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Institut für Umweltforschung: smart fortwo erhält Umwelt-Zertifikat
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Stirnlappenbasiliskfan
Hallihallo!
Vor ein paar Jahren - bevor ich mit Familie begann - interessierte ich mich auch mal für einen smart. Für ein Wochenende hatte ich einen zur Verfügung.
KO-Kriterien damals: Das Getriebe, das mehrere Beinahe-Unfälle auf dem Gewissen hatte, die Garantie von nur 40 tkm und der extrem hohe Spritverbrauch von fast 11l/100km. Da war selbst mein früherer Audi 200 sparsamer.
Heute wäre fehlende hintere Sitze und Türen als Zweitwagen kein größeres Problem. Und wenn man ein brauchbares Getriebe eingebaut und das Verbrauchsproblem behoben hat, dann wäre er eine ensthafte Überlegung wert.
MfG Meehster
Relax-Ing.
Hmm... Hab' mich bei unserem an das Getriebe gewöhnt und lasse es selber schalten, der Verbrauch liegt unterhalb von 5 Litern ('02er ForTwo, 599 ccm, 61 PS). Wie man damit 11 Liter durch den Krümmer hustet...? Ach nee, ich glaube das möchte ich gar nicht wissen...
Gruß
Derk
ING
Ich finde er hat seine Berechtigung. Die Diakonie hat ihn im Einsatz bei der mobilen Krankenpflege. Auch Mercedes LKW Service. Aber sonst, privat, naja nur wenn er ichts als die Innenstadt sieht und da nehm ich lieber die Bahn.
Stirnlappenbasiliskfan
Ungefähr so, wie man meinen Daihatsu auf 7 l/100km kriegt: Viel Autobahn, wenig Stau und immer schön unter 150 km/h bleiben. So sieht mein automobiler Alltag aus, nur das mit "unter 150 km/h" habe ich inzwischen aufgegeben.
Mit extremem Geheize (hinterm LKW in den 3. Gang zurück und die Drehzahl nicht unter 5000 fallen lassen, sondern jeden Gang bis 7000/min ausdrehen) habe ich mit dem Daihatsu auch schon mal 10,99 l/100km geschafft. Aber da habe ich auch die Strecke Bremen-Köln in deutlich unter 3 Stunden geschafft.
MfG Meehster
Stirnlappenbasiliskfan
Institut für Umweltforschung: smart fortwo erhält Umwelt-Zertifikat
Dieses Getriebe (und damit die ganze Karre) ist nicht stadtverkehrstauglich, es sei denn da ist jetzt ein Kupplungspedal oder ein Drehmomentwandler drin.
MfG Meehster
Relax-Ing.
Vielleicht bist Du einfach nicht Smart-Getriebe-tauglich?
Ist ist anfangs tatsächlich sehr gewöhnungsbedürftig, und das schmale Drehzahlband sorgt in Verbindung mit dem Sechsganggetriebe für häufige Schaltvorgänge, die nicht immer in der passenden Situation erfolgen (im Abbiegen, nach oder vor Kurven, etc.). Ich hab' mich daran gewöhnt, weiss ungefähr wann das Auto schalten möchte, und fahre entsprechend. Das geht auch in der Stadt vollkommen problemlos. Nein, ich korrigiere: Das bekomme ich persönlich und auch der Rest der Familie hin, ohne über den Smart oder das Getriebe zu fluchen...
Ich habe vollstes Verständnis dafür, wenn jemand sich nicht an das Getriebe gewöhnen kann oder will. Nur daraus erwächst ja nun nicht die generelle Untauglichkeit des Smart für den Stadtverkehr.
Auf der Autobahn ist beim Smart eh' bei 135 Schluß. Beläßt man es bei 110 - für mich ein Leichtes, bin ich diese Geschwindigkeit vom Suzuki gewöhnt - liegt man immer noch bei einer 5 vor dem Komma. Für Autobahnheizerei gibt es dann aber wirklich geeignetere Autos.
Gruß
Derk
Stirnlappenbasiliskfan
Wenn ich jetzt Beschleunigung brauche, brauche ich sie jetzt. Das smart Getrieb hat auf meinen panikartigen Tritt aufs Pedal mit auskuppeln und drei Sekunden nach dem richtigen Gang suchen quittiert und dadurch fast zwei Unfälle an zwei Tagen verursacht.
Rest der Familie? Also ist der smart auch bei Dir kein Alltagsauto, sondern zusätzlich vorhanden. Bei mir damals wäre er alleiniges Auto gewesen.
Wie ich oben schon schrieb: Gerade im Stadtverkehr sind manchmal auch andere Autos zu finden. Oft muß man das Schnurgeradeausgondeln unterbrechen, um zu lenken, schneller oder langsamer zu werden u.Ä.
Nur auf der Autobahn war der smart - abgesehen vom Verbrauch - überhaupt zu gebrauchen.
Nach diesem Wochenende war ich auf jeden Fall froh, meinen Nissan Micra BJ 1985 mit damals knapp über 400 tkm wiederzuhaben. Noch viel froher war ich über die Entscheidung, den smart nicht zu kaufen, als im Winter drauf die ersten smarts Männchen machten. Wenn ich mich richtig erinnere, wurde kurz darauf das Fahrwerk geändert und ESP eingeführt.
MfG Meehster
Relax-Ing.
Auch eine normale Automatik quittiert einen Kickdown mit neuer Gangsortierung (vorausgesetzt, die Wandlerüberbrückung ist noch nicht drin), nur reißt beim Smart dabei nunmal gezwungenermaßen der Kraftschluss ab. Im manuellen Modus macht er das aber nicht, da bleibt der gewählte Gang drin.
Genau genommen ist es alleiniges Auto meiner Mutter (Arbeit, Einkauf, ...), aber von Zeit zu Zeit nehme ich ihn auch gerne mal mit
.
... Und wo ist da mit einem Smart das Problem...?
Jedem das Seine. Ich persönlich sitze beim nächsten Unfall - möge er nie stattfinden - dann aber doch lieber im Smart
.
Das Fahrwerk wurde 2001 von der vorderen Querblattfeder auf einzelne Federbeine umgestellt, ESP gab es ab 2003. Das Trust+ wird zwar manchmal auch Frustplus genannt, weil es im Prinzip nichts weiter machen kann als die Motorleistung zu reduzieren. Die Winterreifen sind aber schon aufziehbereit, ich bin gespannt wie sich die Kugel im Schnee fährt. Hecktriebler mit kurzem Radstand bin ich ja gewöhnt...
Gruß
Derk
Stirnlappenbasiliskfan
Im Dezember 2001 hat auch eben jener Micra mit 779 tkm den Dienst quittiert. Zu der Zeit mußte ich jede Nacht von Hatten (Landkreis Oldenburg) nach Bad Hersfeld (Kurhessisches Bergland) und über Langenhagen, Bremen und Oldenburg zurück fahren. Da kam Einiges zusammen. Das meiste damals war eben Autobahn und da war ich über meinen 55-PS-Saugmotor und die 4+E-Getriebeübersetzung sehr froh. Ergebnis: Meist eine 6 vor dem Komma, obwohl gerade auf dem Rückweg Eile geboten war.
Platz hätte ich für meine nächtlichen Kurierfahrten ausreichend gehabt. Meine drei Zeitungskisten haben problemlos reingepaßt, aber der Verbrauch...
Letztendlich bin ich allerdings froh, diesen Job nicht mehr zu brauchen. Inzwischen verbraten wir (mein Frauchen und ich) etwa 25 Liter LPG und 15 Liter Normalbenzin pro Woche.
MfG Meehster
4wheel driver
Institut für Umweltforschung: smart fortwo erhält Umwelt-Zertifikat
@meehster
Hallo,
ich persönlich frage mich derzeit, wie man sich bei derat hohen Kilometerleistungen, wie du sie abspulst - noch dazu auf Autobahnen - überhaupt für ein Fahrzeug dieser Klasse entscheiden kann??
Verbrauch ist eine Sache, Fahrkomfort die andere. Und dann noch 55PS..
Bei der heutigen Menthalität auf deutschen Autobahnen wird man in Kleinwagen doch nur "rumgeschubst". Schnell irgendwo einfädeln, kurz zwischenbeschleunigen - ich stelle mir das mit 55PS als absoluten Horror vor.
Letzter und überhaupt wichtigster Punkt für mich wäre das Thema Sicherheit. In einem Kleinwagen wie dem Micra, gehobenem Alter, enormer Laufleistung und einem Sicherheitsstandard von 1985 - damit würde ich mich weder selbst, noch eine mir nahestende Person tagtäglich bei Vmax auf die Autobahn schicken.
Um die Kurve nun zum Smart zu kriegen: Für mich käme er nie in Frage, da ich nicht in der Großstadt lebe und daher kaum Parkplatzprobleme kenne, jedoch halte ich ihn als Stadtauto für durchaus geeignet. Auch der Sicherheitsstandard ist nicht der schlechteste - wohlgemerkt für seine Größe. Doch bei hohen Geschwindigkeiten ist fehlende Knautschzone wohl ein Faktor, der irgendwann nicht mehr kompensiert werden kann...
Gruß Jürgen
Gränsfors Bruks
kann man ein Auto, dass fossilen Treibstoff verbrennt, das Öl braucht usw. überhaupt als umweltfreundlich bezechnen? Ich habe noch kein einziges Auto gesehen, was wirklich umweltfreundlich ist...
Stirnlappenbasiliskfan
Du hast Recht! Man kann höchstens von "weniger umweltfeindlich" sprechen - wenn überhaupt.
Mit dem Micra auf der Autobahn ging es eingentlich. Man muß auch bedenken, daß ich damals immer nachts unterwegs war (Abholungstermin in HEF um 2:00 morgens). Sicherheitsbedenken hätte ich mit Heckantrieb gehabt und man muß dazu sagen, daß das Fahrwerk des Micra sehr gutmütig war und der Schongang setzte das Geräuschniveau auch merklich herab.
Die Geräuschentwicklung wäre auch ein Grund, den Micra meinem Daihatsu oder dem 121 vorzuziehen. Jenseits von 150 km/h kommen bei beiden äußerst starke Windgeräusche auf, so daß es auf Dauer unerträglich wird.
MfG Meehster
Earl J. Hickey
Aus meiner Sicht ist der Smart alles, nur kein Ökosparauto.
Der Verbrauch ist sehr beienflussbar, vor allem der Fahrer spielt eine grosse Rolle dabei. Wer mit dem Gasfuss nicht umgehen kann der hat auch entsprechend hohe Verbrauchswerte. Mein CDI schwankt z.B zwischen 3.2 und 4.5 Litern je nach Fahrweise. Ich fahre mit ihm auch fasst 30 Tkm im Jahr. Fasst ausschliesslich Autobahn. Unser Firmenbenzinersmart liegt zwischen 5.2 und knapp 7 Litern, viel Überlandverkehr, Bundesstrassen und Stadt.
Das Getriebe ist einfach nur Gewöhnunssache, nach ein zwei Tagen hat man noch immer nicht die genauen Schaltpunkte gelernt. Wenn man die Punkte aber raushat dann macht das Fahren wirklich Spass
Designs kann ich auch nur Recht geben. Mit einem 55 PS Kleinwagen auf die Bahn zu gehen ist schon mutig. Aber nicht unmöglich....
Abschliessend: Entweder man hasst den Smart oder man mag ihn, dazwischen hab ich noch keine Meinung erlebt. Vom wirtschaftlichen Gesichtspunkt aus war unser Fox der bessere Kauf aber der Fox ist einfach nur ein Kleinwagen. Der Smart ist ein Original
Stirnlappenbasiliskfan
Bei mir erlebst Du eine Meinung dazwischen. Mit normalem Getriebe und dem Diesel wäre er damals mein Auto gewesen. So eben nicht.
Die Idee als solche finde ich eigentlich genial, einige Umsetzungen auch. Das absolute KO-Kriterium findet man in diesem Beitrag etwas weiter oben.
MfG Meehster