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GM bringt Brennstoffzellen-Technologie der Vermarktung näher

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Eröffnung eines neuen Entwicklungszentrums im US-Bundesstaat New York

 

General Motors hat heute eine neue Forschungseinrichtung eröffnet, die die Möglichkeiten des Konzerns zur Entwicklung der Brennstoffzellen-Technologie erweitert und insbesondere zu Untersuchungen zur Großserienfertigung von Brennstoffzellen dienen wird.

 

Das neue Fuel Cell Development Center (Brennstoffzellen-Entwicklungszentrum) in Honeoye Falls, New York, zur Entwicklung von Brennstoffzellen für den kommerziellen Einsatz schafft bis zu 100 neue Arbeitsplätze in der Forschung und technischen Entwicklung. Bereits seit 1998 arbeiten an diesem Standort in einer Forschungseinrichtung rund 200 GM-Mitarbeiter intensiv an der Entwicklung dieser Zukunftstechnologie.

 

"Die Arbeit, die wir in dieser neuen Einrichtung leisten, ist der Schlüssel zu preiswerter und dauerhafter Mobilität", sagte Larry Burns, GM Vice President für Forschung, Entwicklung und Planung. "GM ist entschlossen, als erster Hersteller die Zahl von einer Million verkaufter Brennstoffzellen-Fahrzeuge zu erreichen. Zur Umsetzung dieses Ziels werden wir unsere Investitionen in Einrichtungen wie dieses Entwicklungszentrum fortsetzen. Heute machen wir einen weiteren Schritt, indem wir unsere Forschungsaktivitäten mit der technischen Entwicklung zusammenlegen. Dadurch werden wir in Zukunft erschwingliche und rentable Brennstoffzellen-Fahrzeuge entwickeln können, um sie unseren Kunden in der Großserie anzubieten."

 

Neben Burns waren der Gouverneur des Staates New York, George E. Pataki, und weitere einflussreiche Politiker bei der Eröffnung des knapp 6.000 Quadratmeter großen, außerhalb von Rochester (New York) gelegenen neuen Entwicklungszentrums anwesend. In der neuen und der bereits seit 1998 bestehenden Einrichtung, die zusammen eine Grundfläche von fast 1,5 Hektar umfassen, sollen künftig insgesamt 300 Menschen beschäftigt sein.

 

"Der Staat New York freut sich sehr, bei der Eröffnung des neuen Brennstoffzellen-Entwicklungszentrums Partner von General Motors zu sein", sagte Gouverneur Pataki. "Brennstoffzellen werden die Transport- und die Energiewirtschaft revolutionieren, und New York will an vorderster Front bei dieser sich rasend schnell entwickelnden Technologie mit dabei sein. Brennstoffzellen wirken sich positiv auf die Umwelt aus, eröffnen bedeutende neue Geschäftsmöglichkeiten und tragen dazu bei, die Sorgen um die Energiesicherheit zu verringern."

 

Anfangs wird sich die Arbeit des neuen Forschungszentrums auf die Entwicklung von Brennstoffzellen-"Stacks", Treibstoff-Reformern, Elektrolyse-Systemen und der dazu gehörenden Komponenten sowohl für stationären als auch mobilen Betrieb konzentrieren.

 

Larry Burns: "Wie macht man innovativste Technologie zu einem Massenprodukt? Wie macht man daraus langlebige, erschwingliche Produkte in großer Stückzahl? Es ist sehr wichtig, die Produkte, die wir entwickeln, zu vermarkten, wenn die Technologie serienreif ist und die Infrastruktur zur Verfügung steht. In dieser neuen Einrichtung gehen wir diesen Fragen nach."

 

GM wird in Zukunft Energie aus Brennstoffzellen auch dazu einsetzen, Teile dieser Einrichtung zu betreiben. Laut Burns wird GM eine signifikante Anzahl von Fahrzeugen mit Brennstoffzellen-Antrieb zum Ende dieses Jahrzehnts ausgeliefert haben. An der Brennstoffzellen-Technologie arbeiten bei GM rund 500 GM-Mitarbeiter in den Einrichtungen in Honeoye Falls bei Rochester (New York), Warren (Michigan) und in der Forschungsabteilung in Mainz-Kastel (Deutschland).


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