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Léon mit 6 Zylindern
Hässliches Warzenschwein..............*schauder*
Vergaser rockt
Wenn ich ganz ehrlich bin, finde ich den Wagen nicht wirklich sportlich. Sieht genauso aus wie vorher. Aber gut, jeder wie er mag.
Interessant finde ich nur, dass der R als bahnbrechende Neuerung präsentiert wird.
Für Deutschland mag das stimmen, aber für die USA nicht. Mir schwebt da immer der Chrysler Pacifica vor, wenn ich an den R denke. Nur ist der schon ab ca. 23.000 Dollar zu haben und damit ein "wenig" günstiger (OK die Ausstattung ist natürlich auch nicht ganz so luxuriös).
Kanutreter
Du weisst doch, ohne Attribute wie sportlich oder dynamisch lässt sich heutzutage anscheinend kaum mehr ein Auto verkaufen, ganz gleich, wie wenig Sportlichkeit oder Dynamik tatsächlich drin steckt.
Ich kann darüber mittlerweile nur noch lachen.
auf MT-Entzug
Schau'n wir mal, wie die breite Masse diesen Klotz, der nicht grade die größte Nische besetzt aufnimmt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der so ein Erfolg wird, ob mit oder ohne "Sportoptik". Obwohl es ja Tatsache ist, dass trotz (oder wegen?) der hohen Spritpreise der Verkaufstrend immer noch zu größerteurerbesser tendiert...
[NSC13]
Neue AMG Komponenten für die R-Klasse, den Grand Sports Tourer von Mercedes-Benz
Also ich muss sagen: Ich find ihn ganz hübsch... ist halt ein Mercedes und damit wohl schon automatisch "zu teuer", aber schick sieht er aus - da kann man nix sagen :-)
verbannt
Naja, typische AMG-Optik. Nur weils es sich gut verkauft könnten sie sich auch mal was neues einfallen lassen, solangsam wird des gähn
Ich denke es geht dabei auch um den *aufderautobahnimrückspiegelwiedererkennungswert* eines AMG. Da weiß man gleich: Platz machen. Auch wenn es langsam eintönig wird.
Diese Front benötigt so schnell wie möglich ein Facelift. Sie ist mindestens so hässlich wie die eines Ford Scorpio mit diesen einzelnen Rundscheinwerfern. Und der Stern gehört gefälligst auf die Haube.
Vor ca. fünf Wochen bekam ich von DC eine Einladung zur Probefahrt der neuen R-Klasse, die es ab Februar beim Händler gibt, schmuckvoll als "The R-Class Experience" umschrieben.
Jetzt war es soweit und wir sind ihn Probe gefahren. Im Hotel treffen wir auf unseren Coach, der uns bei der Fahrt begleitet und wir kommen gleich zur Sache. Wir können zwischen dem R350 und R500 wählen und entscheiden uns für den vollausgestatteten R500. Auf den ersten Blick wirkt diese große Fahrzeugmasse elegant-eindrucksvoll. Als ich als erstes die hintere Tür öffne um unseren Spross unterzubringen, fällt auf, daß es keine Rücksitzbank sondern nur zwei Sitze mit massiger Mittelkonsole gibt. Da kann man nichts dran ändern, beim Phaeton hat man wenigstens noch die Wahl. Erste Enttäuschung macht sich breit.
Meine Frau nimmt hinten Platz, mein Coach neben mir und ich starte mit dem Knopf den 8 Zylinder. Das gedämpfte Brummeln hört sich gut an. Wir fahren sofort auf die Autobahn, die leider nicht so frei ist wie wir uns das gewünscht haben, es reicht aber, um den Durchzug der Maschine zu testen. Für den Hubraum hätte ich mir mehr erwartet, die 306 PS fühlen sich sehr relativ an. Eigentlich soll die R-Klasse ein CrossOver aus Limousine, Kombi und Geländewagen sein. Es ist vom Fahren her deutlich ein Geländewagen. Nachdem ich die Sportfederung eingeschaltet habe (3-Stufig, nicht 4-Stufig wie beim Phaeton) werden Nick- und Querneigungen etwas geringer. Beim Gasgeben und Bremsen bewegt sich die Karosserie vorne und hinten rauf und runter, hier fehlt die Feinabstimmung.
Der Automatikhebel für die 7-Gang Schaltung ist am Lenkrad und schaltet nur P, N, R und D. S muss man umständlich unten an der Konsole per Wippschalten einstellen. Die Tiptronic-Wippen sind direkt am Lenkrad was den Nachteil hat, daß man in engeren Kurven entweder nicht schalten kann wenn man die Hände nachführt oder die Arme über kreuz gehen wenn man Schalten muss. Die 7 Gänge haben Vor- und Nachteile. Für mich überwiegen die Nachteile denn im Bereich von 0-80 kmh ist der Wagen nur am Schalten und Zurückschalten. Auch auf der Autobahn schaltet er beim Gasgeben oft um bis zu 3 Gänge zurück was Zeit kostet und den Wagen insgesamt nicht so agil macht wie man sich es wünscht.
Das Interieur wirkt insgesamt mittel- bis hochwertig. Die Fahrerinformationsanzeige ist von den Funktionen stark begrenzt und monochrom. Der TFT-Schirm in der Mittelkonsole dagegen hat ein sehr gute Farbbrillianz. Die Navigation ist prima (DVD) mit eingezeichneten Wäldern, Landschaftsmerkmalen, Tankstellen usw. Das Entertainment ist mittelmäßig, die Radiosender werden zwar mit Namen angezeigt, es gibt aber keine Liste und man muss unständlich scrollen. Es gibt noch mehr Details, die den Fahrer sehr vom Fahrgeschehen ablenken. Der riesige zweiteilige Glashimmel ist toll. Die vorderen Personen bekommen davon leider nicht viel mit weil er erst knapp vor dem Kopf anfängt. Die Sitze sind komfortabel, vielseitig einstellbar und geben guten Seitenhalt. Den Phaeton-Sitzen können sie aber nicht das Wasser reichen was man aber auch nicht erwartet hat.
Als wir an einer Ampel stehen, fragt uns der Coach nach unserem ersten Eindruck. Ich bin mittelmäßig begeistert, meine Frau hinten schüttelt den Kopf. Als ich mich nach hinten drehe, weiß ich warum. Mit ihren 180 cm Größe, was ja besonders für Männer nicht aussergewöhnlich ist, stößt sie mit dem Kopf an die Decke. Später werde auch ich feststellen, daß ich hinten meinen Kopf in den Fahrzeuginnenraum unter das Glasdach ragen muss um nicht oben anzustossen. Die Sitze hinten sind nicht höhenverstellbar. Auch die Langversion ändert nichts daran. Von dem viel gepriesenen Raumgefühl merke ich nicht viel, die Außenmaße finden sich innen nicht wieder. Zwischen den hinteren und vorderen Sitzen ragt eine viel zu große Konsole, die den Innenraum optisch klein werden läßt. Das Armaturenbrett ist ebenfalls nach oben und vorne gewölbt und engt optisch ein. Der Kofferraum ist in Ordnung aber keine Sensation.
Als ich meinen Coach frage, für welche Zielgruppe die R-Klasse gebaut wurde, antwortet er "für die erfolgreiche Führungskraft mit Familie". Das Auto ist zwar ein CrossOver aus drei verschiedenen Fahrzeugtypen, die hinteren Sitze lassen aber nur Personen bis 170 cm Größe zu. Wer dieses Auto als Geschäftauto nutzt, sollte nur kleinere Geschäftpartner hinten sitzen lassen.
Als wir wieder zurückgefahren sind, kommt der Fragebogen mit Notenverteilung. Auf der Skala von 1-10 bewerte ich das Meiste mit 7-8 ausser das Innenraumkonzept. Die fehlende Option für die Rücksitzbank, die sinnlose Riesenkonsole hinten und das beengte Sitzen auf den Rücksitzen ist enttäuschend für solch ein Auto. Hier stand ganz klar Design vor Funktion.
Danach gibt es noch ein paar Snacks am Buffet und wir setzen uns an den Tisch. Unser Coach verabschiedet sich und stellt uns noch den Verkaufsleiter vor, ein unrasierter junger Mann mit zurückgegelten, langen Haaren. Er fragt nur, ob wir noch Fragen hätten und ich schildere ihm meine Eindrücke, bemängele auch, daß mein Kopf hinten anstößt. Er nimmt das schulterzuckend zur Kenntnis und sagt nach meinen Ausführungen "Ja, wenn Sie keine weiteren Fragen haben, dann..." Dann was? Darf ich mich verdünnisieren? Er wendet sich dem älteren Herrn mit dem Anzug aus den siebzigern zu.
Den Rest der Veranstaltung sitzen wir alleine am Tisch während die Verkäufer mit anderen rege im Gespräch sind. Mir wird schlagartig bewußt, welche Sünde ich begangen habe, die bei DC niemals vergeben wird. Ich bin unter 50, habe keine grauen Haare, keine Ärmelschoner und keine Visitenkarte mit Dr. Prof. drauf. Am Nebentisch befragt der ältere Mann den Assistent nach seiner Ausbildung. Er stottert, er sei BWL-Student und habe bald sein Examen. Das kann man zum Ausfüllen der Fragebogen ja auch wohl erwarten. Am anderen Tisch läßt der ältere Herr der DC-Produktleitung ausrichten, sie sollten unbedingt Cognacfarbenes Leder ins Programm mitaufnehmen. Unser kleiner Sohn der auf der Spieldecke spielt, wird mit Befremden betrachtet. Während ich noch überlege, ob ich das Ganze komisch oder anstößig finden soll, schlägt meine Frau den Abmarsch vor.
Wir stehen auf und gehen an den drei Empfangsdamen vorbei, sagen höflich "Auf Wiedersehen". Unser Abschiedsgruß wird nicht erwidert.
E61 5.30d
Neue AMG Komponenten für die R-Klasse, den Grand Sports Tourer von Mercedes-Benz
Tja, so fängt DC keine Neuen Kunden
Solange die noch so hochnäßig sein können muss es ja mit dem Verkauf gut klappen.
@desirless
Ist doch klar, für wen Daimler Chrysler dieses Auto gebaut hat.
Audi hat jüngst den Q7 für diesen Markt herausgebracht, Porsche den Cayenne, VW den Touareg und DC erst die M- und jetzt die R-Klasse.
Es ist ein Auto, welches ausschliesslich für den nordamerikanischen Automarkt konzipiert wurde. Die Amis lieben derartige Autos und mögen keine normalen Kombis wie z.B. das T-Modell der E-Klasse.
Im Übrigen ist die hier in Deutschland angebotene R-Klasse eine gekürzte Variante des amerikanischen Modells, geschrumpft für europäische Platzverhältnisse; deshalb wohl auch der beengte Eindruck im Innenraum. Offenbar war das ein Fehler.
23,5 cm kürzer als das Original:
http://www.amotor.no/.../mercedes_r_3.jpg
Gruss Henrik
He
wie schon zuvor geschrieben wurde... der R ist für die Amis... und so sieht er auch aus... der Innenraum hat nichts mit Mercedes zu tun, das AUto mag zwar groß von aussen sein, aber im inneraum finde ich ihn einfahc nur ungemütlich... und das amraturenbrett und auch diverse detaillössungen sind zu uneuropäisch... dann doch lieber nen E-Klasse T oder zu ner M-Klasse (die ist gerade noch so die Grenze zwischen US und EU Geschmack)
Wen man nicht alles so antrifft...
Hallo Chriss, LG von Assa und mir bzw. XP
CU
Dauerlichtfahrer
Gut getroffen.
Tja, ein Mercedes-Stern macht halt noch kein hübsches Auto... Wann spendiert Mercedes seinen Autos eigentlich mal neue Rückspiegel (ok, bei der S-Klasse hat sich endlich mal was getan)?