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- Gütesiegel für benutzerfreundliche P+R-Plätze
- Neues ADAC-Programm motiviert zum Umsteigen
Um noch mehr Autofahrer zum Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel zu bewegen, startet der ADAC am heutigen Montag sein neues Programm "Der benutzerfreundliche P+R-Platz". Zum Auftakt wird die Landeshauptstadt München vom Club für ihre Anlage in Großhadern mit dem Gütesiegel "Dieser P+R-Platz wird vom ADAC empfohlen" ausgezeichnet. Die erst vor wenigen Jahren eröffnete Einrichtung umfasst 306 Stellplätze, die pro Tag nur eine Gebühr von 50 Cent kosten. Die P+R Park & Ride GmbH, München, wird dafür sorgen, dass die Anlage auch künftig den strengen Anforderungen des Automobil-Clubs gerecht wird.
Ob ein P+R-Platz vom Verbraucher angenommen wird, hängt von der Parkraumsituation in der Innenstadt und dem Zweck der Fahrt ins Zentrum ab. Von Bedeutung ist auch, wie weit eine Anlage vom Hauptstraßennetz entfernt liegt, wie hoch die Taktdichte der Ver-kehrsmittel ist und wie sich die Fahrtzeit mit dem ÖPNV in Relation zur Fahrtdauer mit dem Auto verhält. "Eine der Aufgaben des Par-kraummanagements ist es unter anderem, sowohl zentrumsferne als auch zentrumsnahe benutzerfreundliche P+R-Anlagen anzubieten - eine zentrale Forderung des ADAC", so ADAC-Vizepräsident für Verkehr Dr. Erhard Oehm.
Besonders am Rand der Großstädte und Ballungsräume entstehen zahlreiche und immer größere Anlagen (P+R-Terminals). Auch in Klein- und Mittelstädten wird Park-and-Ride zunehmend angeboten. Nur Anlagen, die alle elf Zulassungskriterien (zum Beispiel mindestens 40 Plätze, Parkstandsbreite mindestens 2,40 Meter, ÖPNV-Takt von maximal 20 Minuten) erfüllen, werden künftig anhand einer Checkliste mit mehr als 100 Punkten überprüft. Wenn eine gewisse Anzahl von Kriterien erfüllt ist, wird eine Anlage mit dem neuen ADAC-Gütesiegel ausgezeichnet.