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Gemeinsame Konzepte ermöglichen nachhaltige Verkehrsverbesserungen im Ruhrgebiet
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Bodewig: Gemeinsame Konzepte ermöglichen nachhaltige Verkehrsverbesserungen im Ruhrgebiet
\"Der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet ist ohne umfassende Abstimmung mit den Beteiligten nicht machbar.\" Das sagte Kurt Bodewig, Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, am Donnerstag auf einer verkehrspolitischen Podiumsdiskussion in Bochum.
Für mehrheitsfähige Lösungen seien auch neue planerische Überlegungen notwendig. Insbesondere der Neubau der Autobahn A 44 werde wegen großer Widerstände nicht durchsetzbar sein. Im Bereich Dortmund habe der alternative Vorschlag für einen Ausbau der Bundesstraße B 1 zur A 40 alle Beteiligten überzeugt. In den Bereichen Bochum und Essen solle nach dem geänderten Netzkonzept der Ost-West-Verkehr der A 44 nach Norden zur A 40 bzw. A 42 umgelenkt werden.
Die Planungen hierfür seien teilweise weit fortgeschritten. Einige Maßnahmen wie die \"Bochumer Lösung\" könnten deshalb vollständig im \"Anti-Stau-Programm\" berücksichtigt werden. Korrespondierende Maßnahmen wie der Neubau der B 227 als Lückenschluss zur A 44 im Süden von Essen seien bereits in Bau, erläuterte Bodewig.
Der Metrorapid sei nach Vergabe der Aufträge zur Erstellung der Planfeststellungsunterlagen und der Vorstudie für die Verlängerung der Strecke von Düsseldorf in Richtung Köln und Bonn auf dem richtigen Weg, sagte Bodewig. Die Bundesregierung habe ihre Zusage zur Realisierung des Metrorapid als einer wichtigen Zukunftstechnik bereits eingelöst. Im Haushaltsentwurf 2003 sei eine Verpflichtungsermächtigung aufgenommen worden, um den Metrorapid mit 1,75 Milliarden Euro zu fördern.
In zwei großen Verkehrskonferenzen in den Jahren 1997 und 1998 hätten die Vertreter des Bundes, des Landes NRW, der Städte Bochum, Dortmund und Essen sowie der IHK Lösungen für ein gemeinsam getragenes verkehrliches Gesamtkonzept im \"Mittleren Ruhrgebiet\" diskutiert. Ziel sei gewesen, sowohl für den jeweiligen Raum wie auch für den gesamten Ruhrgebietsbereich nachhaltige Verkehrsverbesserungen zu schaffen.
Informationen zum \"Anti-Stau-Programm\" finden Sie hier http://www.bmvbw.de/Anti-Stau-Programm-.591.htm