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Leistungsfähiges Verkehrsmanagement für die Fußball-WM 2006
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Bodewig: Leistungsfähiges Verkehrsmanagement für die Fußball-WM 2006
"Wir wollen bundesweit ein modernes und leistungsfähiges Verkehrsmanagement entwickeln. Die Fernverkehre der Schiene, der Straße und der Luft sollen mit dem Regional- und Nahverkehr verknüpft werden und sich durch große Besucherfreundlichkeit auszeichnen. Wir werden dazu beitragen, dass sich Deutschland als perfekter Gastgeber der Fußballweltmeisterschaft 2006 präsentiert." Das sagte Bundesminister Kurt Bodewig anlässlich der konstituierenden Sitzung der Arbeitsgruppe "Verkehr Fußball-WM 2006" am Donnerstag in Berlin.
Laut Bodewig gehe es darum, unter den spezifischen Anforderungen der WM mit über einer Million Gästen aus aller Welt insbesondere die Nahtstellen zwischen dem öffentlichen Fern- und Nahverkehr bei der An- und Abreise der Zuschauer zu den Spielen problemlos, pünktlich und harmonisch zu gestalten. Service und Kundenfreundlichkeit müssten durch ein technisch modernes und für den Fahrgast einfaches Ticketsystem gewährleistet werden, ergänzt durch aktuelle
Informations- und Leitsysteme.
Die Funktion der Arbeitsgruppe bestehe darin, das deutsche Organisationskomitee für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 bei der Bewältigung der verkehrlichen Anforderungen dieses Großereignisses zu unterstützen. Sie werde durch Manfred Lindner aus dem Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen und
Dr. Karl-Geert Kuchenbecker, Sprecher und Koordinator für Verkehr WM 2006 der Bundesländer, geleitet.
Weitere Mitglieder der Arbeitsgruppe sind:
* Horst R. Schmidt, Geschäftsführender Vizepräsident des
Organisationskomitees Deutschland für die FIFA
Fußball-Weltmeisterschaft 2006,
* zusätzliche Mitarbeiter der Bundesressorts sowie
* hochrangige Vertreter der Deutschen Bahn AG, der
Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen, des Verbandes
Deutscher Verkehrsunternehmen, des Deutschen Städtetages und des
ADAC.
Die Fußball-WM als bundesweites Großereignis beziehe sich nicht nur auf die zwölf Spielorte, so Bodewig, sondern auch auf die Trainingsquartiere der Mannschaften und auf die vielen kulturellen und touristischen Veranstaltungen. "Das Verkehrskonzept soll einen innovativen Schub für ein modernes und kundenfreundliches Verkehrssystem erzeugen, sich unter den hohen Anforderungen eines solchen Großereignisses bewähren und darüber hinaus Bestand haben", betonte der Minister.