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Pirelli P Zero: Die Geschichte einer Rennsportlegende

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„Ein Automobil ist nicht einfach ein Haufen Blech, sondern ein lebendiges Wesen mit Herz, das es genießt und sich wohl fühlt, wenn man es gut behandelt. Wenn es Dir aufs Wort gehorchen soll, musst Du es in- und auswendig kennen und ihm helfen, seiner Persönlichkeit Ausdruck zu verleihen.“

Juan Manuel Fangio

 

Mit diesen Worten des legendären Juan Manuel Fangio lässt sich auch die mehr als 20-jährige, intensive Rennsportkooperation zwischen Pirelli und Maserati beschreiben. Eine Kooperation, die die Tradition der Pirelli Rennreifen begründete. Und Fangio selbst war wohl das größte Aushängeschild der Partnerschaft zwischen Pirelli und Trident. Denn mit seinem 250F auf Pirelli Reifen legte der argentinische Rennfahrer eine beeindruckende Siegesserie vor. Schließlich gelang es ihm mit seinem letzten Sieg bei der WM 1957, seinen Triumph von 1954 exakt zu wiederholen.

 

Die Wurzeln des technologischen Vorsprungs liegen eindeutig auf der Rennstrecke. Denn schon 1933 trugen Pirelli Reifen – damals noch mit der Bezeichnung Stella Bianca – den Rennfahrer Giuseppe Campari mit seinem 8-Zylinder-Maserati zum Sieg beim Großen Preis von Frankreich. Die Zusammenarbeit zwischen Pirelli und Maserati währte über 30 Jahre. Eine Zeit übrigens, in der die Radialreifen aufkamen und ihren ungebremsten Siegeszug antraten. In diese Zeit fielen beispielsweise die Siege von Villoresi und Farina, bis im Jahr 1953 beim Großen Preis von Italien der Stern des Juan Manuel Fangio aufging.

 

Unterdessen gelang es Pirelli, dank des Rennsport-Know-Hows, das man in der Zusammenarbeit mit Maserati und Alfa Romeo gesammelt hatte, eine weitere Ikone des Motorsports für sich zu gewinnen: Ferrari. Den Auftakt bildete der Grand-Prix-Sieg 1949 von Alberto Ascari auf einem Ferrari 125. Es folgte eine lange Serie von 22 Grand Prix in den Jahren 1952-53, in denen die Piloten Ascari und Taruffi auf einem Ferrari 500 mit Pirelli Reifen die Weltmeisterschaft dominierten und sich zweimal den Gesamtsieg holten.

 

In späteren Jahren experimentierte vor allem Ferrari mit verschiedenen Rennversionen des Pirelli P Zero. Der erste Test war die Teilnahme an der langen und schweren IMSA Championship in den USA. Hier sorgte Fermin Velez mit seinem 333 SP Scandia Motorsport für den ersten Titelgewinn im Jahr 1995. Bald darauf kam der nächste Einsatz, diesmal auf einem F40 des Ennea-Teams bei der BPR – und heute bei den Rennen der FIA GT-Meisterschaft. Gerade in diesen Rennen hat der P Zero gelernt, nicht nur die hohe Leistung in den Griff zu bekommen, sondern sie auch über lange Distanzen zu halten.

 

Das Jahr 2002 markiert den zehnten Jahrestag der Ferrari Challenge. Ausgangspunkt der Ferrari Challenge war die brillante Idee, eine Markenmeisterschaft mit einer einzigen Reifenmarke auszurichten. Hier haben Ferrari Eigentümer in Pirelli den idealen Partner gefunden. Denselben Hersteller nämlich, der auch die Straßenversion des P Zero für die Modelle F40, F348, F360 und Maranello liefert. Die Ferrari Challenge ist die gelungene Symbiose aus Renngeschehen, gesellschaftlichem Ereignis und Sport-Event. Hier werden Potentiale und Grenzen ausgelotet, um dem Fahrer im Alltag ein Höchstmaß an Sicherheit bieten zu können. Genau wie die Ferrari Challenge wird auch die künftige Maserati Trophy die emotionale Bindung zwischen dem Sportwagenfahrer und seiner Reifenmarke stärken.

 

Spurtreue, Handling und Sicherheit sind die markantesten Eigenschaften des P Zero, sowohl in der Straßen- wie in der Rennversion. Die Rennreifen bieten ein Zusatzmerkmal, das auf der Rennstrecke unverzichtbar ist: Hohe Laufleistung und Leistungsstabilität auf der Langstrecke. Das macht Pirelli P Zero Reifen zur ersten Wahl für die Ferrari Challenge und die Maserati Trophy – genauso wie für den 360 GT und die Trident-Fahrzeuge im GT-Cup. Denn der P Zero überzeugt nicht nur durch seine Schnelligkeit, sondern auch durch enorme Ausdauer auf langen und sehr langen Rennstrecken. So wird die Leistung selbst unter Extrembedingungen wesentlich dauerhafter und zuverlässiger auf die Straße gebracht.


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