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Nissan stellt Roboterfahrzeug EPORO vor: "Wie ein Fisch im Wasser"
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Seine Sensoren entdecken seitliche und frontale Hindernisse. Durch Kommunikation werden Kollisionen vermieden. Sicherheit und Verkehrsfluss werden verbessert.
Bei der Erforschung und Entwicklung von Fahrzeug- und Verkehrskonzepten lässt sich die Nissan Motor Co., Ltd. erneut von der Welt der Tiere inspirieren. Nach dem bio-mimetischen Roboterfahrzeug „BR23C“ aus dem Jahr 2008, das sich das Flugverhalten der Hummeln zum Vorbild nahm, stellt der japanische Automobilhersteller nun das neue Roboterfahrzeug-Konzept „EPORO“ vor. Pate stand hier die Fähigkeit von Fischen, sich im Wasser in dichten Schwärmen kollisionsfrei fortzubewegen, ohne sich gegenseitig zu behindern. Vorgestellt wird dieser neuartige technologische Ansatz vom 6. bis 10. Oktober 2009 auf der Messe CEATEC JAPAN 2009 in der Nähe von Tokio. Nissan nimmt seit 2006 als einziger Automobilhersteller an dieser Messe teil, auf der alljährlich die neuesten Elektro- und Informationstechnologien präsentiert werden.
Das neue Roboterfahrzeug von Nissan entwickelt den Ansatz des BR23C aus dem vergangenen Jahr weiter. Denn wie die Hummeln verfügen auch Fische über die außergewöhnliche Fähigkeit, sich instinktiv und intelligent durch fremdes Terrain zu bewegen und dabei den Zusammenstoß mit Hindernissen gekonnt zu vermeiden. Während aber Hummeln – und auch der Nissan-Roboter BR23C – vornehmlich allein unterwegs sind, reisen Fische – und Autos – in der Regel in einer großen Gruppe. Das Vermeiden von Kollisionen untereinander ist daher eine noch größere Herausforderung.
Fische erkennen ihre Umgebung mit den Augen und ihrem Seitenlinienorgan, das Wasserströmungen über Druckreize registriert. Auch der Nissan EPORO hat ein „Seitenlinienorgan“ in Form eines Lasersensors, der den seitlichen Abstand zu Hindernissen misst. Als „Auge“ des Roboterfahrzeugs dient Ultrabreitband-Kommunikationstechnologie. Das Fahrzeug ist außerdem in der Lage, mit anderen EPOROs zu kommunizieren und Daten über die eigene Position auszutauschen. Auf diese Weise können die Roboter als weltweit erste Fahrzeuge ihrer Art eine gemeinsame Reisegruppe bilden und dabei gleichzeitig Kollisionen untereinander vermeiden. Auf der Messe CEATEC demonstriert Nissan dies mit einer Gruppe von sechs EPOROs.
Nissan erforscht diese Technologien zur Kollisionsvermeidung, um auf Basis der „Safety Shield“-Strategie die Fahrzeuge sicherer zu machen. Zugleich sollen die neuen Techniken des EPORO auch dafür eingesetzt werden, die Bewegungseffizienz einer Gruppe von Fahrzeugen zu steigern und so letztlich den Verkehrsfluss zu optimieren.
Quelle: Nissan |
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Erinnert mich jetzt Spontan an Pacman.
Aber die Technik ansich wurde/wird ja schon beim neuen Nissan Teana z.B. erprobt und dürfte in den Infiniti Modellen auch zu uns kommen letztendlich.
Gibts das Ding auch für die Wii?