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Mika Häkkinen kehrt - zumindest vorrübergehend - in den aktiven Motorsport zurück: Der finnische Formel 1-Weltmeister der Jahre 1998 und 1999 startet im Norden seiner Heimat bei der Arctic Lapland Rally 2003 mit einem privat eingesetzten Mitsubishi World Rally Car, das vom Mitsubishi WM-Team Ralliart Europe vorbereitet wird. Die 15 Prüfungen rund um Rovaniemi am Polarkreis werden am 24. und 25. Januar unter extremen Bedingungen ausgefahren: Temperaturen um minus 20 Grad, tiefer Schnee und wenig Tageslicht machen das Fahren beim ersten Lauf zur Rallye-Europameisterschaft 2003 zur Herausforderung.
"Finnland ist nicht nur meine Heimat, sondern auch die des Rallye-Sports", erläutert Häkkinen, der am Ende der Formel 1-Saison 2001 seinen Rücktritt aus der Königsklasse erklärt hatte. "Mich hat das Können der finnischen Rallye-Piloten und ihrer Kollegen schon lange fasziniert. Mir war immer klar, dass ich das irgendwann selber ausprobieren muss. Der Vergleich Rallye und Formel 1 ist wirklich interessant - bestimmt auch für die Zuschauer." Der "fliegende Finne" macht aber deutlich: "Das ist sicher nicht der Beginn einer zweiten Karriere."
Häkkinen ist übrigens nicht der erste Weltmeister am Steuer eines Mitsubishi: Sein Landsmann Tommi Mäkkinen wurde mit den Vorläufern des aktuellen 300 PS starken World Rally Cars von 1996 bis 1999 viermal in Folge Rallye-Weltmeister. "Wir sind stolz, dass sich Mika für einen Mitsubishi entschieden hat, auch wenn es sich um einen rein privaten Einsatz handelt", erklärt der neue Mitsubishi Motorsportchef Sven Quandt. "Sein Start ist aber nicht nur eine Auszeichnung für uns, sondern für den gesamten Rallye-Sport. Damit zeigt sich, das man zwischen den einzelnen Bereichen des Motorsports durchaus Verknüpfungen ziehen kann." Häkkinen wird sein Rallye-Debüt nicht unvorbereitet angehen: Vom 17. bis 19. Dezember wird er in Finnland erste Testfahrten absolvieren.