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Individuell und clever – Der neue Nissan Micra

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Der neue Nissan Micra

Aus welcher Perspektive man den neuen Micra auch immer betrachtet – er bietet viel mehr als nur ein freundliches Gesicht. Die dritte Generation des japanischen Erfolgsmodells setzt auf die Stärken des Vorgängers, baut sie jedoch weiter aus. Schon das sehr individuelle Design weist den Neuling als etwas Besonderes aus. Innen bietet er eine Vielzahl moderner Technologien, die nicht nur sehr fortschrittlich, sondern auch leicht zu bedienen und dabei von hohem Nutzen für die Insassen sind. Das komplett neue Fahrwerk und ebenfalls neu entwickelte Motoren verschaffen dem Kleinwagen darüber hinaus eine große Portion Fahrspaß. Die Markteinführung des in Deutschland als drei- und fünftürige Limousine angebotenen Micra ist für Februar 2003 geplant.

 

„Der neue Micra ist ein freundliches Auto, das keinerlei Aggressionen weckt. Das Design kommuniziert ein großes Platzangebot und eine gewisse Einfachheit, aber auch ausgefeilte Technik und Verarbeitung“, sagt Christopher Reitz, Studio Chef-Designer im europäischen Nissan-Designcenter in Geretsried bei München. „Das Exterieur baut auf der Grundform und

der Persönlichkeit des Vorgängermodells auf, doch mit seinen betonten Schultern und den kurzen Überhängen strahlt der neue Micra eine stärkere Präsenz aus.“

 

 

Die neueste Ausgabe des japanischen Erfolgsmodells ist ein internationales Produkt, entwickelt von Nissan-Designern aus Japan und Europa. Das Resultat ist eine harmonische Synthese aus europäischen und asiatischen Stilrichtungen. Das Hauptmerkmal ist die im Stil eines Rundbogens geformte Silhouette, die entscheidend zum gewachsenen Platzangebot beiträgt. Ein markantes „Gesicht“ erhält der neue Micra durch den Nissan-typischen, „geflügelten“ Grill und große, ovale Hauptscheinwerfer. Sie besitzen am oberen Ende beleuchtete „Peilhilfen“, die das Manövrieren auf engem Raum noch einfacher machen. Die Blinker dagegen sind im Kühlergrill integriert.

 

Trotz leicht gekürzter Länge mehr Bewegungsfreiraum im Innenraum

Obwohl der neue Micra 30 Millimeter kürzer ist als sein Vorgänger, bietet er dank des um 70 Millimeter verlängerten Radstands mehr Knie- und Fußraum für bis zu fünf Insassen. Das Plus an Innenraumhöhe führt zu einer aufrechteren und höheren Sitzposition; der angehobene Hüftpunkt der Sitze erleichtert ein bequemes Ein- und Aussteigen. Die extrem kurzen Karosserieüberhänge wiederum machen das Einparken zum Kinderspiel.

 

Das mutige Exterieur findet seine Entsprechung in einem leicht zu bedienenden und hochwertig anmutenden Innenraum, der dank der großen Fensterflächen luftig und einladend wirkt. Das im europäischen Nissan-Design-Studio entwickelte Interieur des neuen Micra versprüht nicht nur das Ambiente manch höher positionierter Fahrzeuge , sondern wartet auch mit deren Platzverhältnissen auf. Als Besonderheit verfügt das neue B-Segment-Fahrzeug je nach Ausstattung über eine längs verschiebbare und geteilt umklappbare Rückbank. Dank eines Verstellweges von 200 Millimetern lässt sich das Laderaumvolumen so im Handumdrehen von 237 auf 371 Liter (in der vordersten Position) steigern. Die sehr niedrige Ladekante erleichtert das Einladen durch die weit öffnende Heckklappe.

 

Zu den praktischen Details des Innenraums zählen des weiteren viele klug gestaltete Ablagen und Staufächer. Darunter ein 12 Liter großer Stauraum im Innern des Beifahrersitzes, der groß genug ist, um Dinge von der Größe eines Laptops oder ein Paar Schuhe aufzunehmen. Dazu kommt ein von außen nicht einsehbares „Geheimfach“ in der Mittelkonsole zur Unterbringung eines Handys, insgesamt vier Getränkehalter, Türtaschen und ein multifunktionales, dreiteiliges Handschuhfach mit einer herausziehbaren Schublade.

 

Intelligent Key erlaubt Türöffnen ohne Schlüssel

Noch mehr als durch diese praktischen Details glänzt der neue Micra mit einer Reihe benutzerfreundlicher High-tech-Lösungen. Allen voran das Intelligent Key-System, ein erstmals für diese Klasse angebotenes, schlüsselloses Zugangssystem. Auch wenn die Fernbedienung weiterhin über konventionelle Drucktasten verfügt, gestattet das System nun ein Öffnen und Schließen der Türen ohne jegliche Betätigung des Schlüssels. Vorausgesetzt, der in der Jacken- oder Handtasche verborgene „intelligente Schlüssel“ befindet sich in Armlänge oder näher am Auto, genügt zum Türöffnen der Druck eines Knopfes am äußeren Türgriff. Ist der Fahrersitz erreicht, darf der Schlüssel weiter getrost sicher verstaut bleiben. Denn hat das System den Schlüssel einmal als zum Fahrzeug gehörend identifiziert, genügt zum Anlassen und Abstellen des Motors die Betätigung eines Drehschalters an der Lenksäule.

 

Außerdem stattet Nissan den neuen Micra je nach Ausstattung mit weiteren Bedienhilfen aus, die bislang nur Fahrzeugen des nächsthöheren C-Segments vorbehalten waren: darunter das Friendly Lighting, das nach Ausschalten des Lichts noch maximal zwei Minuten lang den Weg zum Hauseingang ausleuchtet, ein Batterieentladeschutz, ein Regensensor und ein Bordcomputer und eine Klimaautomatik inklusive Pollenfilter.

 

Neue Bodengruppe entstand in Kooperation mit Allianzpartner Renault

Unter der attraktiv geformten Außenhaut des Micra verbirgt sich eine komplett neue Plattform, die in Zukunft vom Nissan-Allianzpartner Renault auch für die nächste Generation des Clio verwendet werden wird. Die Struktur der Karosserie ist auf maximale Crashfestigkeit und hohe Reparaturfreundlichkeit ausgelegt. Vorne findet sich eine an einem Hilfsrahmen befestigte McPherson-Federbeinachse; hinten kommt eine extrem kompakt bauende Verbundlenkerkonstruktion zum Einsatz. Mit dieser Kombination setzten die Nissan-Techniker ihre drei Hauptziele – agileres Handling, höherer Komfort und effizientere Geräuschdämpfung – in die Tat um.

 

Zum höheren Fahrspaßfaktor trägt auch die serienmäßig installierte elektrische Servolenkung bei. Sie ist geschwindigkeitsgesteuert, stellt also bei Stadtfahrt eine hohe Lenkkraftunterstützung bereit, um sie mit zunehmender Geschwindigkeit wieder zurückzunehmen. So gibt sich der mit einem Spurkreis von 9,2 Metern auskommende Micra in der Stadt extrem wendig, während er bei Überland- oder Autobahnfahrten spursicher seine Bahn zieht.

 

Der aktive und passive Sicherheitsstandard ist hoch: So rüstet Nissan den neuen Micra ab Werk mit einer Dreierkombination aus ABS, EBD (elektronische Bremskraftverteilung) und Bremsassistent aus. Für zwei von drei angebotenen Benzinmotoren (59 und 65 kW) ist ab September 2003 zusätzlich ein elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) verfügbar. Zum standfesten Bremssystem gesellt sich ein lückenloses Insassenschutzsystem. Zwei Front- und Seitenairbags sind generell Standard, dazu sind optional zwei Fenster-Airbags bestellbar. Alle fünf Sitze verfügen über Dreipunktsicherheitsgurte, die beiden vorderen zusätzlich über Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer.

 

Otto-Motoren in Vollaluminium-Bauweise mit Vierventil-Kopf

Zum Verkaufsstart bietet Nissan den Micra mit drei neuen Otto-Motoren und einem Common-Rail-Turbodiesel an. Die drei Benzin-Aggregate gehören zur neuen CR-Motorenfamilie von Nissan – komplett in Aluminium gefertigte Vierventil-Aggregate mit zwei obenliegenden Nockenwellen, vier Ventilen pro Zylinder und stufenlos variablen Ventilsteuerzeiten. Im Programm sind zwei 1,2-Liter-Versionen mit 48 kW (65 PS) und 59 kW (80 PS) sowie eine 1,4 Liter große Variante mit 65 kW (88 PS).

 

Im Frühjahr 2003 ergänzt ein 48 kW (65 PS) starker 1,5-Liter-Common-Rail-Turbodiesel vom Allianzpartner Renault die Palette. Eine zweite, dank Ladeluftkühlung noch stärkere Variante dieses Triebwerks mit 60 kW (82 PS) komplettiert ab Herbst 2003 die Motorenpalette.

 

Auch die manuellen Fünfganggetriebe – seilzugbetätigte Aggregate mit noch kürzeren Schaltwegen und noch höherer Schaltpräzision – gehen auf Renault-Technik zurück. Ein von Nissan entwickelter Vierstufen-Automat mit Drehmomentwandler ist für alle Benziner (außer Micra 1,2 48kW) optional im Angebot.

 

Dank niedrigerer Durchschnittsverbräuche ist der Micra noch günstiger im Unterhalt als der bislang schon sehr kostengünstige Vorgänger. Dazu tragen auch die niedrigeren Versicherungseinstufungen und reduzierte Service-Kosten bei.

 

 

1993 wurde die zweite Micra-Generation „Auto des Jahres“ in Europa

Wenn der neue Nissan Micra im Februar 2003 an den Verkaufsstart geht, schreibt er eine erstaunliche Erfolgsgeschichte fort. Ihren bisherigen Höhepunkt fand sie 1993, der Micra wurde als erstes japanisches Automobil in Europa mit dem prestigeträchtigen Titel „Auto des Jahres“ gekürt.

 

Ein Jahrzehnt lang gehörte er danach zu den Favoriten seiner Klasse – insgesamt produzierte und verkaufte Nissan europaweit 1,3 Millionen Einheiten der jetzt auslaufenden Generation. Wie sein Vorgänger wird auch der neue Micra im nordostenglischen Nissan-Werk Sunderland produziert. Das Unternehmen geht von einem jährlichen europäischen Verkaufsvolumen von 160.000 Einheiten aus.

 

Der neue Micra auf einen Blick

 

• dritte Generation des erfolgreichen japanischen Kleinwagens

• deutscher Verkaufsstart Anfang Februar 2003

• lieferbar als Drei- und Fünftürer

• drei Ausstattungsvarianten (visia, acenta, tekna)

• zum Deutschland-Start zusätzlich exklusives Modell 1st edition (basierend auf Micra tekna)

• unverwechselbares Design, entwickelt in Japan und Europa

• Hauptscheinwerfer mit integrierten beleuchteten Peilhilfen

• geräumiger, qualitativ hochwertiger Innenraum

• 70 Millimeter mehr Radstand bei 30 Millimeter verkürzter Gesamtlänge schafft mehr Platz für die Insassen

• längs verschiebbare Rückbank steigert Ladevolumen von 237 auf 371 Liter

• sehr niedrige Ladekante

• zahlreiche praktische Ablagen, darunter ein 12-Liter-Fach unter dem Beifahrersitz

• Intelligent Key – schlüsselloses Ver- und Entriegelungssystem als Novum im B-Segment

• je nach Ausstattung Bordcomputer, Klimaautomatik, Regensensor und Multifunktions-Tasten am Lenkrad

• Batterieentladeschutz

• Friendly Lighting leuchtet den Weg nach Hause

• neue, gemeinsam mit Renault entwickelte Plattform für B-Segment-Fahrzeuge

• Federbein-Vorderachse, kompakt bauende Verbundlenkerhinterachse

• elektrische, geschwindigkeitsabhängig geregelte Servolenkung

• extrem enger Spurkreis von 9,2 Metern

• ESP (ab September 2003) optional für 1,2-Liter (59kW) und 1,4-Liter (65kW) lieferbar

• drei neue Voll-Aluminium-Ottomotoren mit 1,2 und 1,4 Liter Hubraum

• zwei Common-Rail-Turbodiesel von Allianzpartner Renault (1,5 dCi)

• manuelles Fünfgang- und automatisches Vierstufen-Getriebe

• Crashfeste Sicherheitszelle mit hohem Anteil hochfester Stähle

• mindestens vier, maximal sechs Airbags

• Dreipunkt-Sicherheitsgurte für alle Plätze

• Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer vorne

• ISOFIX-Verankerungspunkte auf der Rücksitzbank

• Bremssystem mit ABS, EBD und Nissan-Bremsassistent

• zu 95 (Gewichts-)Prozent recyclebares Automobil

• Produktion im Nissan-Werk Sunderland (Nordostengland)

• angestrebtes europäisches Verkaufsvolumen: 160.000 Einheiten pro Jahr


oli oli

König von Schokoladien

ungeachtet der vielen neuerungen, die dieses auto bietet und die teilweise so klingen, als wæren sie direkt aus der oberklasse entnommen (friendly lightning, intelligent key, multifunktionsenkrad, esp...), wie findet ihr das design? angemessen für einen kleinwagen? schøn oder hæßlich? und vor allem: wie seht ihr den schritt vom vorgænger zum neuen modell? traditionsverneinend oder endlich mutig!?

 

lieb gruß,

oli


Hallo oli,

 

so trifft man sich durch Zufall wieder......

 

Wir (meine Frau) fährt einen 7 Jahre alten Micra. Top Auto - bis jetzt keine Probleme, deshalb schaue ich nach dem Neuen.

 

Vom Aussehen hat der was, eine Mischung von New Beetle und S60 im Micky-Mouse Format. Vom Foto her könnte er mir gefallen.

 

Muß man aber erst in Natura sehen und das Drumherum wie 4-türig (ein Muß für meine Frau), Verbrauch (sollte besser sein, als bei dem Alten), Preis sollte stimmen.

 

Welche Verbindung hast du mit Nissan?

 

Grüße

Klaus


oli oli

König von Schokoladien

Zitat:

Welche Verbindung hast du mit Nissan?

mich erinnerte der wagen nur unheimlich an den mitsubishi minica von 1996, deswegen habe ich hier nachgefragt... und: japanische kleinwagen sind stets das potentielle erste auto für mich, weil's für einen volvo wohl in den næchsten acht jahren erstmal nicht reichen wird und ich trotzdem ein gutes auto haben will... ;-)

 

Zitat:

Verbrauch (sollte besser sein, als bei dem Alten)

wieviel ist es denn?

 

dass die kante an der seite durchaus an den s60 erinnern kann, ist mir noch gar nicht aufgefallen... *lol* gut analysiert! ;-)

 

lieb gruß,

oli


Hallo oli,

 

mensch oli, dich hatte ich hier total vergessen, man liest immer nur Volvo...

 

also, unser micra wird Anfang 03 - 8 Jahre alt und läuft ohne Tadel im absoluten Kurzstreckenbetrieb.

 

Zwischendurch hat mal der Anlasser gestreikt (verständlich), ich habe den aber durch eine Reinigung und gutes Fett wieder hinbekommen - läuft jetzt bestimmt schon wieder 2 Jahre.

 

Auspuff am Anfang auf Garantie, danach ??? - weiss ich garnicht, 1 x Batterie, ich glaub' sonst war da nix.

 

Wenn der "Neue" genauso wird, absolut zu empfehlen!!!

 

Verbrauch: bei 1,3 ltr / 75 PS ca. 9 liter - die kurzen Strecken halt. ich denke bei normaler Benutzung sollten 8 liter gehen, incls. Spass

 

Gruß

Klaus


oli oli

König von Schokoladien

Individuell und clever – Der neue Nissan Micra

9 liter!? wow, das überrascht mich echt, auch wenn's stadtverkehr ist. aber ansonsten schreibst du genau das, was man von einem typisch japanischen auto erwartet... - wahnsinn, wie die das hinkriegen... ;-)

 

lieb gruß,

oli


Micra is super

 

Da Micra is super i hab an 18 Jahre alten und der geht noch einwandfrei und hat noch net mal an rost.

 

I kauf mir sicher wieder an Micra 1. Frauenauto und 2. sehr klein und alles dabei!

 

Mfg Dani


9 liter nicth normal

 

Zitat:

Original geschrieben von oli

9 liter!? wow, das überrascht mich echt,

Ich muss hier mal dringend den k11 in schutz nehmen.

 

Mein k11 braucht nur 0,2 Liter mehr als im Prospekt angegeben. Als Automatik im Drittelmix 6,3 Liter.

 

Wie kurz kann eine Kurzstrecke sein, um 9 Liter zu schaffen?

Lach


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