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Mit Mazda ins Wasserstoff-Zeitalter
* 30 Mazda RX-8 Hydrogen RE erstmals nach Europa verkauft * Weiterer Meilenstein in der Entwicklung von Mazda Wasserstoff-Autos
Das Wasserstoff-Zeitalter rückt näher: Die Mazda Motor Corporation und HyNor (Hydrogen Road of Norway) vereinbarten heute in Tokio die Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Wasserstoff und Wasserstoff-Fahrzeugen. Bei HyNor handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt bestehend aus Industriepartnern, die Wasserstoff als Kraftstoff in Norwegens Transportsektor fördern und zum Aufbau einer Wasserstoff-Wirtschaft beitragen wollen. Im Rahmen dieser Kooperation erwirbt HyNor 30 Mazda RX-8 Hydrogen RE Fahrzeuge, die ab dem Sommer 2008 zum Einsatz kommen sollen. Dies sind somit die ersten Mazda Wasserstoff-Autos, die außerhalb von Japan verkauft werden. Geplant ist die Entwicklung einer realistischen Wasserstoff-Infrastruktur in Norwegen: Einem 580 Kilometer langen „Hydrogen Highway“ von Oslo bis Stavanger mit zahlreichen Wasserstoff-Tankstellen.
Unter den Augen des norwegischen Botschafters in Tokio, Åge B. Grutle, und Mazda Präsident und CEO Hisakazu Imaki unterzeichneten Ulf Hafseld, Vorstandvorsitzender von HyNor, und Seita Kanai, Direktor und Senior Managing Executive Officer im Bereich Forschung & Entwicklung bei Mazda, die Vereinbarung feierlich in der norwegischen Botschaft in Tokio.
„Ich freue mich sehr, dass Mazda als neuer Projektpartner gewonnen werden konnte. Dies zeigt, dass die Arbeit von HyNor zum Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur ernst genommen und geschätzt wird — und dies von einem wichtigen Hersteller in diesem Bereich wie es Mazda ist. Zudem stärkt die Kooperation die Beziehung zwischen Norwegen und Japan im Bereich Forschung und neuer Technologien zur Minderung des Klimawandels, wozu auch eine Wasserstoff-Gesellschaft beiträgt“, so Åge B. Grutle.
Ulf Hafseld von HyNor begrüßt die Partnerschaft ebenfalls und ist sicher, dass „die neue Partnerschaft den Prozess der Einführung von Wasserstoff als Null-Emissions-Treibstoff beschleunigt. Wir konzentrieren uns bei unserem Projekt auf eine kohlenstofffreie Infrastruktur, und durch den Einsatz von Wasserstoff in den Mazda Fahrzeugen können wir einen komplett kohlenstofffreien Kraftstoff anwenden“.
„Für Mazda bedeutet diese neue Partnerschaft einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung von Mazda Wasserstoff-Fahrzeugen. Wir beteiligen uns gerne an dem Projekt, denn Norwegen ist sicherlich eines der Länder, die der Realisierung einer Wasserstoff-Gesellschaft am nächsten ist“, so Seita Kanai.
Mazda RX-8 Hydrogen RE — Auf einen Blick Der Mazda RX-8 Hydrogen RE ist ein Allroundtalent. Er vereint umweltschonende und zukunftsweisende Technologien mit einem Maximum an Fahrspaß und Flexibilität. Sein Kreiskolbenmotor bietet einen einzigartigen Vorteil, denn er eignet sich aufgrund seiner räumlich getrennten Ansaug- und Verbrennungsräume besonders für den Betrieb mit dem hochentzündlichen Wasserstoff. Darüber hinaus kann er ohne Einschränkung handelsüblichen Ottokraftstoff in Bewegungsenergie umsetzen. Um den Betriebsmodus zu wechseln, legt der Fahrer lediglich einen Schalter um. Während der Betrieb mit Benzin eine sorgenfreie Fahrt auch in Regionen ohne Wasserstoff-Tankstellen garantiert, kommt die Fahrt mit Wasserstoff Mensch und Umwelt gleichermaßen zugute. Denn bei der Verbrennung von Wasserstoff entsteht kein Kohlendioxid.
Seit März 2006 sind mehrere Exemplare des Mazda RX-8 mit wasserstoff- und ottokraftstofffähigen Kreiskolbenmotoren als Firmenleasing-Fahrzeuge bei Unternehmen und Regierungsbehörden in Japan unterwegs. Ende August 2006 hatte Mazda den RX-8 Hydrogen RE erstmals in Europa gezeigt. Auf der Energiemesse ONS 2006 im norwegischen Stavanger stellte das zukunftweisende Fahrzeug seine Straßentauglichkeit erstmals außerhalb Japans unter Beweis.
Technische Daten Mazda RX-8 Hydrogen
Mazda ABA-SE3P „KAI“
Länge/ Breite/ Höhe 4.435 mm/ 1.770 mm/ 1.340 mm
Radstand 2.700 mm
Leergewicht 1.460 kg
Sitzplätze 4
Motor Art RENESIS Hydrogen Kreiskolbenmotor mit Dual-Fuel-System
Typ 13B
Kammervolumen 2 x 654 cm 3
maximale Leistung Wasserstoff: 80 kW/109 PS Superbenzin : 154 kW/210 PS
max. Drehmoment Wasserstoff: 140 Nm Superbenzin : 222 Nm
Treibstoff Wasserstoff oder Superbenzin
Tank 110 Liter Wasserstoff bei 350 bar 61 Liter Superbenzin
Reichweite 100 km mit Wasserstoff 550 km mit Superbenzin News eingegeben von: Designs |
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Interessant.
110 Liter nur für 100 km. wie groß ist der Tank und wie schwerr???
geniale reichweite... das ist die zukunft *lach*
nur so...
Ich denke irgendein (dummer?) Mensch hat damals auch so einen Satz beim ersten Fahrzeug auf der Welt gesagt.
Sowas wie "Das ist die Zukunft, da lauf ich ja schneller *lach*"....oder so???
In dem Sinne.
Schönen Sonntag.
ING
Der Tank füllt den gesamten Kofferraum aus.
http://www.netcarshow.com/mazda/2003-rx-8_hydrogen_concept/02.htm
Aber wenn man mal überlegt, wie groß mal Handys waren oder Prozessoren.
Recht ausführliche Infos gibt hier http://www.fahrberichte.de/index.php?...
Auszug: "Tatsächlich ist der Kreiskolben-Motor ideal für die Verwendung mit Wasserstoff geeignet. Durch seine extreme Zündfähigkeit kann Wasserstoff im Brennraum eines Hubkolbenmotors Probleme verursachen, beispielsweise durch eine zu frühe (Selbst)Zündung, denn in einem Hubkolbenmotor wird das zündfähige Kraftstoff-Luft-Gemisch direkt in den heißen Brennraum geleitet. Dieser wird zudem durch im Betrieb sehr heiße Auslassventile verschlossen. Durch die hohe Entzündlichkeit von Wasserstoff kann es dehalb zu Zündungen bei noch geöffnetem Einlassventil kommen – keine ideale Bedingung für die Verwendung von Wasserstoff.
Dagegen bietet der Kreiskolbenmotor mit seinen räumlich getrennten Einlass-, Brenn- und Auslasskammern deutlich bessere Vorraussetzungen für die Nutzung von Wasserstoff. In der Einlasskammer herrschen immer vergleichsweise niedrigere Temperaturen, ein Kontakt des Gemisches mit der heißen Brennkammer kommt erst im berechneten Moment zustande - ungewollte Zündungen können so vermieden werden."
Bleibt trotzdem noch die Frage nach dem Herstellen von genügend Wasserstoff.
Mit Mazda ins Wasserstoff-Zeitalter
Dito
Diese technik ist einfach noch nicht so weit etwickelt wie Benzin und Diesel. Es ist erst der Anfang. Allerdings denke ich dass man mit dem Verkauf dieser Fahrzeuge noch etwas warten sollte, bis die Technik ausgereifter ist, da allein bei der Gewinnung von Wasserstoff (meiner Meinung nach) viel zu viel Energie "verloren" geht.
alEcks
Alter Schwede, 350Bar (!!!) um den Wasserstoff zu komprimieren! Dachte schon Erdgas sei schlimm.
Was ich nie verstehen werden: Warum gibt es kein Großserienhersteller der endlich mal bivalente Autogassysteme anbietet? Teilweise wird Autogas noch als Abfallprodukt verbrannt.... Im Ausland (Holland/Polen) ist Autogas schon totaler Standard nur die Deutschen reiten noch auf ihrem scheiß Diesel rum und die Preise steigen und steigen.
Würde man das Geld was man in die Diesel Entwicklung steckt lieber in die Autogasentwicklung stecken, wäre das mal nen echter Fortschritt!
Ossi im Westen
Autogas und Erdgas sind auf längere Zeit gesehen aber auch keine Lösung da diese auch begrenzt sind wie Erdöl.
Von daher geht die Entwicklung halt eher in Richtung solcher Antriebe wie Wasserstoff oder Elektromotoren.
Quotenkanadier
Hi nablin2k
Da stimme ich dir voll zu.
Meiner meinung nach gehören Diesel auch in Nutzfahrzeuge
und nicht in Autos. Zum Glück sind die 2-Räder wenigstens davon verschont geblieben....
Ein Beispiel dafür, wer Bivalente Autogasanlagen ab werk anbietet ist Subaru.
Ich habe erst vor kurzem den neuen Impreza bestellt mit Autogas, das sogar ohne Aufpreis
Zum Thema:
Der Kreiskolbenmotor und auch der RX8 so, begeistern mich sehr.
Lieber würde ich einen KKM mt einem E-Motor als Hybridsystem auf den Straßen sehen, am besten mit Autogas
Ich bin der meinung, dass das verbrennen von Wasserstoff in Verbrennungsmotoren ziemlich dähmlich ist. Dafür ist es (noch) zu Wertvoll und zu teuer.
Man sollte lieber Brennstoffzellenautos anbieten und da sind die Japaner auch wieder vorreiter. Der Honda FCX (?) geht ja bald n USA/J in Kleinserie, vor den Deutschen sogar.
Grüße
Ja, aber es ist derzeit in großen Mengen vorhanden! Warum sollen wir es dann nicht auch nutzen und damit noch die Umwelt schonen? Würde von Haus aus, wie bei Subaru, eine Anlage verbaut sein wären diese auch viel besser abgestimmt als manche die nachgerüstet wurde.
Die Technik ist ja vorhanden, nur wird sie nicht angeboten im großen Stil. Mein Opa hatte damals schon in seinem Vectra A eine Autogasanlage und das war Anfang der 90er!!! (er wohnt an der Grenze zu Holland und ist eben paar KM rübergefahren zum Tanken)
Mit Mazda ins Wasserstoff-Zeitalter
die zunkunft wird ja nun schon seit den 60ern des letzten Jahrtausends verkauft. Klar ist auch, dass der Wankel sich gut, vielleicht sogar besser als der Hubkolbler (Zappelphilipp um mit F. Wankel zu reden) für den Betrieb mit Wasserstoff eignet.
Ebenso klar ist allerdings, dass Wasserstoff eine der teuersten Energieformen darstellt und seine Speicherung, die benötigt man nun mal im KFZ, nach wie vor unbefriedigend ist. Entweder exorbitante Drücke (gasförmige Speicherung) oder extreme Kälte (flüssige Speicherung), oder Metallspeicherformen. Alle haben sie im Automobil erhebliche Nachteile gegenüber flüssigen Kohlenwasserstoffen oder Alkoholen. Wir erinnern uns, dass die nachgewiesenen Erdölvorräte in den letzten Jahren etwa 45 mal rascher zunahmen als die Nachfrage.
Im stationären Gebrauch, also etwa in der Industrie oder bei Heizanlagen im Privathaushalt wäre Wasserstoff sicher eine tolle Alternative, gleichwohl, man muss ihn erst mal haben. Dazu sind bislang allerdings nur energieintensive Anlagen in der Lage und es dürfte beim gegenwärtigen Sachstand klar sein, dass dies auf jeden Fall eine massive Erhöhung der Zahl der Kernkraftwerke erforderlich machte. Gleichgültig, wie man dieser Energieform gegenüber steht, sie hat in einigen Ländern erhebliche Akzeptanzprobleme.
Wasserstoff-Luft-Gemische brennen obendrein zwar sauber, aber nicht eben rasch, das zeigt die magere Leistungsausbeute beim H2-RX8. Ist ja mal gerade noch gut die Hälfte dessen, was im Benzinbetrieb erreicht wird.
Für mich sind das eher Prognosen, welche mir vom Aktienkauf doch deutlich abraten würden, derzeit kaum mehr als eine Spielerei.
Fände sich eine günstige Wasserstoffgewinnung, etwa in Form eines modifizierten Nachbaus der Photosynthese, hätte diese Technik rosige Aussichten. Das Speicherproblem im KZF wäre damit aber immer noch zu lösen.
Eine starke Konkurenz wäre zudem in der Brennstoffzelle zu sehen, sitzt an deren Ende doch ein Elektromotor mit mehr als 90% Wirkungsgrad, wo ein Verbrennungsmotor unter günstigen Bedingungen gerade mal die Hälfte erreicht. Der zu multiplizierende Wirkungsgrad der Brennstoffzelle liegt durchaus auch schon in einem sehr hohen Bereich, das Produkt, zumindest im Fahrzeug, ist sicher günstiger als die Verbrennung. Allein, es fehlt der Wasserstoff......
re
Man sollte sich einmal von neutralen Stellen über den Wasserstoff-Antrieb informieren, z.B. Bibliothek, und natürlich einen gesunden Menschenverstand mitbringen. Danach wird sich das "lach" wahrscheinlich auch bestätigen.
Ist nach meiner Meinung PR.
Gruß Walter
Nordlicht
Zumindest versucht man uns das einzureden. Darüber gibts aber auch andere Meinungen. Imho ist das für die nächsten paar 100 Jahre der Hitman zur ungebremsten Preistreiberei.
Die Energieeffizenz von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren ist um Längen schlechter als wenn gleich Benzin verbrannt wird.
Totaler Unsinn, siehe den 7er von BMW mit V8 Motor.
Ja was ist denn das??
Solange die Verbraucher von den Autofirmen damit geimpft werden, dass Wasserstoff die Zukunft ist, werden die es auch glauben. So lässt sich der Fortschritt sehr effektiv ausbremsen, weil echte Alternativen (z.B. Plug-In Hybrids) dem Verbraucher schlecht geredet werden. Schade schade sowas... Hier sollte eigentlich Vater Staat eingreifen, tut er aber nicht, und das kann ich irgendwie auch verstehen. Weil die internationale Automobil- und Öllobby wollte ich auch nicht zum Feind haben.
Seit wann brennt ein Wasserstoff-Luftgemisch langsam?
Ein Wasserstoff-Luftgemisch brennt sogar sehr schnell.
Das die Leistung im Wasserstoffbetrieb geringer ist hat einen anderen Grund. Es wird sehr sehr mager gefahren, damit keine Stickoxide entstehen, weil eben keine herkömmlich Katalysatoren funktioniern. Weil z.B. unverbrannte Kohlenwasserstoffe und Kohlenmonoxid fehlen.
Die gebraucht werden um beim Dreiwege-Kat die Stickoxide zu Stickstoff zu reduzieren. Und das begrenzt die Leistung, mit Lambda 1 hat der Motor im Versuch auch seine 231 PS nur sind dann die Stickoxide viel zu hoch.
Und Wasserstoff aus Strom zu gewinnen dürfte in Norwegen das geringste
Problem sein. Bei denen wird ja auch schweres Wasser per Elektrolyse gewonnen und da fällt der normale Wasserstoff als Abfall in großer Menge an.
"Wir erinnern uns, dass die nachgewiesenen Erdölvorräte in den letzten Jahren etwa 45 mal rascher zu nahmen als die Nachfrage."
Dann sollten wir uns auch daran erinnern unter welchen Förderbedingungen
diese Lagerstätten ausgebeutet werden können. Wie viel flüssige Vorkommen und wieviel sind davon Ölsände und wie viel sind magische Neubewertungen?
"Eine starke Konkurrenz wäre zudem in der Brennstoffzelle zu sehen, sitzt an deren Ende doch ein Elektromotor mit mehr als 90% Wirkungsgrad, wo ein Verbrennungsmotor unter günstigen Bedingungen gerade mal die Hälfte erreicht. Der zu multiplizierende Wirkungsgrad der Brennstoffzelle liegt durchaus auch schon in einem sehr hohen Bereich, das Produkt, zumindest im Fahrzeug, ist sicher günstiger als die Verbrennung."
Systemwirkungsgrad: 30–50 %
Interessant wird es dann im Winter wenn das ganze Gelump (Brennstoffzelle) einfriert, was noch immer ein ungelöstes Problem ist.
Also muss Energie aufgewandt werden und hält die Zellen permanent über dem Gefrierpunkt. Interessant wird es beim Anspringen, die Zellen müssen erst einmal auf Betriebstemperatur gebracht werden. Vorteil Verbrennungsmotor einsteigen Zündschlüssel umdrehen und fortfahren ohne die Ballard-Gedenk-Minuten wie bei einer Brennstofzelle. Hat auch keine Reaktionszeiten beim Lastwechsel vergleichbar mit der Bremsspur eines Flugzeugträgers!
Noch ein Nachteil zur Zeit, der Preis und die Haltbarkeit einer Brennstoffzelle.
Übrigens gibt es ja noch den Mazda Premacy/Mazda5 Hydrogen RE Hybrid.
Der hat hat schon einmal 152PS und eine Reichweite von 200km im Wasserstoffbetrieb. Wird übrigens ab 2008 von Mazda in Serie hergestellt.
Davon abgesehen ist der Wirkungsgrad bei der Wasserstoffverbrennung höher als bei der Verbrennung von Benzin!