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Peugeot auf der 59. IAA Nutzfahrzeuge 2002
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• Schwerpunkt Branchenmodelle
• Komplette Nutzfahrzeug-Reihe bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht
Hannover, IAA, Halle 12, Stand B01: Peugeot präsentiert vom 12. bis 19. September ein außergewöhnlich vielseitiges Nutzfahrzeugprogramm. Es reicht vom Partner mit rund 500 Kilo Nutzlast über den Eintonner Expert bis hin zum Anfang 2002 neu präsentierten, rundum erneuerten Boxer, den es mit 2,9, 3,3 und 3,5 Tonnen Gesamtgewicht und Nutzlasten bis 1400 Kilo gibt.
Zu der kompletten Palette der Peugeot-Transporter gesellen sich nun weitere branchenspezifische Ein- und Ausbauten, die die Anwendungsmöglichkeiten nochmals erheblich erweitern. Den Ausbaumöglichkeiten bei Partner, Expert und Boxer sind kaum Grenzen gesetzt. Der Vorteil für den Kunden: Er kann die meisten der branchenspezifischen Auf- und Einbauten direkt beim Peugeot-Händler ordern und spart sich so lange Wege und damit Wartezeiten. Für die am häufigsten bestellten Auf- und Ausbauten können die Lieferzeiten so erheblich verkürzt werden.
Ob Blumen, Schnittchen oder Werkzeug: Ein Partner für alle
Spezielle Transportprobleme bedürfen spezieller Lösungen. So realisierte Peugeot in Zusammenarbeit mit dem Aufbauhersteller ”Service-Mobil”, Mengerskirchen, eine speziell auf Gärtnereien abgestimmte Variante des Partner: Sie bietet auf der linken Seite Regale für den rutschsicheren Transport der für die Branche üblichen, standardisierten Pflanzenbehälter. Der Boden besteht aus 12 mm starken Siebdruckplatten, in die Wand eingelassene Zurrschienen erlauben das sichere Befestigen von Schubkarre oder Werkzeug. Besteht Bedarf für weitere Stauflächen, lassen sich über die ganze Breite und Tiefe in zwei Ebenen weitere Ladeböden einschieben. Die Leiterklappe des Peugeot Partner erleichtert zudem den Transport überlangen Materials.
Besonders beliebt ist der Partner auch als Frischdienst-Lieferwagen. Die renommierte Firma ”Kerstner” aus Groß-Rohrheim ist hier der Systempartner von Peugeot. Die besonders flachen Kühlaggregate erhalten mit Aufbauhöhen von nur 100 mm die volle Garagentauglichkeit. Verschweißte Bodenwannen aus Alu-Riffelblech sorgen für optimale Dichtheit der Isoliereinbauten. Durch die Verwendung von formgeschäumtem PU-Hartschaum wird eine besonders hohe Isolierqualität garantiert.
Pumpenträger für die Feuerwehr: der Expert TFS
Ob als behindertengerecht ausgebauter Kombi, als Frischdienst-Kühlfahrzeug oder als Werkstattwagen – der Expert besticht durch sein Raumangebot (über zwei Meter Ladelänge, vier Kubikmeter Laderaum) bei gleichzeitig kompakten Außenmaßen. Für die Feuerwehr erweist sich der Expert als ideales Fahrzeug mit Tragkraftspritze (TFS) samt umfangreichem Schlauch- und Kupplungszubehör sowie zwei Mann Besatzung. Zusätzlich findet eine vierteilige Steckleiter aus Alu ihren Platz feuerwehrtypisch und schnell zugänglich auf dem Dach.
Vielseitig, frisch und mit viel Extra-Sicherheit: der Boxer
Darf’s ein bisschen mehr sein? Eine Ultraschall-Einparkhilfe oder gar die Rückfahrkamera mit Bildschirm? Oder der Tote-Winkel-Detektor, der den Fahrer beim Ausscheren vor Unfallgefahren warnt? Alles Dinge, die heute auf Wunsch mehr Sicherheit mit und im neuen Boxer gewährleisten. Serienmäßig sind bereits ABS und Fahrer-Airbag sowie das in der Höhe verstellbare Lenkrad. Sicherheit bedeutet beim Nutzfahrzeug gleichzeitig auch immer Betriebssicherheit: Die Wartungsintervallanzeige ist beispielsweise Teil dieses Konzepts.
Drei Radstände und drei Dachhöhen allein beim Kastenwagen – die Variantenvielfalt beim Boxer Kastenwagen ist außergewöhnlich. Zusätzlich ergänzen exakt auf den Einsatz zugeschnittene Auf- und Einbauten das Angebot in der Transporter-Klasse bis 3,5 Tonnen.
Ausbauten für Spezial-Aufgaben
Neben den vielfältigen Möglichkeiten für Frischdienst- (”Kerstner”) und Werkstatteinbauten (”Sortimo”, ”Service-Mobil”) sowie für behindertengerechte Kombi-Versionen (”Reha”) bietet der neue Boxer eine ausgesprochen tragfähige Basis für Trockenfracht-Aufbauten wie sie für den Liefer- und KEP-Bereich gefragt sind. ”Durisotti” aus Salomines/Nordfrankreich nutzt dafür den Boxer in seiner Version als Plattformfahrgestell mit Fahrerhaus. Normalerweise dient diese Chassis-Variante als Unterbau für Wohnmobile. ”Durisotti” baut jedoch auf dieser Boxer-Variante seinen leichten ”Volume Edition”-Aufbau mit 20 Kubikmeter Ladevolumen auf.
Immer leichtere Frachten und der steigende Bedarf an Laderaum im Verteilerverkehr steigern die Attraktivität spezieller Aufbauten auf Basis der 3,5-Tonner. Auch auf Grund der neuen EU-Führerscheine schicken sich die 3,5-Tonner an, angestammtes Terrain des viel schwereren und teuren 7,5-Tonners zu erobern. Der dreiachsige Tiefrahmen-Transporter (”Schutz”, Hannover) mit Boxer-Triebkopf ist dafür ein gutes Beispiel. Sein besonders niedrig bauendes Tiefrahmen-Chassis erlaubt hier die Beschickung des Laderaums mit Rollcontainern über eine ausklappbare Auffahrrampe. Das spart gegenüber einer hydraulischen Hubhilfe nicht nur Gewicht sondern auch eine Menge Zeit.
Professionelle Kurierdienst-Ausstattung für den Boxer
Als speziell ausgerüstetes Kurier-Express-Paketdienst-Fahrzeug (KEP) für den Logistik-Dienstleister ”General Overnight” (GO!) ist der Boxer ebenfalls in Hannover ausgestellt. An den Laderaumwänden sorgen einklappbare Regale für reichlich Paket-Stauraum. Ankerschienen im Boden und im Dach ermöglichen das rasche Einklinken von Sperrstangen, zusätzlich erleichtern rundum laufende Stäbchen-Zurrleisten das verkehrssichere Fixieren sperriger Pakete. Besonders clever ist der Extra-Raum genutzt, den der lange Radstand ermöglicht. Beim Boxer liegen diese 40 cm mehr an Laderaum unmittelbar hinter der Laderaumtrennwand. Da die Schiebetür ebenso weit von der Laderaumtrennwand entfernt ist, ergibt sich hier ein 40 cm tiefer Raum, den der Ausbauer für ein weiteres Regalsystem an der Laderaum-Stirnwand nutzen kann. In diesem Falle passen hier genau drei der genormten Ladeboxen von ”GO!” ins Regal.
Sparsam, geräuscharm und kräftig: Die HDi-Common-Rail-Diesel
Drehmomentstärke, Laufruhe und Sparsamkeit sind die Haupt-Attribute der Peugeot-HDi-Common-Rail-Diesel neuester Generation. Wie komplett das Angebot mittlerweile ist, zeigt das Motorentrio im Boxer: Die Leistungsstufen 94 kW (128 PS), 74 kW (100 PS) und 62 kW (84 PS) werden von Vierzylindern mit jeweils 2,8, 2,2 und 2,0 Liter Hubraum dargestellt. Mit 300 Nm liefert der 2,8-Liter-HDi mit das kräftigste Drehmoment seiner Klasse. Dieser Motor ist auch mit der neuen, adaptiv arbeitenden Vierstufen-Wandlerautomatik kombinierbar.
Nach unten ergänzt der Zwei-Liter-HDi-Motor das Triebwerks-Programm für den Partner (66 kW/90 PS) und für den Expert (69 kW/94 PS und 80 kW/109 PS). Für leichtere Aufgaben im Stadtverkehr steht nach wie vor der 1,9-Liter große Saugdiesel mit 51 kW (69 PS) für Partner und Expert zur Verfügung. Benziner mit 1,1 beziehungsweise 1,4 Liter Hubraum ergänzen die Motorenpalette des Partner mit den Leistungsstufen 44 kW (60 PS) und 55 kW (75 PS).
Für den Expert Kombi steht darüber hinaus ein Zweiliter-Benziner mit 100 kW (136 PS) zur Wahl, der für diese Klasse souveräne Fahrleistungen garantiert.