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Porsche 911 G-Modell
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Feuchte Handflächen, leichtes Zittern und unbändiges Herzklopfen – das sind die Symptome, die allein der Name Porsche 911 bei jedem Kenner auslösen kann, denn er ist soviel mehr als ein Auto – er ist der wahr gewordene Traum eines jeden Sportwagenfans. Das G-Modell des Porsche „Neunelfer“ oder „Elfer“ wurde, wie schon das Urmodell von 1963, zum Aushängeschild des renommierten Autoherstellers. Warum Perfektion verändern? Fragten sich die Zuffenhausener Autobauer satte zehn Jahre lang, in denen sich der Porsche 911 zum Erfolgsschlager mauserte. Doch ein neues Gesetz in den Vereinigten Staaten zwang sie 1973 dazu, ihr Glückskind für das Modelljahr 1974 zu überarbeiten, wollten sie nicht Gefahr laufen, den lukrativen US-Markt zu verlieren. Mit diesem Gesetz wurden neue Sicherheitsbestimmungen erlassen, die vorschrieben, dass jedes neu zugelassene Auto einen Crash bei 8 km/h völlig unbeschadet überstehen musste. Somit erklärt sich auch die auffälligste Änderung: die wuchtigen Faltenbalg-Stoßstangen mit den integrierten, hydraulischen Pralldämpfern, die dem Elfer einen ganz neuen, gewichtigeren Anstrich verliehen. Obwohl man dem Grundprinzip eines dynamischen, schicken Sportwagens mit dem unverkennbaren 911er-Charme treu blieb, bot das G-Modell (korrekt müsste es heißen, die G-Serie) auch noch andere Neuerungen. Dem Wunsch nach mehr Sicherheit wurde durch Kopfstützen und Sicherheitsgurte mit Aufrollautomatik nachgekommen. Der Innenraum wurde leicht überarbeitet, der Radstand vergrößert und das Heck des Porsches 911 zierte von nun an ein rotes Reflektorband mit den Lettern PORSCHE. Die originale 1974er-Variante wurde als Porsche 911, 911 S und Carrera-Version unter die Leute gebracht. Ein 1975er Turbo mit breiterer Karosserie gehörte bereits der H-Serie an. Zunächst rollte der Neunelfer als Coupé und als Targa vom Band, bis 1983 eine Kabrio-Version des Dauerbrenners entwickelt wurde. Der Traum vieler schlafloser Nächte – denn genau das wird dieses Modell bei einem Preis von bis zu vierzigtausend Euro für die meisten Autoliebhaber bleiben – kam mit einem luftgekühlten Sechszylinder-Boxermotor mit 2,7 Litern Hubraum (2687 ccm) und einer selbsttragenden Karosserie daher. Der ursprüngliche 911 der G-Reihe leistete 150 PS (110 kW), der 911 S 175 PS (129 kW) und die Carrera-Version 210 PS (154 kW), mit einer jeweiligen Spitzengeschwindigkeit von 210 bis 240 km/h. Die Faszination des Porsches 911 hält nicht nur Autoliebhaber nun schon seit 1963, also seit über 45 Jahren in Atem und wird es – so Gott will – hoffentlich auch noch sehr lange tun. Denn ob als Rennwagen oder sportliches Luxusmodell für den Porsche-Freund, die Never-Ending-Story des Elfers sollte auch die Herzen künftiger Generationen in Wallung bringen.
Daten zum Porsche 911 G-Reihe Produktionszeitraum: 1973-1989 Motor: Sechszylinder-Boxermotor Leergewicht: 1075 kg Spitzengeschwindigkeit: 210-240 (je nach Version) Links: www.pff-online.de (Magazin für Porschefans) www.porsche.com (offizielle Porscheseite mit vielen Infos zu den einzelnen Modellen)
Quelle: AutomaTick |
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Stirnlappenbasiliskfan
Diese Generation des Elfers ist meiner Meinung auch nach wie vor die schönste - aber bitte ohne den oftmals angebrachten Turboflügel!
Der Klassiker unter den elfern. Einfach, toll und unerreicht.
Den muss man haben.
Ja wirklich ein toller
Käfer911er.Das Silber steht im wirklich gut, weg mit dem Spoiler, hin mit dem Steinschlagschutz an den hinteren Kotflügeln, und dann ist er perfekt.
Dieser Porsche ist eins der wenigen Autos, die wirklich als Geldanlage dienen, dank kontinuierlicher Wertsteigerung, wenn man ihn in gutem Zustand erhält.
Waren die zu DM-Zeiten noch für 25000 zu haben, muß man heute diese Summe in Euro für etwas halbwegs vernünftiges hinlegen und dann noch einiges reinstecken ...
Master of Fettnapf
Porsche 911 G-Modell
Ist Fremdforen-Werbung neuerdings erlaubt?
Meine Lieblingsversion ist die letzte luftgekühlte (wie auf dem Bild von Delanye).
Diese alten sind aber auch lieb. Die Version dazwischen (also noch die stehenden Scheinwerfer aber die dicken Plastikstoßfänger) war meiner Meinung nach nicht sooo schön
Medizinmann
Ganz nett...aber in meinen Augen ist immer noch der 993 der "perfekte" Porsche...
da_baitsnatcha
RETTET DIE YOUNGTIMER
Habe zu DM-Markt Zeiten auch mal vor einem G Modell in Braunmetallic gestanden.
Heute KULT, damals nicht KULT
Ich habe es nicht gekauft.
Man sollte nicht vergessen heutige Ansprüche an ein originales Fahrzeug Ende - daran war auch Ende der 80er gar nicht zu denken.
Der Zeitgeist entwickelt sich zu einer Perfektion, die sicherlich nicht von Wertzuwachs getragen wird.
Porsche Ersatzteile und Dienstleistungen sind dem Modell entsprechend teuer.
Viele Porschezentren verkaufen aus Gewährleistungsgründen überhaupt keine Porsche Klassiker.
Das Risiko selbst bei gepflegten Fahrzeugen ist leider nicht kalkulierbar.
UTAH, USA
Sehr schön und auch mit dem Spoiler gefällt er mir. Wie sind die G Modelle preislich eingestuft?