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Mercedes-Benz hat seine ersten Elektro-Autos mit Brennstoffzelle in Deutschland geliefert. Die ersten F-Cell- Fahrzeuge der B-Klasse gehen an das Staats-ministerium und das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg und der Energieversorger EnBW. Auch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin erhielt eine neue Mercedes-Benz B-Klasse F-CELL.
Damit startet Mercedes-Benz nun auch mit dem Vertrieb von Elektro-Pkw mit Brennstoffzelle in Deutschland. Zu der B-Klasse F-CELL soll sich im Frühjahr die rein elektrische A-Klasse E-CELL gesellen. Allerdings (noch) nicht für jedermann, und auch nicht für jeden, der es sich leisten kann: Basierend auf Marktforschungsdaten wählte Mercedes-Benz einen repräsentativen Kundenkreis aus Flottenbetreibern, öffentlichen Einrichtungen, Personen des öffentlichen Lebens und Privatkunden aus.
Nur an ausgewählte Kunden
In erster Linie wollen die Stuttgarter damit Erfahrungen aus dem Alltagsbetrieb sammeln, die dann in nachfolgende Modellreihen einfließen. So sollen in Deutschland und den USA in den nächsten 2 Jahren insgesamt nur 160 Fahrzeuge der B-Klasse F-CELL auf Mietbasis ausgeliefert werden. Die Miete beträgt 950 Euro netto bei einer Laufzeit von 36 Monaten.
Dabei sind die Rahmendaten der Mercedes-Benz B-Klasse F-CELL durchaus bereits überzeugend. Technische Basis ist ein Brennstoffzellensystem, das bis minus 25°C kaltstartfähig sein soll und dabei sehr kompakt und leistungsstark ist. Die Brennstoffzelle wird kombiniert mit einem 136 PS (100 kW) starken Elektromotor.
400 km Reichweite
Die Brennstoffzelle erzeugt den Fahrstrom aus der chemischen Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff direkt im Fahrzeug. Dabei entstehen keine Schadstoffemissionen, sondern lediglich reines Wasser. Die wesentlichen Antriebskomponenten sowie die Wasserstofftanks lassen sich in den hoch bauenden A- und B-Klasse Modellen von Mercedes-Benz sicher und platzsparend im Sandwichboden unterbringen.
Das Fahrzeug erreicht mit diesem Antriebskonzept eine Reichweite von ca. 400 km, verbraucht (emissionsfrei) Energie im Gegenwert von 3,3 l Diesel auf 100 km und kann autobahntaugliche 170 km/h erreichen.
(bs)
Quelle: MOTOR-TALK |
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Der mit dem Elch Tanzt
Wo ist das bitteschön Emmisionsfrei??????
LG Sven
Der eig. nichts gegen neue Technik hat aber offensichtlich falsche Aussagen nicht so stehen lassen will.
Moderator
Hallo Sven,
wenn man so argumentiert, ist absolut nichts auf der Welt emissionsfrei. Die entscheidende Ergänzung ist der Begriff "lokal emissionsfrei". Die Gewinnung des Wasserstoffs ist - wie beim Elektroauto überhaupt - ein anderes Problem. Die Emissionen werden zunächst an einen anderen Ort verschoben, nämlich dorthin, wo der Strom gewonnen wird. Wenn der aber wiederum aus Wind, Wasser und Sonne entsteht, dann sind wir von der emissionsfreien Mobilität nicht mehr so weit entfernt.
Servus,
ja irgendwie schon schwachsinnig das Ganze!
Man braucht irre viel Energie um den Wasserstoff zu produzieren und die Batterien herzustellen. Und wo kommts her? Aus der Steckdose...
Der Fisch stinkt vom Kopf. Aber das ist jetzt auch nix Neues.
Fahren würde ich das Ding trotzdem mal gern!
Gruß
Engelbert
Wenn bei diesen Minusgraden dann hinten Wasser "rausdropft", dann bildet sich ja ein mega Eiosberg hinter dem Fahrzeug
MfG
Mercedes-Benz: Die ersten B-Klasse F-Cell sind ausgeliefert
Also für mich hat der Opel Ampera das bessere System.
Es ist doch Sinnlos aus Erdgas Wasserstoff zu machen und dann aus Wasserstoff Strom und dann aus Strom Bewegungsenergie.
Da ist es doch besser man macht aus Erdgas direkt Strom und ladet damit das Auto auf.
Hat bestimmt nen besseren Wirkungsgrad.
Wenn der Vergleich mit den 3,3 Liter Diesel stimmt, find ich das viel für so ne "grüne Technik".
Gibt´s da nicht so nen Passat mit nur 4 Liter Diesel?
Oder nen Corsa mit 3,5
gruß wifi
Dieselgeizhals
Gedacht ist ja eigentlich, den Wasserstoff durch Elektrolyse direkt an der Tankstelle herzustellen. Indem dort gleich ein Windkraftwerk steht. Wasserstoff wird dann eben hergestellt, wenn Wind weht und dadurch grüner Strom vorhanden ist. Oder mit Solarzellen dann eben nur tagsüber.
Und wenn der grüne Gedanke verünftig umgesetzt wird, dann werden sicherlich auch jene Tankstellen eine Betriebserlaubnis bekommen, die diesen grünen Wasserstoff anbieten.
Ich würde mir da keine weiteren Gedanken machen, dass derzeit vielleicht hier und da noch dieser "doofe" Wasserstoff verwendet wird!
Akademiker ohne Niveau
Wasserstoff kann man mithilfe regenerativer Energien herstellen (muss man aber nicht) - bei Erdölprodukten hat man jedenfalls gar keine Wahl. Daher lohnen sich Forschungsaktivitäten in dieser Richtung.
Die Angst vor einem Tsunami aus dem Auspuffrohr ist unbegründet, bei jeder Oxidation entsteht Wasser. Auch unsere geliebten Ölbrenner produzieren davon reichlich im Betrieb und ich bin noch hinter keinem Fahrzeug in Seenot geraten.
Family of fine Cars
Wo sind eigentlich die ganzen wasserstoffbetriebenen Busse geblieben, die noch vor 2 Jahren werbewirksam in den Innenstädten von z.B. Hamburg herumgefahren sind?
STI 98 Treter
die B Klasse ist auch lokal nicht emissionsfrei, Wasser ist 20 mal mehr treibhausaktiver als CO2...
gruß
Nico
Mercedes-Benz: Die ersten B-Klasse F-Cell sind ausgeliefert
950 * 36 = 34 200€ Miete. Dafür kann ich mir einen Neuwagen kaufen und so lange fahren wie ich will. günstig ist was anderes.
Das der Wirkunsgrad von Elektrromobilen und Wasserstoffantrieben wesentlich schlechter ist als von Verbrennungsmotoren ist kein Geheimnis. Man muss nur den gesamten Prozess von Gewinnung der Rohstoffe, Transport, Aufbereitung bis hin zu mechanischer Arbeit am Endprodukt betrachen. Je öfters ich Energie wandle umso mehr Verluste habe ich.
Das Problem an der Sache:es gibt noch keine Wasserstofftankstellen
Hauptsache viel Wind machen
Eine rechte Zukunft hat die Wasserstoffzelle ja wohl nicht im Automobil.
genau das ist das was die meisten nicht wissen,und wo auch immmer die defekten batterien gelagert werden müssen.
jedoch ist das evtl ein schritt in richtung zukunft,
aber ich kann mir nicht vorstellen das der verbrennungsmotor die nächsten 100 jahre nicht überleben wird.
Man kann ihn derzeit noch nicht abschaffen,und wenn dann nur zu relativ kleinen Reichweiten.
Ich war mal in München und da hat man uns den BMW 7er vorgestellt mit Wasserstoffantrieb
Gut ein 760i hat er inne mit einer TAnkfüllung schafft man 250km ..ist doch echt perfekt !!
Jedoch gibt es nicht einmal in Deutschland Wasserstofftankstellen ,und all die Sicherheitsvorkehrungen die da getroffen werden müssten,das wäre alles viel zu kostenspielig für die Riesen Tankstellen wie SHell o.ä.
Alleinschon der Tank in dem besagten 7er hat eine Dämmung von knapp 20cm ..das entspricht ugf 3.5m styropor oder styrodur(weiss es nicht mehr genau)
Das Schlusswort der Vorstellung war: BMW hat es vorgemacht,einzig und allein die Tankstellen ziehen nicht nach.