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Freude bei den Vorjahressiegern: Mitsubishi-Werkspilotin Jutta Kleinschmidt verbesserte sich zusammen mit Copilot Andreas Schulz auf der zehnten Etappe der Rallye Dakar um eine Position auf Platz zwei der Gesamtwertung. Die Physikerin erzielte in ihrem Pajero Superproduction auf der mit 520 Kilometern längsten Prüfung der Veranstaltung die zweitbeste Zeit. Ihr Rückstand auf Tagessieger Jean-Pierre Fontenay betrug 1.39 Minuten. Damit reduzierte die ADAC Sportlerin des Jahres ihren Abstand auf den in der Gesamtwertung Führenden Hiroshi Masuoka um genau fünf Minuten. Kenjiro Shinozuka, der im Sand stecken blieb, büßte auf dem Weg von Tidjikja nach Tichit mehr als 18 Minuten auf den Tagessieger ein. Damit fiel er auf Rang drei zurück.
"Heute musste man sehr aufpassen", so Jutta Kleinschmidt. "Sand überlagerte harte Steine, und an einem dieser Steine haben wir uns einen Reifen aufgeschlitzt. Auch Jean-Pierre Fontenay und Hiroshi Masuoka hatten später jeweils Reifenschäden. Nach etwa 300 Kilometern habe ich meine Vordermänner deshalb wieder eingeholt. Ich bin sehr zufrieden, dass wir die längste Etappe der Rallye trotz einer Unklarheit im Roadbook fast problemlos bewältigt haben."
Weiterhin bestimmen die vier Mitsubishi-Werkspiloten das Tempo an der Spitze, gefolgt von fünf Privatiers, die ebenfalls im Zeichen der drei Diamanten unterwegs sind. Mitsubishi belegt somit die ersten neun Gesamtränge.
Stand nach Etappe 12
(Tidjikja - Tichit; 520/538 km WP/Ges.)
1.) Masuoka/Maimon (J/F); Mitsubishi Pajero SP; 31:10.41 Std.
2.) Kleinschmidt/Schulz (D/D); Mitsubishi Pajero SP; + 25.57 Min.
3.) Shinozuka/Delli-Zotti (J/F); Mitsubishi Pajero SP; + 29.18 Min.
4.) Fontenay/Picard (F/F); Mitsubishi Pajero SP; + 1:12.11 Std.
Internet:
www.ralliart.de
www.jutta-kleinschmidt.de