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LED-Scheinwerfer eröffnet neue Styling-Möglichkeiten
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Erstmals dynamisches Abbiegelicht in LED-Technik - Gemeinschaftsprojekt von Hella und Stanley
Lippstadt / Tokyo, im September 2005. Einen LED-Scheinwerfer-Prototypen mit dynamischem LED- Abbiegelicht stellt Licht- und Elektronikspezialist Hella gemeinsam mit seinem japanischen Kooperationspartner Stanley erstmals auf der IAA 2005 in Frankfurt vor. In dem Voll-LED-Scheinwerfer verwirklichen die Lichtspezialisten wegweisende optische und lichttechnische Innovationen, wie kartovale* Kunststoff-Linsen und einen so genannten "Lichtvorhang" in LED-Technik, die den Fahrzeug-Stylisten neue Möglichkeiten für das Frontdesign eröffnen. Erstmals realisiert wurde ein dynamisches Abbiegelicht in LED-Technik, das ohne mechanische Bauteile auskommt. Als Lichtquellen setzt Hella sowohl speziell für den Einsatz im Automobil entwickelte LED-Baugruppen von Kooperationspartner Stanley als auch Standard-LEDs ein. Mit Hilfe unterschiedlicher optischer Systeme wird das Licht auf die Straße gerichtet. Fünf nebeneinander angeordnete, massive Kunststofflinsen-Module im oberen Teil des Scheinwerfers erzeugen das Abblendlicht. Für das Fernlicht schalten sich zwei weitere Module hinzu, die vertikal außen im Schweinwerfer platziert sind. Zwischen diesen beiden Fernlicht-Modulen befinden sich zwei Standard-LEDs hinter kleinen, eckigen Optik-Elementen aus Kunststoff. Gemeinsam mit den abgedimmten Fernlicht-Modulen sorgen sie für das Tagfahrlicht.
Bezogen auf Anzahl und Leistungsfähigkeit der LEDs ist der neue Scheinwerfer von Hella und Stanley so ausgelegt, dass damit im Jahr 2008 eine Lichtleistung wie mit einem Xenon-Scheinwerfer erreicht werden kann. Dabei berücksichtigen die Lichtspezialisten die bis dahin zu erwartende, kontinuierlich steigende Leistungsfähigkeit der weißen LEDs.
Erstmals in einer Scheinwerfer-Studie eingesetzt wird ein so genannter "Lichtvorhang" für das Positionslicht. Das Prinzip: das Licht mehrerer nicht sichtbarer LEDs wird in eine lichtleitende Kunststoffplatte eingekoppelt und verteilt sich durch Reflexionen gleichmäßig an deren Innenseite. Dort befinden sich lichtstreuende Auskoppel-Elemente, die das Licht nach vorne hin ablenken und den Effekt einer homogen leuchtenden Fläche erzeugen. Damit lassen sich neue, fahrzeug- und kundenspezifische Nacht-Design-Lösungen realisieren. Ein Beispiel: Das Blinklicht aus sieben Standard-LEDs ist hinter dem Lichtvorhang angeordnet und erzeugt zusammen mit dem eingeschalteten Positionslicht ein individuelles Erscheinungsbild.
Ebenfalls komplett neu ist das dynamische Abbiegelicht, das in dem LED-Scheinwerfer als separates Modul im unteren Teil des vorderen Stoßfängers untergebracht ist. Vier nebeneinander angeordnete kartovale Kunststoff-Linsen sind unterschiedlich ausgerichtet und lenken das Licht der dahinter angeordneten LED-Baugruppen dynamisch in enge Kurven oder erleuchten Abbiegesituationen. Prinzipiell lassen sich unterschiedliche Einschalt-Algorithmen über die Steuerungselektronik realisieren. So können alle vier Elemente in Abhängigkeit von Geschwindigkeit und Lenkwinkel zusammen eingeschaltet und langsam wieder zurückgedimmt werden. Außerdem ist eine dynamische, stufenweise Aktivierung der vier Elemente denkbar. Das ermöglicht die optimale Anpassung dieses additiven Sicherheitslichts an die jeweilige Kurvensituation. Ein weiterer Vorteil dieses Abbiegelichts in LED-Technik: es kommt komplett ohne mechanische Elemente aus, die LEDs werden direkt elektronisch angesteuert und streuen das Licht mit Hilfe der optisch entsprechend ausgelegten und angeordneten Kartovale in die Kurve. Eine Integration in den Hauptscheinwerfer ist ebenfalls möglich.
Mit diesem neuen Scheinwerfer-Prototypen geht Hella weitere Innovationsschritte nach vorn auf dem Weg, bis etwa 2008/09 einen serienreifen Voll-LED-Scheinwerfer zu präsentieren. Im März 2005 hatte das Unternehmen der Öffentlichkeit einen ersten einsatzfähigen Prototypen vorgestellt, der gemeinsam mit Volkswagen-Ingenieuren auf Basis eines aktuellen Golf-Scheinwerfers entwickelt worden ist. Im Mai 2005 wurde dieser LED-Scheinwerfer auf der Motor-Show in Barcelona mit dem Innovationspreis der spanischen Automobil-Ingenieurvereinigung STA (Sociedad de Técnicos de Automoción) ausgezeichnet.
Hauptgrund für die Entwicklung von LED-Scheinwerfern ist neben den Designaspekten die Wartungsfreiheit des Scheinwerfers. Ziel ist es einen Scheinwerfer zu entwickeln, der ein Fahrzeugleben lang ausfallsicher funktioniert und die Energiebilanz der gesamten Fahrzeugbeleuchtung positiv beeinflusst.
Zulassungssituation für LEDs im Scheinwerfer:
In den USA sind Scheinwerfer mit LEDs für Hauptlichtfunktionen nach den dort gültigen SAE-Normen bereits zulässig. In Europa beziehungsweise im Geltungsbereich des ECE-Reglements ist mit einer entsprechenden Zulassung bis 2008 zu rechnen. Signalfunktionen im Scheinwerfer (Blink-, Positions- und Tagfahrlicht) mit LEDs sind heute sowohl im ECE- als auch im SAE-Geltungsbereich zulässig.
* Kartoval-Linsen: ein Kunstbegriff aus "kartesisch" (von Descartes) und oval; auf Basis einer kartesianischen mathematischen Formel erzeugte ovale Linsen. |
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LED-Scheinwerfer
Bilder bitte !!!!!!
Nagut,, dann muß ich selber ran:
Ist wohl der hier:
Ich frage mich, welche LED-Typen eingesetzt werden.
Vor allem im Blinker, denn mit bisherigem Material sind Blinker aus 7 LEDs, die einigermaßen die Leuchtkraft der 21W Glühlampe erreichen, nur mit Hochleistungs-LEDs (Osram Golden Dragon, Lumileds Luxeon, Seoul Z-LED in 1, 2,5 oder 3W) möglich, die inklusive Verlustleistung ebenfalls 20 Watt bräuchten...
Visteon
Und die Firma Visteon hat auch was Leckeres fabriziert.
LED-Scheinwerfer für den Cadillac STS.
Guckst Du:
schreibt manchmal was
Styling
Stylingsmöglichkieten hin oder her, was nützt mir ein Scheinwerfer der nur 1mm groß ist, der aber von Entgegenkommenden tagsüber in einer Baumallee kaum mehr wahrgenommen wird? Einen Moppedfahrer mit einer 20cm großen Suppenschüssel seh ich tagsüber in 300m Entfernung wesentlich schneller weil allein schon sein Lichtpunkt deutlich größer ist... Ist meine Meinung zum Thema Größe, ansonsten finde ich die technischen Möglichkeiten heutzutage sehr interessant...
LED-Scheinwerfer eröffnet neue Styling-Möglichkeiten
Scheinwerfergröße
1mm² ist die Größe eines Chips einer Hochleistungs-LED. Jedoch haben die LED-Scheinwerfer davon viele (20 - 100 Stck), und die Gesamtlichtaustrittsfläche wird sich gegenüber den heutigen Scheinwerfern nicht verkleinern, wie die Fotos auch zeigen.
(Und wenn sich die Hersteller nur etwas Mühe geben, wird es auch keine "Blendfunzeln" wie einige heutige Xenon-Scheinwerfer mit Linsensystem (DE) geben).
Unterschätze die Lichtintensität der Hochleistungs-LEDs nicht! Kürzlich hatte ich einen Motorradfahrer vor mir, der die LED-Blinker (Micro-LED) von Kellermann dran hatte. Die haben eine Lichtaustrittsfläche von vielleicht 3-6 cm² (so klein wie der Daumen eines Kindes!), und die Helligkeit / Signalwirkung war enorm!!
schreibt manchmal was
jupp
Die Kellermänner sind gut hell das stimmt, fallen auch auf weil diese halt blinken. Auch die Lichtintensität bei LED´s ist mindestens ausreichend sonst könnte man diese kaum durch die Abnahme bringen.
Ich hoffe jedoch nicht das irgendwann die Scheinwerfer, ich übertreibe mal extrem, nur 1qmm groß werden. Somit wäre auch die Lichtaustrittsfläche nur 1qmm. Ehrlich gesagt kann ich es mir nicht vorstellen das ich das Scheinwerferlicht dieser Größe am Tage in 300m Entfernung noch sehen kann wenn nicht gerade aufgeblendet wird
Beispiel:
http://www.wdr.de/tv/service/verkehr/inhalt/20050315/bilder/5_2.jpg
Den Trecker den du auf dem Bild siehst hat an der Motorhaube vorn 2 kleine Scheinwerfer, schätze mal je rund 10cm groß. Die Lichtaustrittsfläche der anderen Fahrzeuge erkenn ich deutlich besser.
Ist wie bei den Handys - die Tasten kann ich technisch immer kleiner bauen, nutzt nur nix wenn man diese nicht mehr bedienen oder gar sehen kann. Der Werbetext würde nicht lügen wenn er trotzdem schreibt das Tasten vorhanden sind ,-)
Bleibt zu hoffen das Du mit der Gesamtaustrittsfläche der Scheinwerfer recht behälst...
Lichtaustrittsfläche
Ich gehe aber mal davon aus, daß es bei akzeptablen Größen bleibt.
Denn die Kritik an den kleinen, aber hellen, und damit sehr blendenden DE-Xenon-Scheinwerfern führte ja auch zu größeren Lichtaustrittsflächen. (Größere Linsen bei VW, ebenfalls leuchtende Bereiche um die Linsen bei Benz, Reflektorscheinwerfer bei Volvo...).
Die Ursache im schwachen Traktorlicht würde ich aber eher in der häufigen starken Verschmutzung suchen.
Desweiteren gibt es ältere Traktoren, die immernoch mit 6 Volt und Bilux (kein Halogen) herumfahren...