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Mazda6: Neue Modelle, neue Motoren

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Mit zwei neuen Karosserievarianten und zwei modernen Dieselmotoren erweitert Mazda die Modellpalette des Mazda6: Das elegante Fließheckmodell "Sport" dürfte vor allem die betont sportive Kundschaft ansprechen, der flott gestylte "Sport Kombi" wendet sich an all jene, denen Raumangebot und Variabilität über alles geht. Die beiden Diesel-Triebwerke repräsentieren den Stand der Selbstzünder-Technik ebenso wie den optimalen Kompromiss zwischen Fahrspaß und Verbrauch.

 

Bereits die im April vorgestellte Mazda6-Limousine hat mit ihrem dynamischen Design, den sportlichen Fahreigenschaften und dem üppigen Platzangebot den Geschmack des Publikums auf den Punkt getroffen. Und jetzt legt Mazda noch nach: Mit dem rasanten Fließheckmodell "Sport" und dem geräumigen "Sport Kombi" geht der japanische Hersteller noch intensiver auf den individuellen Geschmack und spezielle Transportbedürfnisse ein.

 

Die enge Verwandtschaft der beiden neuen Karosserie-Versionen mit der Limousine dokumentiert schon die äußere Erscheinung: Auch die neuen Varianten ziert das typische Mazda6-Gesicht mit dem akzentuierten 5-Punkt-Grill, den markanten Lufteinlässen in der Frontschürze und den schlanken Klarglas-Scheinwerfern. Und vor allem in der Seitenansicht macht der "Sport" seinem Namen alle Ehre: Die starke Neigung der Heckscheibe und der elegante Verlauf der C-Säule sorgen für ein gestrecktes Erscheinungsbild - wären da nicht die vier Türen, könnte man ihn glatt als Coupe bezeichnen. Sportlichkeit in anderer Form symbolisiert der "Sport Kombi" mit seiner ebenfalls relativ stark geneigten Heckscheibe und den schwarzen Fensterpfosten, die seine Silhouette trotz ihrer absolut üppigen Abmessungen sportlich-elegant erscheinen lassen. Die Heckansicht wird bei beiden Modellen von den analog zu den Frontscheinwerfern gestylten Klarglas-Leuchten dominiert, die leicht in die Seitenpartie hereingezogen sind und so für einen flüssigen optischen Übergang zwischen Heckblende und Kotflügel sorgen.

 

Auch im Innenraum geben sich die neuen Modelle im typischen Mazda6-Stil: Die Abmessungen von Passagierabteil und Kofferraum sind großzügiger, als das sportliche Erscheinungsbild vermuten lässt. Die Verwendung hochwertiger, geschmackvoller Materialien, die ebenso ästhetisch wie funktional gestylten Bedienungselemente sowie die aufwändig konstruierten und angenehm straff gepolsterten Sitze bilden die Basis für ein Ambiente, in dem sich Fahrer und Passagiere auch auf langen Strecken wohl fühlen.

 

Ebenfalls großzügig dimensioniert ist das Gepäckabteil beider Varianten: 492 Liter Fassungsvermögen beim "Sport" und sogar 505 Liter beim "Sport Kombi" sind hervorragende Werte, und beide Versionen verfügen über das einzigartige "Karakuri"-Faltsystem, mit dem sich die Rücksitze im Handumdrehen in eine völlig ebene Ladefläche verwandeln lassen: Über einen Hebel an der Kofferraum-Seitenwand werden die Rücksitze entriegelt, die Sitzflächen sinken nach unten, die Lehnen falten sich darüber - und selbst die Kopfstützen müssen nicht mehr abgenommen werden.

Das üppige Fassungsvermögen des Kofferraums resultiert jedoch auch aus der von Mazda patentierten E-Typ-Multilenker-Hinterachse, die trotz ihrer kompakten und damit Platz sparenden Bauweise in Verbindung mit der von doppelten Querlenkern geführten Vorderachse für eine ausgezeichnete Straßenlage sorgt. Die breite Spur und der niedrige Schwerpunkt garantieren ein sportliches Fahrverhalten, während die präzise Lenkung sowohl auf Autobahnen wie auch auf kurvigen Landstraßen einen angenehm direkten Kontakt zur Fahrbahn vermittelt. Abgerundet werden die positiven Fahreigenschaften des Fronttrieblers durch die hoch effizienten Bremsen, die den Mazda6 auch in Sachen Verzögerung zu den Besten seiner Klasse zählen lassen.

 

Zwei weitere Neuheiten finden sich unter der Motorhaube: Alternativ zu den drei bislang schon erhältlichen Vierzylinder-Benzinern in Leichtmetall-Bauweise sind künftig auch zwei moderne Diesel-Triebwerke für alle drei Karosserie-Versionen erhältlich. In beiden Fällen handelt es sich um Common-Rail-Direkteinspritzer der zweiten Generation, die über zwei Liter Hubraum verfugen, aber in unterschiedlichen Leistungsstufen (89 kW/121 PS und 100 kW/136 PS) angeboten werden. Beide Triebwerke sind mit vier Ventilen pro Zylinder bestückt und kombinieren die klassischen Stärken eines Dieselmotors (geringer Verbrauch, hohes Drehmoment bei niedriger Drehzahl) mit Eigenschaften, die man sonst eher Benzinmotoren zuschreibt (spritzige Fahrleistungen, komfortable Laufkultur, hohe Umweltfreundlichkeit) und sind als schadstoffarm nach Euro III/D4 eingestuft.

Darüber hinaus sind auch die neuen Versionen des Mazda6 mit den drei bereits bekannten Vierzylinder-Benzinaggregaten lieferbar. Auch die Benziner verfugen über vier Ventile pro Zylinder sowie zwei oben liegende Nockenwellen und leisten je nach Hubraum 88 kW/120 PS (1,8-Liter), 104 kW/141 PS (2,0-Liter) oder 122 kW/166 PS (2,3 Liter). Wie die Limousine lassen sich auch der "Sport" und der "Sport Kombi" in der 2,0-Liter-Version mit einem optionalen Viergang-Automatikgetriebe ordern.

 

In Sachen Sicherheit liegen die neuen Varianten ebenfalls auf dem Niveau der Limousine: Eine extrem steife Fahrgastzelle sowie eine ausgeklügelte Struktur zur Verteilung und Absorption der Aufprallenergie dienen ebenso der passiven Sicherheit wie die zweistufigen Frontairbags, Seitenairbags an den Vordersitzen und sogenannte Kopf-Schulter-Airbags, die bei einem Aufprall die Front- und Fond-Passagiere seitlich schützen.


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