpften Rallye-Weltmeisterschaft. Trotz der schöpferischen Pausen von Hyundai und Skoda verspricht die Saison 2004 bei 16 Runden in 16 Ländern und über elf Monate zahllose Spannungsmomente. Und Petter Solberg (Subaru) geht als amtierender Rallye-Weltmeister an den Start.

 

Fünf Werke auf einen Streich: Mit Citroën, Ford, Peugeot und Subaru konzentrieren sich vier Protagonisten mit Top-Material auf die Hauptrollen, während Wiedereinsteiger Mitsubishi zur Jagd auf frischen Lorbeer bläst, und Skoda nur sporadisch die Technikfortschritte seines fabulösen World Rally Car (WRC) ausloten möchte.

 

Hoch motiviert und mit der Saison-Startnummer 1 tritt der amtierende Weltmeister Petter Solberg mit seinem Impreza WRC2003 in Monte Carlo an. Der Norweger, branchenintern als Mister Hollywood tituliert, strahlt seinem neuen Erfolgsfilm entgegen: "Nicht nur die Startnummer verpflichtet, sondern auch die anvisierte Titelverteidigung. Und da ein Monte-Triumph immer noch die halbe Saisonmiete ist, bin ich natürlich voll auf Sieg gepolt."

 

Im Schatten des 29-jährigen Blondschopfs Solberg will der erst 23 Lenze zählende WM-Azubi Mikko Hirvonen in die Fußstapfen des Wikingers treten und die gut 1.400 Kilometer lange Rallyestrecke in den französischen Seealpen möglichst zügig absolvieren – Jugend forsch! "Für die 15 wichtigen Bestzeitprüfungen wünsche ich mir natürlich viel Schnee und Eis, dann kann ich wenigstens mit dem gewissen Home-Feeling besser auftrumpfen", kalkuliert das Jungtalent aus dem skandinavischen Rallye-Mekka Jyväskylä in Mittelfinnland.

 

Peugeot tritt bereits zur Monte mit dem nagelneuen 307 WRC an. Citroën und Ford kündigen Nachbesserungen am Xsara WRC bzw. am Focus RS WRC03 zum April 2004 an, Subaru will dagegen schon im März zur dritten WM-Runde in Mexiko mit dem optimierten Impreza WRC2004 und rund 300 Allrad-PS die WM-Karten neu aufmischen. "Mit den neun Podiumsplätzen inklusive vier Gesamtsiege bewiesen wir bereits in 2003 das deutlich gesteigerte Impreza-Potenzial, und im Frühjahr legen wir mit exzellentem Feinschliff eben nochmals nach", verspricht Teamchef David Lapworth.

 

 

Rallye-Weltmeisterschaft 2004

Saisonauftakt: 72. Rallye Monte Carlo (21. – 25. Januar 2004)

 

Zeitplan der Rallye Monte Carlo 2004

Mittwoch 21.01. 07.30-19.00 Uhr Abfahren der WP Nr. 1-6 und 8-11

Donnerstag 22.01. 07.00-10.30 Uhr Abfahren der WP Nr. 7 und 12-15

11.00-15.00 Uhr Shakedown/WP-Test Col de Castillon

15.30 Uhr FIA-Pressekonferenz Media-HQ SBM

Ab 18.30 Uhr Start-Zeremonie Monaco Place du Casino

Freitag 23.01. Ab 07.00 Uhr Gap/Tallard:

Start 1. Etappe "Tallard-Monaco" über ca. 588 km Strecke mit 6 WP (= ca. 144 WP-km)

Ab 19.48 Uhr Monaco Hafen/Quai des Etats-Unis:

Ziel 1. Etappe

Samstag 24.01. Ab 06.40 Uhr Monaco Hafen/Quai des Etats-Unis:

Start 2. Etappe "Monaco-Monaco" über ca. 557 km Strecke mit 5 WP (= ca. 141 WP-km)

Ab 19.23 Uhr Monaco Hafen/Quai des Etats-Unis:

Ziel 2. Etappe

Sonntag 25.01. Ab 07.30 Uhr Monaco Hafen/Quai des Etats-Unis:

Start 3. Etappe "Monaco-Monaco" über ca. 269 km Strecke mit 4 WP (= ca. 104 WP-km)

Ab 14.30 Uhr Monaco Hafen/Quai Antoine 1er:

Ziel nach insgesamt 1.414 km Strecke und 15 WP (= ca. 389 km)

Ab 15.30 Uhr Monaco Place du Palais Princier:

Siegerehrung

Ab 17.00 Uhr FIA-Pressekonferenz Media-HQ SBM

Ab 21.00 Uhr Sporting de Monte-Carlo: Gala-Dinner

 

 

Rallye-Weltmeisterschaft 2004

Saisonauftakt: 72. Rallye Monte Carlo (21. – 25. Januar 2004)

 

 

Wichtige Starter zur Rallye Monte Carlo 2004

 

1 PETTER SOLBERG / PHIL MILLS N/GB Subaru Impreza WRC

 

2 MIKKO HIRVONEN / JARMO LEHTINEN FIN/FIN Subaru Impreza WRC

 

3 Sébastien LOEB / Daniel ELENA F/F Citroën Xsara WRC

 

4 Carlos SAINZ / Marc MARTI E/E Citroën Xsara WRC

 

5 Marcus GRÖNHOLM / Timo RAUTIAINEN FIN/FIN Peugeot 307 WRC

 

6 Freddy LOIX / Sven SMEETS B/B Peugeot 307 WRC

 

7 Markko MÄRTIN / Michael PARK EE/GB Ford Focus RS WRC

 

8 Francois DUVAL / Jean-Marc FORTIN B/B Ford Focus RS WRC

 

9 Gilles PANIZZI / Hervé PANIZZI F/F Mitsubishi Lancer WRC

 

10 Gigi GALLI / Guido D’AMORE I/I Mitsubishi Lancer WRC

 

11 Antony WARMBOLD / Gemma PRICE D/GB Ford Focus RS WRC

 

… Teams der Junior-WM

61 Nicolas VOUILLOZ / David FIORINI F/F Peugeot 206 WRC

 

62 Miguel CAMPOS / Nuno SILVA P/P Peugeot 206 WRC

 

63 Olivier BURRI / Jean-Philippe PATTHEY CH/CH Subaru Impreza WRC

 

64 Riccardo ERRANI / Stefano CASADIO MC/I Skoda Octavia WRC

 

65 Alexandre BENGUE / NN F/NN Peugeot 206 WRC

 

66 Eamonn BOLAND / Francis REGAN IRL/GB Subaru Impreza WRC

 

48 Start-Nennungen aus 21 Nationen

 

 

Rallye-Weltmeisterschaft 2004

Subaru-Team

 

 

PETTER SOLBERG (N) geb. 18.11.1974 Askim/Norwegen, lebt in Spydeberg/ Norwegen, verheiratet mit Pernilla, Sohn Oliver; Hobbies: Radfahren, Squash und Filme; Rallye-Debüt 1996, Norw.Rallycross- und Berg-Meister 1995 und 1996, Berg-Meister 1997, Rallye-Meister (A) 1998, WM-Debüt 1998, 60 WM-Starts, 5 WM-Siege; Weltmeister 2003

Copilot Phil Mills (GB) geb. 30.08.1963 Trefeglwys/Wales, lebt in Cockermouth/ England; Junggeselle, Hobbies: Radfahren und Schießen, Rallye-Debüt 1983; Solberg-Beifahrer seit 1999

 

MIKKO HIRVONEN (FIN) geb. 31.07.1980 Jyväskylä/Finnland, lebt in Jyväskylä; Hobby: Rallyesport; Rallye-Debüt 1998, Finnischer F2-Meister 2002, WM-Debüt 2002, 16 WM-Starts

Copilot Jarmo Lehtinen (FIN) geb. 03.01.1969 Lahti/Finnland, verheiratet mit Tanja; Rallye-Debüt 1988, WM-Debüt 1997, Hirvonen-Beifahrer seit 2002

 

Team-Management SWRT-Subaru World Rally Team Prodrive-Direktor David Richards

Teamchef David Lapworth

Teammanager Paul Howarth

Sportberater Louis Moya

Chef-Ingenieure Pierre-Yves Genon und Steve Farrell

STi-Präsident Masaru Katsurada

Internet www.swrt.com oder www.555swrt.com

 

Geplante WM-Einsätze alle 14 WM-Läufe in 2004

Wichtige Team-Erfolge 1993 WM-Debüt Subaru Impreza; 1994 - Vize-Marken-WM, Vize-WM Colin McRae, Asien-Pazifik-Meister; 1995 – Marken-WM, WM Colin McRae, Asien-Pazifik-Meister; 1996 – Marken-WM, Vize-WM Colin McRae, Asien-Pazifik-Meister; 1997 – Marken-WM, Vize-WM Colin McRae, Asien-Pazifik-Meister; 1998 – WM-Dritter; 1999 - Vize-Marken-WM, Vize-WM Richard Burns; 2000 – WM-Dritter, Vize-WM Richard Burns; 2001 – WM-Vierter, WM Richard Burns; 2002 – WM-Dritter; 2003 – WM-Dritter, WM Petter Solberg

Subaru ist der weltgrößte Hersteller von allradgetriebenen Pkw. Die Marke gehört zum japanischen Konzern Fuji Heavy Industries (FHI), an dem GM mit 20 Prozent beteiligt ist. Subaru gilt als Pionier der Allradtechnik in Personenwagen und brachte 1972 den ersten Allrad-Pkw auf den Markt. Seither hat Subaru weltweit mehr als 7,5 Millionen Allrad-Pkw verkauft. In der Rallye-Weltmeisterschaft gehört Subaru zu den Top-Teams und holte sechs Mal den Weltmeister-Titel. Seit 1980 vertreibt die SUBARU Deutschland GmbH in Friedberg Allrad-Pkw in Deutschland und hat bis Mitte 2003 über 260.000 (???) Fahrzeuge verkauft.

 

Rallye-Weltmeisterschaft 2004

Subaru Impreza WRC2003

 

Motor Vierzylinder 16 Ventiler-Boxermotor mit IHI Turbolader (34 mm Restriktor), 1.994 ccm, programmierbares elektronisches Subaru Motormanagement-system, circa 220 kW (300 PS) bei 5.500 U/min, max. Drehmoment bei 560 Nm und 4.000 U/min, Beschleunigung (0-100 km/h) ca. 4,2 Sekunden

Getriebe elektro-hydraulisches Prodrive Sechs-Ganggetriebe mit Joystick, permanen-ter Allradantrieb 50/50, drei elektro-hydraulisch kontrollierte Differenziale

Fahrwerk MacPherson-Federbeine, Sachs-Stoßdämpfer, rundum innenbelüftete Prodrive-Scheibenbremsen (305 mm normal/366 mm bei Asphalt-Rallyes)

Maße Länge 4.405 mm, Breite 1.770 mm, Höhe 1.390 mm, Achsstand 2.535 mm, WRC-Minimumgewicht 1.230 kg

Zubehör drei Microprozessor-Controller für den Motor, die Differenziale und Data-Logging mit CAN-Bus-Link; LCD-Color-Monitor mit acht wählbaren Daten-Anzeigen für den Beifahrer; Kenwood-Kommunikationssystem; Pirelli-Reifen auf OZ-Magnesiumfelgen; NGK-Zündkerzen; 95 Liter Sicherheitstank

(fortsetzung s. im Dokument)


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