-
Verkehr & Sicherheit News
Wird das Autofahren teurer?
63 Beiträge -
Opel News
Opel-Händler fordern PR-Offensive
14 Beiträge -
Honda News
Hock´n Roller fürs Büro
7 Beiträge -
Auto News
Was ist Euch beim Autokauf wichtig?
284 Beiträge -
Greencar News
Drei Tote nach Crash im Elektro-Taxi
49 Beiträge -
Motorrad News
Nichts für Bankdrücker
11 Beiträge
Frontend-Module von Hella-Behr für die neue Vito/Viano-Baureihe von Mercedes-Benz
Ähnliche Themen zu: Frontend-Module von Hella-Behr für die neue Vito/Viano-Baureihe von Mercedes-Benz
-
Mercedes-Benz SL R230 – Avalange RS neu von PIECHA
von: Tuningsuche Kommentare: 19 zuletzt am: 22.09.2009 -
Bosch liefert zahlreiche Komponenten für
die neue R-Klasse von Mercedes-Benz
von: Bosch zuletzt am: 07.11.2005 -
Neue Automobile mit Hella-Technik
von: Hella Kommentare: 14 zuletzt am: 22.08.2003 -
Neu von BRABUS: Mehr Kraft für die neuen Mercedes E-Klasse CDI Modelle
von: BRABUS zuletzt am: 18.10.2002 -
Neues von der Mercedes-AMG GmbH
von: Mercedes-Benz zuletzt am: 08.05.2002 -
Tuner Challenge von Mercedes-Benz auf der SEMA 2008
von: Mercedes-Benz zuletzt am: 03.11.2008 -
Das BRABUS Tuningprogramm für den neuen Mercedes CLK
von: BRABUS zuletzt am: 08.05.2002 -
Behr und Hella bearbeiten gemeinsam freien Teilemarkt für Fahrzeugklimatisierung und Motorkühlung
von: Hella zuletzt am: 14.10.2005 -
Benzin-Direkteinspritzung von Bosch erstmals mit Pietzo - Injektoren
Premiere im Mercedes-Benz CLS
von: Bosch zuletzt am: 02.03.2006
- Etwa 72.000 verschiedene Varianten sind möglich
- Alle zwei Minuten entsteht ein komplettes Frontend-Modul
Für die neue Vito/Viano-Baureihe von Mercedes-Benz hat die Hella-Behr Fahrzeugsysteme GmbH (HBF) das Frontend-Modul entwickelt. 40 Mitarbeiter montieren im Zweischichtbetrieb alle zwei Minuten ein komplettes Modul, zirka 72.000 verschiedene Varianten sind möglich. Die Module entstehen in einer Fertigungshalle im DaimlerChrysler-Industriepark in Vitoria/Spanien mit direktem logistischem Anschluss an die Fahrzeugmontage und werden Just-in-Sequence an die Montagelinie geliefert.
Die neue Vito/Viano-Baureihe ist nach dem Skoda Fabia das zweite Fahrzeug, bei dem die Hella-Behr Fahrzeugsysteme GmbH die komplette Frontend-Entwicklung und dessen Integration in das Gesamtfahrzeug übernommen hat. Zur Umsetzung dieses komplexen Projekts setzen die Hella-Behr-Spezialisten ein maßgeschneiderten Projektmanagement-System ein, das alle Phasen des Produktentstehungsprozesses abbildet und die vielzähligen Schnittstellen zwischen Automobilhersteller, Hella-Behr und den Teilelieferanten eindeutig definiert. Dabei arbeiten alle für das Projekt relevanten Firmen und Fachbereiche, wie etwa Entwicklung, Qualitätssicherung, Lieferanten-Management, Vertrieb, Fabrikplanung und Fertigungsplanung, direkt in Simultaneous-Engineering-Teams zusammen.
Für das Frontendmodul für die Vito/Viano-Baureihe liefern die am Joint Venture beteiligten Unternehmen Hella und Behr Scheinwerfer, Hörnern/Fanfaren (Hella) sowie Kühlmodule (Behr). HBF selbst hat den Montagerahmen in Hybridtechnik (mit Kunststoff ummanteltes Stahlblechprofil) entwickelt. Gefertigt wird es im spanischen Hella-Tochterunternehmen MAESA in Torrejón bei Madrid. Aufgrund der Kombination mit lackierten Karosserieteilen sind bis zu 72.000 verschiedene Frontend-Varianten möglich. Alle zwei Minuten wird ein Modul fertiggestellt. Jeweils vier Frontend-Module kommen zusammen auf einen speziellen Transportwagen, mit dem die Module auf einer überdachten Logistikstraße sequenzgerecht an die wenige Fahrminuten entfernte Fahrzeugmontagelinie gefahren werden. Mit der Realisierung dieses Entwicklungs- und Fertigungsauftrags hat HBF einmal mehr seine führende Position als Frontend-Modul-Integrator unterstrichen. Weitere Entwicklungs- und Montageaufträge in Europa, Asien und Amerika werden die Jahresfertigungskapazität in den nächsten zwei Jahren auf zwei Millionen Frontend-Module anwachsen lassen. Frontend-Module sind komplette Montageeinheiten, die im Wesentlichen aus Lichttechnik, Motorkühlung, Montage- und Querträgern, Crashboxen sowie Luftleitteilen und Stoßfänger bestehen.
Das Unternehmen
Die Hella-Behr Fahrzeugsysteme GmbH wurde Anfang 1999 als Jointventure der Automobilzulieferer Hella KG Hueck & Co. in Lippstadt und der Behr GmbH & Co. in Stuttgart gegründet. Zu den Aufgaben gehören Lieferanten- und Qualitätsmanagement, Integrationsentwicklung, Montage und Logistik komplexer Fahrzeugmodule (Frontend-Module). Es leistet darüber hinaus umfangreiche eigene Entwicklungsarbeit einschließlich der Fertigung von Einzelkomponenten wie Montageträger. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2002 (Kalenderjahr) liegt bei 143 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 300 Mitarbeiter und hat zurzeit Fertigungsstätten in Meerane/Sachsen, Tschechien, Slowakei, Spanien, Mexiko, Brasilien und Korea. Die Jahresfertigungskapazität liegt aktuell bei 1,25 Millionen Frontend-Modulen. Die Hella-Behr Fahrzeugsysteme GmbH übernimmt die Verantwortung für Systemintegration, Management der Partner, Projektmanagement, JIS-Logistik und Qualitätssicherung innerhalb time to market und order to delivery.