-
Greencar News
Drei Tote nach Crash im Elektro-Taxi
52 Beiträge -
Verkehr & Sicherheit News
Mehr Punkte für Verkehrsrowdys
17 Beiträge -
Renault News
Baut diese Alpine!
42 Beiträge -
Honda News
Hock´n Roller fürs Büro
7 Beiträge -
Auto News
Was ist Euch beim Autokauf wichtig?
284 Beiträge -
Motorrad News
Nichts für Bankdrücker
11 Beiträge -
Mercedes News
Riesenrad vom Autoprofi
24 Beiträge -
Kia News
Luxus von Kia - nur nicht für Deutschland
76 Beiträge -
Volvo News
SARTRE Projekt: Kolonnen-Volvos starten durch
23 Beiträge -
Audi News
Der Audi-Irdische
182 Beiträge -
Tuning News
XS-CarNight - Staatsfeind No. 1
11 Beiträge -
Toyota News
Toyota verkauft über 4 Millionen Hybridautos
22 Beiträge
Mercedes-Benz startet mit dem E 320 BLUETEC neue Diesel-Ära in den USA
Themenstarter
Ähnliche Themen zu: Mercedes-Benz startet mit dem E 320 BLUETEC neue Diesel-Ära in den USA
-
Start in eine neue Ära: Daimler-Benz und AMG schließen 1990 einen Kooperationsvertrag
von: Daimler Chrysler zuletzt am: 13.10.2005 -
Erste Exponate im Neuen Mercedes-Benz Museum
von: Mercedes-Benz zuletzt am: 18.10.2005 -
Verkaufsstart Mercedes-Benz S 320 CDI und S 600
von: Mercedes-Benz zuletzt am: 05.12.2005 -
Bis zu 40 Prozent weniger Diesel-Partikel:Mercedes-Benz bietet Nachrüstsystem an
von: Mercedes-Benz zuletzt am: 07.12.2005 -
Mercedes-Benz C-Klasse: Ab Sommer mit neu entwickeltem Allradantrieb 4MATIC
von: Daimler Chrysler Kommentare: 82 zuletzt am: 19.04.2007 -
Weltpremiere der neuen Mercedes-Benz C-Klasse
von: Daimler Chrysler Kommentare: 127 zuletzt am: 01.12.2009 -
Neue Mercedes-Benz SLR *722 Edition*
von: Daimler Chrysler Kommentare: 42 zuletzt am: 30.08.2006 -
Der neue Mercedes-Benz Sprinter
von: Daimler Chrysler Kommentare: 68 zuletzt am: 05.08.2007 -
Kompakter Charaktertyp: Die neue Mercedes-Benz GLK-Klasse
von: Mercedes-Benz Kommentare: 112 zuletzt am: 20.09.2008




Schon krass, daß bei uns noch über die Förderung von Partikelfiltern diskutiert wird, während in den USA ein Diesel selbst MIT herkömmlichem Filter gar nicht zulassungsfähig wäre (zumindest nicht in allen Bundesstaaten).
Bin mal gespannt, ob das System wirklich in Europa eingeführt wird, kostet ja mehr Geld und bringt vermeintlich keine Vorteile. Ohne entsprechende Gesetze machen die Autohersteller ohnehin keinen Finger krumm (siehe z.B. Einführung G-Kat).
Gruß Christian
Hallo!
Sagenhaft: mit dem vollen Abgasreinigungs-Paket ist der neue "super-saubere" Diesel wie alle anderen Diesel dieser Welt auch in Kalifornien, Vermont, New York, Massachusetts und Maine nicht zulassungsfähig, weil er immer noch viel mehr Schadstoffe produziert als jeder moderne Benziner......
Interessant: schon ab 1985 lieferte Mercedes diverse Dieselmodelle der Baureihen W 124 und W126 serienmäßig mit Rußfilter nach USA und Kanada.....
In Europa kann man bis heute wenig davon lesen, dass Mercedes schon vor 20 Jahren Diesel-Modelle für USA und Kanada serienmäßig mit Rußfilter ausstattetete....
Hier ein Link zu einem Text aus dem letzten Jahr von Mercedes "20 Jahre Rußfilter bei Mercedes Benz"
Die Rechte des Textes gehören DaimlerChrysler
http://www.worldcarfans.com/news.cfm?...
MFG
erschreckend, das sowas nicht im Heimatland angeboten wird. Wird Zeit, dass ne extrem scharfe Euro5 kommt. Die Hersteller können, wollen aber keine sauberen Lösungen bringen, wenn sie dazu net gezwungen werden.
ich kann das "die Hersteller können, wollen aber nicht" nicht mehr hören. Die Hersteller "wollen" genau das auf den Markt bringen, was die Kunden kaufen.
Und wenn die Kunden eben nicht bereit sind, für eine Technologie, die ausser Umweltschutz keinen Nutzen bringt, tiefer in die Tasche zu greifen, dann ist das nicht die Schuld der Hersteller. Ich hab auch in diesem Forum schon öfters Sätze gelesen wie "wozu soll ich 500Euro mehr bezahlen für einen Partikelfilter? bringt mir ja nix!". Da macht man es sich natürlich sehr einfach, wenn man einfach die Schuld auf die Hersteller schiebt.
Kein vernünftig denkender Hersteller wird eine Technologie auf den Markt bringen, die bei den Käufern nicht auf genügend Interesse stösst, denn das verschafft ihm durch die höheren Kosten ja nur einen Wettbewerbsnachteil und sonst nichts.
Da eben weder die Hersteller noch die Käufer (zumindest ein Grossteil) an Dingen interessiert sind, die über ihre eigenen Finanzen hinausgehen, braucht es die Normen, und das ist ja auch gut so.
Mercedes-Benz startet mit dem E 320 BLUETEC neue Diesel-Ära in den USA
@James B.
Kann man so sehen. Sicher nicht ganz falsch. Aber eben auch nicht ganz richtig.
Ich denke, die Hersteller "schöpfen" da gerne auch mal was ab. Vieles, was heute Standard ist, war irgend wann einmal ein zum Teil sehr teures Extra. Und da sehe ich es schon so, dass wenn ein Hersteller dem Partikelfilter einfach per Heute in alle Autos einbaut, der Anteil am Gesamtpreis pro Fahrzeug deutlich geringer wäre. Als die Hersteller erkannt haben, dass z.B. es teurer ist, el. FH als Option gegen Aufpreis bereitzustellen (da bei der Montage also zwei Sorten Innenverkleidungen, Kurbeln, Kabel, Mittelkonsolen mit und ohne Schalter etc bereit zu stellen sind) als einfach alle mit el. FH herzustellen. Die Masse machts dann wieder billiger in der Summe. Und so sehe ich das auch hier. Erst werden die "vernünftigen" noch ein wenig abgezockt und dann wenn der Gesetzgeber es diktiert geht es auf einmal ganz schnell und billig.......
Gruß Christian
PS: Sicher der Hersteller macht was die Kunden wollen - oder eben nicht. Die Marketingabteilungen haben uns schon so manches "eingetrichtert", ohne das man ja gar nicht mehr fahren KANN. Also wenn die was vertickern wollen, dann finden die schon Mittel, es uns schmackhaft zu machen.
"Die zweite BLUETEC Version ist noch wirkungsvoller. Hierbei wird AdBlue, eine wässrige, harmlose Flüssigkeit, in den Abgasstrom eingespritzt. Dabei wird Ammoniak frei gesetzt, das im nachgeschalteten SCR-Katalysator bis zu 80 Prozent der Stickoxide zu unschädlichem Stickstoff und Wasser reduziert."
AdBlue ist eine Harnstofflösung. Somit bringt Mercedes die Urineinspritzung zur Serienreife und es müsste logischerweise AdYellow/YELLOWTEC heissen
.
Irgendwie humorig aber gut, solange es hilft den Schadstoffausstoss zu senken.
@CBPons:
James B. hat IMHO absolut recht, nicht nur ein bisschen!
Was James B. sagt ist leider nicht ganz richtig. Die Hersteller bieten den Kunden dass an, was sie dem Kunden mit einem größtmöglichem Gewinn verkaufen können und nicht nur das was sie verkaufen können. An dieser Stelle kommen dann derartige Systeme ins Spiel. Ein DPF System schmälert diesen Gewinn. Ganz einfach. Kein Dieselkäufer würde auf den DPF verzichten wollen, wenn er serienmäßig ist bzw. kostengünstig. Aber in den Gedanken der Leute kommt Umweltschutz erst wieder langsam zu Tage.
Die ganze DPF-Argumentation erinnert doch stark an die Argumente bei der Einführung der Kats für die Benziner. Genau die selben Argumente kamen damals ebenfalls von der Automobilindustrie. Klar auch, denn das sind Kosten, welche sie so nicht unbedingt 1zu1 an den Kunden weitergeben können. Und was ist heute nach der Kat-Diskussion der 80er? Ein Auto ohne G-Kat ist undenkbar und es würde kein vernünftiger Kunde kaufen. Die Gründe sind klar -> erstens, weil es der Gesetzgeber so will und zweitens, weil es jeder mittlerweile kapiert hat, welche Vorteile diese Systeme für die Umwelt bringen in Benzinemotoren.
Ich finde es denkwürdig, dass jetzt die gleiche Diskussion bezüglich der DPF Systeme wieder am laufen ist. Mit den gleichen abgedroschenen und längst widerlegten Argumenten von damals nur auf Dieselfahrzeuge bezogen. Man könnte denken, die Menschheit ist dumm und unfähig aus früheren Fehler und Taten zu lernen. Die Industrie will es einfach aus Kostengründen nicht bringen und aus keinem einzigen anderen Grund.
Umweltschutz kostet leider immer und oft nicht wenig Geld. Der Effekt der daraus entsteht ist nicht direkt oder sofort messbar, wie es z.B. Einsparungen in der Produktion sind. Es geht beim Umweltschutz nicht um das erreichen von materiellen Werten als solches. Ein derartiges kostenverursachendes Streben und zum Wolhe der Umwelt ohen Aussicht auf steigenden Unternehmensgewinn widerstrebt einfach allen normalen Hardcore-ökonomischen oder besser kapitalistischen Thesen und Vorgehensweisen.
Daher ist meines Erachtens, wie hier schon angesprochen, der Staat in der Pflicht die entsprechenden Rahmenrichtlinien zu schaffen. Dazu gehören Auflagen und Normen, welche die Industrie einfach zu erfüllen hat. Umweltschutz ist eben Sache der Gemeinschaft und die Industrie hat das mit technischen Mitteln zu unterstützen. Das gilt nicht nur in Bezug auf die Autoabgase.
Deshalb finde ich vorallem die Diskussion in den USA in Sachen Kyoto-Protokoll beschämend. Es wird der Umweltschutz einfach damit kleingeredet, dass er der Wirtschaft schaden könnten. Es sollte man lieber auf die Umwelt keinen Wert legen und so schönere Wirtschaftszahlen am heutigen Tage zu haben.
Das die Entwicklung und die Nutzung von umweltschonenden Techniken selbst ein äußerst lukrativer und gewinnbringender Markt in der Zukunft sein kann, daran denken die kleinkarrierten und auf kurzfristige Erfolge getrimmte Manager und Ökonomen von heute mittlerweile gar nicht mehr. Hauptsache die Jahresabschlusszahlen des laufenden Geschäftsjahres stimmen. Die starke Öl- und Rohstofflobby hat dabei ihr übriges dazu beizutragen.
greetz
Warum nicht?
Der Diesel ist doch in den USA nur deshalb verboten, weil keiner der heimischen Marken (GM, Ford unc Co.) Diesel anbieten, und chancenlos wären gegenüber der europäischen konkurrenz. Dann würde die heimische Autoindustrie noch viel schneller als jetzt schon zugrunde gehen. Das, was dort durch die regierung gemacht wird, ist nicht anderes als Protektionismus.
Mercedes-Benz startet mit dem E 320 BLUETEC neue Diesel-Ära in den USA
- - -
Ich glaube nicht, dass sich der Diesel in USA auf absehbare Zeit durchsetzen wird. In den chronisch verstopften Innenstaedten der Ost- und Westkueste macht ein Hybrid prinzipiell mehr Sinn (WO bleibt also der Diesel-Hybrid?) und kurzfristig setzen die meisten Hersteller auf FlexFuel Fahrzeuge fuer Alkohol-Beimischungen wie E85 (15% Ethanol, 85% Normalbenzin).
Dazu hat der Diesel ein schlechtes Image, was amerikanische Dieselfahrzeuge, meist von GM, in den 80er Jahren hinterlassen haben (extrem laut, schwach, schmutzig und chronisch unzuverlaessig).
Was die Partikel anbetrifft, hier sollten die USA mal bei den LKWs ansetzen, deren Russausstoss ist schon massiv und hoeher als bei uns, jedenfalls subjektiv betrachtet. Ausserdem fahren massenweise uralte Benziner - vor allem SUVs und Pickups - durch die Gegend, deren Abgase so stark stinken, dass ich permanent mit Umluft fahre, wenn ich in der Innenstadt bin. Ausserdem werden immer noch in grossen Massen Monster wie das Ford Expedition SUV als Familienautos verkauft, die einen Normverbrauch von 14MPG im Stadtverkehr haben, real liegt man oft noch schlechter. 14MPG sind knapp 17l/100km. In der Praxis lag ich mit einem Expedition eher um die 20l/100km lt. Bordcomputer.
Was ich sagen will - unsere Umweltbilanz ist um einiges besser als die der Amerikaner und die geringe Akzeptanz des Diesel hat dort nur zum Teil mit der Oeko Diskussion zu tun, der Hauptfaktor ist die prinzipielle Ablehnung des Diesel, auch in der Regierung.
Die Feinstaubbelastung ist hier trotzdem staendig extrem hoch waehrend des Sommers, und das kommt zum groessten Teil von den grossflaechigen Wald- und Buschbraenden....
Cheers
T
@AR174
Eben nicht. IMHO sieht es so aus:
DC macht Werbung, dass sie die Ersten sind, bei denen der DPF serienmäßig drin ist. Als ich mein R280VDI bestellt habe, sieh da: Wegfall DPF - Minderpreis 696€. Also hat die Marketingabteilung sich in den Genuß einer Imageträchtigen Schlagzeile gebracht und die Kunden hält man mit der Möglichkeit bei Laune (steht nirgends in der Werbung, dass man neuerdings auf Serienausstattung mit Geld-zurück darauf verzichten kann) ohne den Umweltschutz sein Auto billiger zu bekommen. Ja, dafür kann DC ja nichts..... An sich sagt man zu so was schlicht Volksverdummung! Wenn ein Konzern wie DC die Chance sieht, dem Kunden Geld abzunehmen, machte er es. Ohne Skrupel.
Auch viele Dinge des täglichen Lebens brauchen wir nicht wirklich - die Unternehmen haben unser Unterbewußtsein viel mehr im Griff als wir glauben. Nur dass sie es auch verstehen, uns das so mitzuteilen, dass wir denken, WIR wollen das. Nein, sie sagen, wir haben das zu wollen.
Auch das von Smartie-24sprochene Thema G-Kat. In die USA haben die europäischen Hersteller bereits 15 Jahre Motoren mit Kat geliefert, um dann hier fast heulend rumzulamentieren, wie schwer und unbeherrschbar die Technik sein. Sie können sehr viel - und sie wollen oft nicht.
Gruß Christian
Bogenhausener
was regt ihr euch eigentlich so über die so schlimmen Diesel auf ? Die USA betreiben doch absolute Augenwischerei und pseudo-Umweltschutz. Kaufe ich mir einen 3 Tonnen Pick Up mit Benzin V8 (darunter geht ja nichts) aber keine Diesel E-Klasse bin ich doch DER Umweltfreund schlechthin, weil dieser Truck ja wahnsinnig umweltfreundlicher ist.....
Also der erhöhte Dieselpreis in den USA ist ja ein Witz. Ich bin mir nicht sicher, aber die zahlen für ein Liter Diesel weniger als die hälfte als bei uns. Die BLUETEC Technologie ist recht interessant vor allem wegen der geheimnisvollen blauen Flüssigkeit. Ob Mercedes daraus nur Werbung macht ist fraglich.
Viele Kunden wird es in den USA nicht geben, wie Dr. Thomas Weber meint