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- Sportliches Fließheckmodell feiert Weltpremiere auf der IAA
- Modern gezeichneter Fünftürer im Kompaktklasse-Segment
- Überdurchschnittlich viel Beinfreiheit im Rücksitzraum
- Drei Vierzylinder mit einem Leistungsspektrum von 92 bis 122 PS
Mit dem sportlichen Fließheckmodell Lacetti, das auf der 60. Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt (13. bis 21. September) seine Weltpremiere feiert, bereichert GM Daewoo seine Produktpalette um ein attraktives Angebot in der populären Kompaktklasse. Zu den europäischen Händlern rollt der frontgetriebene Fünftürer mit drei Motorisierungen und Schalt- sowie Automatikgetriebe ab Februar 2004. Mit dem modernen italienischen Design, einer reichhaltigen Serienausstattung und einem günstigen Preis-/Leistungsverhältnis gibt sich der Neue als typisches Mitglied der inzwischen breit gefächerten Daewoo-Modellfamilie zu erkennen.
Dynamisches Design, kompakte Außenmaße, großzügiger Innenraum
Die moderne Linienführung des Lacetti entwarfen die Italdesign-Gestalter um Firmengründer Giorgetto Giugiaro. Die renommierten Designer waren auch schon für das Styling der Baureihen Matiz und Kalos verantwortlich. Mandelförmige Klarglasscheinwerfer und ein neuer, selbstbewusster Kühlergrill, in dessen Chromspange das Markenlogo integriert wurde, dominieren die Frontansicht des kompakten Lacetti (Länge/Breite/Höhe: 4.295/1.725/1.446 Millimeter).
Der lange Radstand (2.600 Millimeter) mit kurzen Überhängen, die kraftvoll ausgestellten Radhäuser und die nach hinten ansteigende Gürtellinie betonen die Dynamik im Profil. Nicht minder athletisch wirkt die Heckansicht: Die auffälligen Rückleuchten im Querformat setzen Farbakzente, und die breite Karosserieschulter findet ihre formale Fortsetzung unterhalb der Heckscheibe.
Kompakt ist der Neuling nur in den äußeren Abmessungen: Dank guter Raumausnutzung sind die Platzverhältnisse für dieses Segment großzügig bemessen. So erzielt der Lacetti etwa mit 932 Millimetern Beinfreiheit im Fond einen Bestwert in seiner Klasse. Das Kofferraumvolumen beträgt nach VDA-Norm 275 Liter, bei umgeklappter Rücksitzbank und dachhoher Beladung erhöht es sich auf 1.045 Liter.
Volumenträchtiges Segment, auf europäische Bedürfnisse zugeschnittenes Auto
Mit rund 2,6 Millionen Zulassungen pro Jahr und einem Marktanteil von aktuell 16,4 Prozent ist die Kompaktklasse eines der wichtigsten Fahrzeugsegmente in West- und Zentraleuropa. Aufgrund zahlreicher Neuerscheinungen prophezeien die Marktforscher dieser Auto-Kategorie mittelfristig steigende Verkaufszahlen. Ein Trend, von dem auch die jüngste Daewoo-Neuheit profitieren wird: "Dass wir mit dem Lacetti bald ein attraktives Fließheckmodell in diesem populären C-Segment anbieten können, ist entscheidend für unsere weiteren Wachstumspläne", betont Erhard L. ("Hardy") Spranger, Europa-Chef von GM Daewoo. "Unsere nahezu rundum erneuerte Produktpalette mit den erfolgreich eingeführten Baureihen Kalos, Evanda und Nubira hat den Grundstein für die Konsolidierung des Unternehmens gelegt. Ab dem nächsten Jahr sprechen wir mit dem Volumenmodell Lacetti eine noch größere Zielgruppe junger, preisbewusster Käufer in Europa an."
Der neue Fünftürer erfüllt deren Wünsche vorbildlich: So besitzen in diesem Segment in Europa beispielsweise über 62 Prozent aller Benzinmotoren einen Hubraum zwischen 1,4 und 1,8 Litern – die drei Triebwerke des Lacetti passen exakt in dieses Raster.
Kraftvolle und wirtschaftliche Motoren, agiles und sicheres Fahrwerk
Mit drei Vierzylinder-Benzinern steht bereits beim Start eine umfangreiche Motorenpalette bereit. Gemeinsame Kennzeichen der Euro-3-Aggregate sind zwei obenliegende, von einem Zahnriemen angetriebene Nockenwellen sowie Vierventiltechnik. Das Basistriebwerk im Lacetti 1.4 schöpft aus einem Hubraum von 1.399 cm3 eine Nennleistung von 68 kW/92 PS bei 6.000 min-1. Aus dem Stand beschleunigt diese Version in 11,6 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 172 km/h. Der Gesamtverbrauch nach 99/100 EG beträgt 7,2 Liter auf 100 Kilometer (vorläufige Werksangaben).
Mehr Fahrdynamik bietet die nächststärkere Motorisierung, ein 1,6-Liter-Aggregat mit
80 kW/109 PS. Damit ist ein Tempo von maximal 187 km/h möglich, den Standardspurt von 0 auf 100 km/h erledigt dieses Modell binnen 10,7 Sekunden. Der Lacetti 1.6 kommt auf einen Durchschnittsverbrauch nach 99/100 EG von 7,1 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer, was in Kombination mit dem 60-Liter-Tank eine Reichweite von über 840 Kilometern ermöglicht. Die sportlichste Art, den Neuling zu bewegen, stellt der 1,8 Liter-Motor mit 90 kW/122 PS dar. Bei Bedarf spurtet dieses Topmodell in 9,5 Sekunden von 0 auf
100 km/h und ist bis zu 194 km/h schnell. Trotz dieser guten Fahrleistungen liegt der Gesamtverbrauch nach 99/100 EG bei lediglich 7,5 Litern pro 100 Kilometer. Alternativ zum Fünfgang-Schaltgetriebe steht für die beiden stärkeren Motoren eine moderne,
adaptiv arbeitende Vierstufen-Automatik zur Wahl.
Das auf fast zwei Millionen Test-Kilometern sorgsam erprobte Fahrwerk des neuen Daewoo Lacetti garantiert in Kombination mit der verwindungssteifen Karosserie ausgezeichnete Handlingeigenschaften und ein hohes Maß an aktiver Sicherheit. Der Newcomer besitzt an beiden Achsen eine aufwändige Einzelradaufhängung an McPherson-Federbeinen. Die untere Radführung vorn übernimmt ein Dreieckslenker, während hinten zwei zusätzliche Quer- und ein Längslenker für eine präzise Anbindung der Räder zuständig sind. Für gute Verzögerung sorgen vier Scheibenbremsen sowie ein serienmäßiges Vierkanal-ABS. Front- und Seitenairbags sowie fünf Dreipunkt-Sicherheitsgurte – die vorderen besitzen zusätzlich Gurtkraftbegrenzer – dienen dem Insassenschutz und sind ab Werk an Bord.
Der Lacetti, der schon bald in GM Daewoos modernem Werk Gunsan in Produktion geht, ist eine internationale Co-Produktion. Die europäischen Einflüsse bei seiner Entwicklung waren groß: Mit dem italienischen Design von Giugiaro und der Fahrwerksabstimmung in England ist er genau auf die Bedürfnisse des europäischen Marktes zugeschnitten. Zudem stammen zahlreiche technische Komponenten von namhaften deutschen Zulieferern – das ABS-System etwa kommt von Bosch, bei den Airbags sowie der Emissionskontrolle war Siemens Automotive als Entwicklungspartner tätig. Die Automatikgetriebe produzieren ZF (1,8) und Aisin Warner (1,6).