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Mit den Tipps von Aral sicher überwintern: Wenige Handgriffe ersparen die Nagelprobe im Winter
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Einwandfrei funktionierende Technik und hochwertige Betriebstoffe sind Grundvoraussetzungen für sicheres Fahren
Bochum, 31. Oktober 2005 - Anhöhen, Brücken oder Nebenstraßen, die bei Plus-Graden und Tageslicht kein Problem darstellen, werden bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und bei eingeschränkten Sichtverhältnissen schnell zu einer Nagelprobe für Nerven und Material. Neben den von vielen Werkstätten angebotenen Winterchecks können Autobesitzer mit einigen Handgriffen auch selbst wichtige Vorkehrungen treffen. Damit Fahrer und Fahrzeug trotz Schnee, Eis und glatter Fahrbahnen sicher und entspannt überwintern können, hat Aral die wichtigsten Tipps für die Wintersaison zusammengefasst.
Winterreifen: Die wenigen Quadratzentimeter Auflagefläche eines Reifens auf der Straße sind entscheidend für die Sicherheit eines Fahrzeugs. Moderne Sicherheitssysteme wie ABS und ESP entfalten nur dann ihre volle Leistungsfähigkeit, wenn die Reifen auch bei niedrigen Außentemperaturen den optimalen Kontakt zur Straße gewährleisten. Autofahrer sollten rechtzeitig auf Winterreifen umrüsten, da bereits ab sieben Grad Celsius die Winter-Pneus mehr Haftung und bessere Traktion bieten. Optimale Fahrzeugkontrolle und kürzere Bremswege sind die wichtigsten Vorteile. Und statistisch gesehen ist das Unfallrisiko im Winter sechs Mal höher als im Sommer. Außerdem hat die Nutzung von Sommerreifen im Winter inzwischen auch rechtliche und versicherungstechnische Auswirkungen. Immer mehr Gerichte geben Fahrern, die auf Sommerreifen im Winter unterwegs sind, selbst bei unverschuldeten Unfällen eine Teilschuld. So bezifferte beispielsweise das Landgericht Trier die Mitverursacherquote auf 20 Prozent. Auch die Kaskoversicherungen können ihre Leistungen kürzen. Bei der Profiltiefe verlangt der Gesetzgeber mindestens 1,6 Millimeter, doch führende Reifenhersteller empfehlen mindestens vier Millimeter.
Beleuchtung: Eine fehlerfrei funktionierende Außenbeleuchtung und gute Sicht sind Voraussetzungen für eine sichere Fahrt im Winter. Deshalb sollte die Fahrzeugbeleuchtung von einem Fachmann überprüft und die Scheiben gereinigt werden. Auch die Scheinwerfer sollten regelmäßig vom Schmutz befreit werden.
Batterie: Eine defekte Batterie ist der Evergreen in der Pannenstatistik des ADAC im Winter. Springt der Motor schon bei schwachem Frost nur schwer an, sollte die Batterie umgehend überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden.
Betriebsstoffe: Nur mit genügend Frostschutzmittel bleibt die Scheibenwaschanlage auch bei starkem Frost funktionstüchtig und ausreichend Kühlerfrostschutz sorgt dafür, dass das Kühlwasser selbst bei Außentemperaturen von -25 Grad Celsius nicht gefriert. Vor dem Wintereinbruch sollte außerdem das Motoröl überprüft werden. Bei niedrigen Temperaturen ist der Schmierstoff extremen Belastungen ausgesetzt. Durch einen Ölwechsel oder das Nachfüllen von fehlendem Motoröl ist der Motor optimal auf die hohe Beanspruchung vorbereitet. Den passenden Schmierstoff der Marken Aral und Castrol sowie Frostschutzmittel und Kühlerfrostschutz halten die rund 2.600 Aral-Stationen in Deutschland bereit.
Winterdiesel: Bei Diesel-Kraftstoffen können sich Autofahrer ebenfalls auf ihre Aral-Tankstelle verlassen: Ab Mitte November bis Ende Februar wird Diesel-Kraftstoff in Winterqualität angeboten. Bereits in der Raffinerie wird der Winterdiesel nach einer speziellen Rezeptur unter Verwendung von Kraftstoff-Zusätzen hergestellt. So werden die bei niedrigen Temperaturen naturgemäß ausflockenden Paraffine so klein gehalten, dass der Kraftstofffilter nicht verstopft. Winterdiesel garantiert bis -20 Grad Celsius uneingeschränkte Mobilität.
Winter-Kraftstofffilter: Eine der wichtigsten Maßnahmen von Dieselfahrern vor Winterbeginn hat mit dem Betriebsstoff "Dieselkraftstoff" nichts zu tun. Vor Winterbeginn sollte der Kraftstofffilter erneuert werden. Schmutzige und vor allem feuchte Filter sind die wohl häufigste Ursache für den Ausfall von Dieselfahrzeugen. Die Oberflächen feuchter Filter gefrieren und lassen dann den Kraftstoff nicht mehr passieren. Auf dem Filter bildet sich ein Paraffinkuchen und der Motor bleibt stehen.
Schlösser und Türen: Angefrorene Gummidichtungen an Türen oder Kofferraumklappe machen unter Umständen das Einsteigen oder das Beladen des Fahrzeugs unmöglich. Deshalb sollten Türdichtungen rechtzeitig vor dem Winter mit der Aral GummiPflege geschmeidig gehalten werden. Ein Türschloss-Enteiser sollte in der Jackentasche mitgeführt werden, denn im Fahrzeug-Innenraum nutzt das Spray wenig.