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Bad Windsheim (ARCD) - Rund 4,4 Milliarden Euro jährlich lassen sich deutsche Autofans das Tuning ihrer Fahrzeuge kosten, um ihre Fahrzeuge in der Leistung und beim Aussehen aufzumotzen. Das geht nicht selten auf Kosten der Verkehrssicherheit, weil Laien oft ungeeignete Teile einbauen. Jetzt startete Noch-Verkehrsminister Manfred Stolpe als Schirmherr die Initiative "Tune it! Safe!". "Besonders die jungen Autofahrer müssen über mögliche Gefahren, wie unzulässige Plagiate, gefälschte Gutachten oder nicht zugelassene Teile, aufgeklärt werden", sagte der Minister im Vorfeld der Leitmesse für Autotuning, die vom 25.11. bis 4.12. in Essen stattfindet. Beliebt bei den illegalen Tuningprodukten sind Spoilerteile, Fahrwerke, Schalldämpfer oder Zusatzscheinwerfer. Laut Stolpe haben diese Produkte häufig keine oder gefälschte Gutachten. "Leider sind unerlaubte Anbauteile, nicht angepasste Bremsen oder ausufernde Spoiler - vor allem bei Fahrzeugen junger Besitzer - keine Seltenheit." Mit ihrer Initiative wollen Bundesverkehrsministerium, Unternehmen, Verbände und Behörden in einer bundesweiten Kampagne durch Anzeigen, Plakate und Onlineauftritte auf gefährliche Sicherheitsrisiken hinweisen. Autofahrer mit nicht genehmigten Teilen am Wagen riskieren, warnt der ARCD, nicht nur den Verlust der Fahrzeugzulassung und des Versicherungsschutzes, sondern würden auch sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer gefährden. ARCD