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Opel Astra Caravan 1.6 CNG: Kombi-Modell mit Erdgasantrieb

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Opel Astra Caravan 1.6 CNG

Weltpremiere auf der IAA für Nutzfahrzeuge in Hannover, verfügbar ab Frühjahr 2003

 

- Hohe Wirtschaftlichkeit, geringe Schadstoff-Emissionen

- Monovalentplus-Konzept: Über 500 Kilometer Reichweite dank Benzin-Reservetank

- Keine Einbußen bei Raumangebot, Sicherheit und Komfort

 

Rüsselsheim. Seine Weltpremiere feiert der besonders wirtschaftliche und umweltverträgliche Opel Astra Caravan 1.6 CNG (Compressed Natural Gas) auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) für Nutzfahrzeuge in Hannover vom 12. bis 19. September 2002. Nach dem zu Beginn dieses Jahres gestarteten Compact Van Zafira 1.6 CNG präsentiert das Unternehmen mit dem neuen Kompaktmodell das zweite voll alltagstaugliche Serienfahrzeug mit monovalentem Erdgasantrieb. Wie der Erdgas-Zafira besitzt der Astra Caravan 1.6 CNG neben zwei großvolumigen Gastanks eine 14-Liter-Benzinreserve. Vorteil des innovativen Monovalentplus-Konzepts: Geht das Gas in den Tanks zur Neige und ist keine Erdgastankstelle in der Nähe, kann der Fahrer vom Cockpit aus auf die Versorgung mit Benzin umschalten. Der Aktionsradius des CNG-Astra steigt damit von 370 auf rund 520 Kilometer. Ein weiterer Pluspunkt des Astra Caravan 1.6 CNG ist das im Vergleich zum Astra Caravan mit Benzin- oder Dieselmotor nahezu uneingeschränkte Platzangebot mit einem maximalen Laderauminhalt von 1.470 Litern - dank der einzigartigen und Platz sparenden Unterflurbauweise der Tankanlage. Das Erdgasmodell ist ab Frühjahr 2003 in Verbindung mit sämtlichen Astra Caravan-Ausstattungsvarianten (außer "Sport") verfügbar.

 

Seine hohe Wirtschaftlichkeit ist die große Stärke des Astra Caravan 1.6 CNG. Bei einem Kraftstoffverbrauch von 5,1 Kilogramm* Erdgas pro 100 Kilometer (*vorläufiger Wert) und einem derzeit durchschnittlichen Erdgas-Kilo-Preis von 0,66 Euro reduzieren sich die Treibstoffkosten im Vergleich zum gleich starken Diesel-Astra um rund 30, gegenüber dem entsprechenden Benziner um rund 50 Prozent. Erdgas fahren lohnt sich noch aus einem zweiten Grund: Etwa 65 Prozent der regionalen und lokalen Erdgasversorger in Deutschland fördern diesen umweltfreundlichen Antrieb. Sie steuern entweder durchschnittlich 1.300 Euro zum Neukauf eines Erdgasfahrzeuges bei oder unterstützen den Halter mit durchschnittlich 1.500 Kilogramm kostenlosem Kraftstoff. Darüber hinaus ist Erdgas - anders als Benzin oder Diesel - bis mindestens 2009 steuerbefreit und unterliegt nicht der jährlichen Ökosteuererhöhung. Es ist außerdem umweltverträglicher, da gegenüber konventionellen Verbrennungsmotoren mit dem Erdgasantrieb deutlich weniger Schadstoffe emittiert werden. So reduziert sich der CO2-Ausstoß beim Astra Caravan 1.6 CNG auf 135* Gramm pro Kilometer.

 

Das 1.6 CNG-Triebwerk basiert auf dem bekannten 1,6-Liter-ECOTEC-Benzinmotor und leistet 71 kW (97 PS) bei einem maximalen Drehmoment von 140 Newtonmetern. Das Aggregat wurde für den Erdgasbetrieb optimiert und weist je eine Einspritzbank für Erdgas und Benzin auf. Erdgas ist mit 130 Oktan deutlich klopffester als Benzin. Um den Wirkungsgrad entsprechend zu erhöhen, setzt Opel daher auf die maximale Effizienz im Erdgasbetrieb und hob die Verdichtung auf 12,5:1 an. Bei aller Sparsamkeit realisiert der Astra Caravan 1.6 CNG flotte Fahrleistungen: Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 177* km/h, der Spurt von Null auf 100 gelingt in 14,5* Sekunden (*vorläufige Werte).

 

Die beiden Unterflurtanks mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 110 Litern oder

19 Kilogramm gestatten eine Reichweite von etwa 370 Kilometern. Mit dem Benzin-Reservetank steigt der Aktionsradius des Astra Caravan 1.6 CNG sogar auf rund 520 Kilometer. Der Wechsel von Erdgas- auf Benzinbetrieb erfolgt über einen Schalter in der Mittelkonsole. Gleichzeitig schaltet das System auf den betreffenden Druck- oder Benzinstandgeber um, so dass die Tankuhr immer die Kraftstoffreserven in der jeweils aktiven Betriebsart anzeigt. Ein Universal-Füllstutzen ermöglicht auch in Ländern mit anders genormten Erdgastankstellen (zum Beispiel Italien) eine Betankung ohne Adapter. Neben Erdgas kann der Astra Caravan 1.6 CNG auch mit Biogas betrieben werden.

 

Auch beim Thema Sicherheit zeigt sich der Astra Caravan 1.6 CNG bestens gerüstet: Die gesamte Tankanlage ist am Unterboden mit stabilen Stahlspannbändern befestigt, zusätzlich werden die Tanks durch eine Unterbodenverkleidung geschützt. Die beiden Gasbehälter, die jeweils über ein eigenes Ventil verfügen, sind aus hochfestem Stahl und die Gasleitungen aus rostfreiem Edelstahl. Dabei liegen die Gastanks außerhalb des Aufprallbereichs, wodurch eine bestmögliche Sicherheit für Passagiere und Umgebung gewährleistet ist. Im Übrigen ist Erdgas bei einem Crash sicherer als Benzin: Da es leichter als Luft ist, verflüchtigt es sich beim Austritt sofort. Mit 650° Celsius ist außerdem die Zündtemperatur wesentlich höher als die von Benzin. Die Verbotsschilder in deutschen Parkhäusern, die mit Gas betriebenen Fahrzeugen die Einfahrt verbieten, braucht der Fahrer eines Astra Caravan 1.6 CNG nicht zu beachten. Mit Erdgas darf man in jedes Parkhaus und jede Garage einfahren - das erlauben ausdrücklich die Garagenverordnungen aller Bundesländer. Das Einfahrverbot gilt ausschließlich für Fahrzeuge mit Gasantrieb, deren Treibstoff schwerer als Luft ist, etwa Flüssiggas. Durch die hohen Sicherheitsstandards gibt es für Erdgasfahrzeuge bei den vorgeschriebenen Hauptuntersuchungen durch den TÜV keine Unterschiede; lediglich die Gasbehälter müssen gesondert alle zehn Jahre geprüft werden.

 

Das Basismodell für den Astra Caravan 1.6 CNG wird in Bochum produziert und die Gasanlage anschließend von der Opel Special Vehicles GmbH (OSV) in Rüsselsheim eingebaut. Das im Januar 2000 gegründete Tochterunternehmen der Adam Opel AG mit derzeit rund 300 Mitarbeitern fertigt außerdem den Erdgas-Zafira und die sportlichen OPC-Modelle. Zu den weiteren OSV-Aufgaben gehören der Umbau von Behörden- und Sonderfahrzeugen wie Polizei-, Fahrschulautos oder Taxis sowie die Individualisierung von Opel-Serienmodellen.

 

Der Astra Caravan 1.6 CNG ist Teil einer Dreifach-Strategie, mit der Opel bis zum Jahr 2008 die Kohlendioxid-Emissionen in der Neufahrzeug-Flotte auf 140 Gramm pro Kilometer verringern möchte. Neben der Optimierung bewährter Technologien und der Entwicklung serientauglicher Fahrzeuge mit Wasserstoff gespeistem Brennstoffzellenantrieb spielt der Einsatz von alternativen Kraftstoffen wie Erdgas dabei eine herausragende Rolle. Klaudia Martini, Vorstand Unternehmenskommunikation der Adam Opel AG: "Mit dem Astra Caravan 1.6 CNG unterbreiten wir unseren Kunden ein Angebot, wie es derzeit kein anderer Hersteller vorweisen kann. Seine innovative Technik macht ihn zu einem besonders sauberen und wirtschaftlichen Fahrzeug, ohne dabei Einschränkungen bezüglich der Alltagstauglichkeit in Kauf nehmen zu müssen. Für Opel bedeutet der Astra Caravan 1.6 CNG einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Mobilität der Zukunft."

 

Kontakt:

 

Manfred Daun

Tel. 06142-7 7 54 96


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