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Porsche und VW streben Fusion an
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Zuerst wollte Porsche einen kleinen Anteil an VW übernehmen, dann die Mehrheit von bis zu 75 Prozent. Damit aber hat sich der Sportwagenbauer offenbar finanziell übernommen, so dass nun die Fusion beider Unternehmen geplant ist.
Das Spiel David gegen Goliath gegen in die nächste Runde: Nach einem Treffen der Porsche-Familiengesellschafter Porsche und Piëch am Mittwoch in Salzburg teilten beide Unternehmen mit, die Schaffung eines "integrierten Automobilkonzerns" anzustreben.
Unter einer einheitlichen Führungsgesellschaft sollen den Angaben zufolge in der Endstruktur zehn Marken nebeneinander stehen, wobei die jeweilige Eigenständigkeit gewahrt bleibe.
Eine gemeinsame Arbeitsgruppe von Volkswagen und Porsche solle unter maßgeblicher Einbindung des Landes Niedersachsen als größtem Mitaktionär sowie der Arbeitnehmervertreter die Gespräche vertiefen, hieß es. Ziel sei es, in den nächsten vier Wochen eine entsprechende Entscheidungsgrundlage über die zukünftige Struktur der gemeinsamen Gruppe zu entwickeln.
Volkswagen begrüßte in einer ersten Stellungnahme die Entscheidung, die faktisch auf eine Fusion hinausläuft. Das ursprüngliche Ziel von Porsche, maßgeblich betrieben durch den seit 1992 amtierenden Vorstandschef Wendelin Wiedeking, als vergleichsweise kleines Unternehmen den rund 15-Mal größeren VW-Konzern zu übernehmen, ist damit gescheitert. Porsche wollte seinen Anteil von derzeit 51 Prozent auf 75 Prozent aufstocken, steckt aber offenbar in milliardenschweren Krediten, deren Zinslast hoch und deren Verlängerung ungewiss ist.
Wer am Ende das Sagen bei dem fusionierten Konzern haben wird, ist offen. VW-Konzernchef Winterkorn und sein Vor-Vorgänger Ferdinand Piëch, selbst Porsche-Miteigentümer und derzeit VW-Aufsichtsratschef, dürften weiterhin entscheidende Positionen besetzten. Ob dies auch für Wiedeking und seinen Finanzvorstand Holger Härter gilt, bleibt abzuwarten. Gleiches gilt für den Sitz des künftigen Unternehmens - Stuttgart oder Wolfsburg.
Werden die Pläne umgesetzt, wird Porsche eine von dann zehn Marken im Konzern. Bisher verkauft Europas größter Autobauer seine Fahrzeuge als VW und VW-Nutzfahrzeuge, Seat und Škoda, Bentley und Bugatti, Audi und Lamborghini, sowie Scania.
Quelle: Autokiste |
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nur so...
Man könnte meinen, Porsche hat es ein wenig auf Lamborghini und Bugatti abgesehen.
Allgemein finde ich diese Fusion bisschen komisch.
Was haben beide so richtig davon?
da hat sich wendelin wideking wohl mal mächtig übernommen !!!
geschieht im recht..auch wenn er porsche hervorragend geführt hat. wie kann man nur nie genug bekommen...
Ich dachte, in den News wäre man objektiv! Ist halt wieder mal Autokiste!
Es gibt faktisch schon eine hohe integrative Zusammenarbeit, auch zwischen Porsche und VW. Der nächste Schritt, diese Bindung geleitet durch die neuen Investitionen in einen anderen rechtlichen Rahmen zu bringen, hat gar nichts von der Dramatik, die in diesem "objektiven" Bericht vermittelt wird.
Was beide davon haben? Porsche hat durch die Übernahmeaktion von VW einen riesigen Schuldenberg von 10 Mrd Euro. Durch die Fusion hängen sie nun am Tropf des MEGA-Konzerns..da relativieren sich solche Schulden wieder...
Porsche muss sich jetzt fügen, nachdem sie sich übernommen haben, und VW ist das auch ganz recht...
Gummiabriebjunkie
Porsche und VW streben Fusion an
Find ich gut, dann limitiert Porsche wenigstens nicht Audis Sportwagen-Potential in der Zukunft und die Marken können weiterhin alles machen, solange sie erfolgreich sind.
Bin bloss mal gespannt, was für ne Rolle Wiedeking in der Holding einnehmen soll.
Vermutlich eine Doppelspitze nebst Winterkorn. Alleine werden sie ihn wohl nicht ans Ruder lassen.
Fastlane
Ne ne so läuft das nicht
so wie Audi Volkswagen bestimmte Techniken wegnimmt und diese in "seinen" Produkten fährt so wird Porsche auch Einfluss auf Audi haben können. Was es bringt ? Porsche hat ca. 9 Milliarden Schulden, die Liquidität des VW Konzerns liegt bei ca. 11 Milliarden ... man könnte Schulden bezahlen und hätte eine (sehr) Erfolgreiche Marke im Konzern mit der es eh schon immer große Verwandschaften gab.
Gummiabriebjunkie
Mir gehts um die Markenstrategien und zukünftige Modellreihen und Porsche hat jetzt zukünftig nur ein anteiliges Mitbestimmungsrecht, aber keine Befehlsgewalt über Audi, was viele Ringler über kurz oder lang befürchtet hatten.
Jedenfalls kann sich jede Marke jetzt weiterhin entfalten und eine gesunde Konkurrenz betreiben.
Mein Gott was hatte die Porsche SE zu Jahresanfang noch für Weltherrschaftspläne!? Und wieder mal Manager die den Hals nicht vollkriegen können, wenn es dem Unternehmen eigentlich richtig gut geht. Ab diesem Punkt scheinen sehr gute Manager den Punkt zum Größenwahn zu überschreiten und sollten rechtzeitig entfernt werden, was Wiedeking jetzt offensichtlich bevorsteht.
Dein Nickname passt zu dir sehr gut...
Akademiker ohne Niveau
Porsche und VW streben Fusion an
Der Volkswagen-Konzern benötigt Porsche für absolut nichts - Zusammenarbeit hin oder her.
Ich freue mich natürlich für die Beschäftigten bei Porsche, dass sie nicht an irgendeine Heuschrecke verschachert werden oder für die irrsinnige Raffgier und Arroganz des Porsche-Clans büßen müssen - aber die Bedingungen für die sogenannte "Fusion" reichen lange nicht. Die verbleibende Porsche SE Holding muss sich meiner Meinung nach von mindestens 10% der VW-Aktien trennen, sonst haben wir uns ein riesiges Kuckucksei ins Nest gelegt.
Man erwartet von niemandem ernsthaft, dass er sich durch eine Hilfeleistung selbst in Gefahr bringt - das sollte auch hier gelten!
Ich hoffe jedenfalls auf ein entsprechendes Machtwort vom Miteigentümer Niedersachsen.
Muss ich nicht verstehen. a) habe ich keine 9 Mrd. Schulden und b) naja, wenn es Dich nicht kratzen würde, würde ich mich an Deiner Stelle mal auf eine Couch legen!
Das Weltbild mancher Leute ist immer noch so krank wie zu Zeiten der Sklavenhalter und Leibeigenen! Tztztz ...
Diese Leute nennt man auch Gewerkschaftsfunktionär, Oskar Lafontaine oder LinksPartei
Fastlane
:daumenhoch:
Warum nicht?
Wiedeking - vom Superstar der deutschen Wirtschaft zum absoluten Loser, gnadenlos verzockt und ins Abseits gestellt.
Dass man sein Ansehen selbst ruinieren kann ist ja nichts neues, aber innerhalb so kurzer Zeit?