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Über allem schwebt ein Name: Pirelli P Zero. Als exklusive Erstausrüstung für Maserati Rennfahrzeuge ebenso wie in der Markenmeisterschaft und ab 2004 auch im GT-Cup. Zudem umfasst der bis 2005 laufende Rahmenvertrag auch die Ferrari Challenge und die Technologie-Partnerschaft mit dem Ferrari 360 GT.
Pirelli hat einen Kooperationsvertrag mit der Ferrari Maserati Gruppe geschlossen. Der Vertrag gilt exklusiv für alle Maserati Rennwagen und verlängert die Zusammenarbeit in der Ferrari Challenge. Er läuft bis 2005 und enthält eine Verlängerungsoption bis 2007.
Die Unterzeichnung erfolgte in Mailand durch Pirelli-Chef Marco Tronchetti Provera und den Vorsitzenden der Ferrari Maserati Gruppe, Luca Cordero di Montezemolo. Damit wird Pirelli ab Januar 2003 exklusiver Technologiepartner für alle Maserati Rennfahrzeuge und bevorzugter Ausrüster für die Marke Ferrari in den Wettbewerben des GT-Cups.
Die lang erwartete Maserati Trophy, die im Frühjahr 2003 ihr Debüt geben soll, wird also auf Pirelli Reifen ausgetragen. Außerdem wird Pirelli zum alleinigen Reifenausrüster für den Maserati GTS, der für 2004 angekündigt ist. Ferner besiegelt der Rahmenvertrag die Exklusivlieferung von Pirelli Reifen für mehr als 200 Ferrari Fahrzeuge in Italien, Europa und Nordamerika, die an der Ferrari Challenge teilnehmen. Des weiteren bestätigt der Vertrag die Rolle Pirellis als Erstausrüster für den Ferrari 360 GT.
„Wir engagieren uns seit Jahrzehnten im Motorsport in seinen verschiedenen Formen. Die Sportlichkeit ist ein prägender Zug unseres Unternehmens. Der Motorsport steigert den Bekanntheitsgrad und unterstreicht den Charakter der Marke Pirelli", erklärte Marco Tronchetti Provera. "In den glorreichen Zeiten des Motorsports war es zuerst die Kooperation mit Maserati und später die Zusammenarbeit mit Ferrari, die Pirelli zum Erfolg führten und in aller Welt bekannt machten. Diese Kooperation ist aus technologischer Sicht heute wertvoller als je zuvor. Denn sie bietet die Chance, die Resultate unserer weltweiten Forschung im optimalen Umfeld zu erproben. Für Pirelli sind die Partnerschaft mit Maserati und Ferrari und die heutige Rückkehr in den Motor-sport wichtige Meilensteine. Denn Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und zukunftsorientiertes Denken heißt auch, im entscheidenden Moment neue Herausforderungen zu meistern.“
Basis des Vertrags mit der Ferrari Maserati Gruppe ist ein Name, der in der Reifenwelt bestens bekannt ist: P Zero. Dieser Name ist das Signum der Pirelli Rennreifen, von reinen Rennserien über die Rallye-Modelle bis zu Hochleistungsreifen für die Straße. P Zero steht für das enorme Know-How, das Pirelli in der hundertjährigen Geschichte des automobilen Rennsports aufgebaut hat.
Mitte der 80-er Jahre für Ferrari kreiert, hat sich dieser außergewöhnliche Leistungs- und Technologieträger bei Pirelli zu einem eigenen Forschungs-zweig entwickelt. Das Ergebnis ist der Pirelli P Zero Racing – ein Reifen, der seit zehn Jahren die Ferrari Meisterschaften belebt und der künftig auch für die Rennsportaktivitäten von Maserati eingesetzt wird.
Ab 2003 wird Pirelli mit dem P Zero zum exklusiven Erstausrüster für den Ferrari 360 GT, mit dem das private JMB Racing Team die FIA N-GT Meisterschaft 2002 so erfolgreich bestritt. Zudem ist der Pirelli P Zero der Exklusivreifen für alle Ferrari 360, die zur Ferrari Challenge 2003 antreten.
Die brillante Idee, die roten Renner von Ferrari mit Pirelli Reifen auf die Rennstrecke zu schicken, erlebt nach zehn Jahren eine überraschende Wiedergeburt. Denn im nächsten Frühjahr werden auch die weiß-blauen Coupés, die in der Maserati Trophy gegeneinander antreten, exklusiv mit dem Pirelli P Zero bestückt sein.
Und mit dem Debüt des Maserati GTS im Frühjahr 2004 besitzt Pirelli ausgezeichnete Perspektiven, auch die Ausdauerrennen in den USA mit besten Erfolgsaussichten zu bestreiten.