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Vivaro-Konzeptfahrzeug mit variablem Innenraum für alle Transportbedürfnisse gerüstet
Berlin/Rüsselsheim. Die Adam Opel AG hat in Berlin die Studie eines Vivaro Multi Taxi der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Konzeptfahrzeug mit bis zu acht verschiedenen Sitzkonfigurationen ist für den Einsatz bei Taxi-Unternehmen und insbesondere für die Beförderung behinderter Menschen optimal ausgerüstet. Das Multi Taxi entspricht der DIN-Norm für Behindertentransporter und verfügt über ein besonders variables Innenraum-Konzept. Entwickelt und produziert wurde es von den Ingenieuren der Opel Sonderfahrzeugentwicklung und des Opel-Tochterunternehmens Opel Special Vehicles (OSV). An der Präsentation im Marken- und Kommunikationszentrum "Opel in Berlin" nahmen neben dem Senator für Stadtentwicklung des Landes Berlin, Peter Strieder, auch die Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz, Dr. Petra Leuschner, sowie Vertreter von Behindertenverbänden und Taxi-Unternehmen teil.
"Die Vivaro Multi Taxi Studie hat das Potenzial, die Mobilität von behinderten Menschen im öffentlichen Personennahverkehr erheblich zu verbessern. Mit diesem Fahrzeug kommen wir den Zielen der gleichberechtigten Teilhabe, der Gleichstellung und der Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung wieder ein Stück näher", sagte Klaudia Martini, Vorstand Unternehmenskommunikation der Adam Opel AG, anlässlich der Fahrzeugvorstellung.
Opel engagiert sich seit vielen Jahren intensiv für Chancengleichheit und Integration unter anderem mit Geld- und Fahrzeugspenden für Schulen und Werkstätten für Behinderte. Bei der Beschäftigung Schwerbehinderter steht die Adam Opel AG an erster Stelle in der deutschen Automobilindustrie. Rund 6,9 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind schwerbehindert – der Branchenschnitt liegt bei knapp über 5 Prozent. Zu dieser Spitzenposition trägt unter anderem die bei Opel geltende "Betriebsvereinbarung zur Integration von schwerbehinderten Menschen und gesundheitlich Beeinträchtigen" bei. Ein wichtiges Ziel dieser Vereinbarung ist es, Arbeitsprozesse so zu gestalten, dass eine ausreichende Zahl behindertengerechter Arbeitsplätze zur Verfügung steht. Bei neuen Projekten – etwa einem Fahrzeugmodellwechsel – ist daher sicherzustellen, dass die Anforderungen für behindertengerechte Arbeitsplätze mit berücksichtigt werden. Mehrfach ausgezeichnet wurden in der Vergangenheit verschiedene Kooperations-Projekte von Auszubildenden-Teams der Adam Opel AG mit den Königstädter Werkstätten für Behinderte in Rüsselsheim.
Die Opel-Unternehmenskultur der Integration und Gleichberechtigung kommt mit dem Vivaro Multi Taxi nun auch in Form eines neuen Produkts deutlich zum Ausdruck. "Wir hatten uns mit dieser Studie zur Aufgabe gemacht, zentrale Markenwerte von Opel wie Flexibilität, Vielseitigkeit und Partnerschaftlichkeit auch für Menschen mit Behinderung direkt erfahrbar zu machen", erklärte Klaudia Martini in Berlin. "Das ist mit diesem Konzeptfahrzeug in eindrucksvoller Weise gelungen."