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Ford streicht in den USA bis zu 30 000 Stellen und schließt 14 Werke
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Der weltweit drittgrößte Autohersteller Ford baut innerhalb der nächsten Jahre bis zu 30 000 Arbeitsplätze in den USA ab und wird gleichzeitig 14 Werke in Nordamerika schließen. Dies sind die Kernpunkte des Restrukturierungsprogramm "Way Forward", mit denen der Konzern in seinem Heimatland die Verluste - allein in 2005 waren es 1,2 Milliarden Dollar - reduzieren will. Im vergangenen Jahr erreichte Ford dank gestiegener Verkäufe und Erlöse auf anderen Märkten einen Nettogewinn von zwei Milliarden Dollar, der damit allerdings 43 Prozent unter dem Ergebnis von 2004 (3,5 Milliarden) lag.
Konzernchef Bill Ford jr. kündigte bei der Vorstellung des Programms an, dass man in den USA bis 2008 wieder rentabel werden wolle. Dabei würden innerhalb der nächsten vier Jahre die Netto-Materialkosten um mindestens sechs Milliarden Dollar gesenkt, die Personalkosten um rund zehn Prozent. Kurzfristiges Ziel sei es, den in den letzten zehn Jahren von 26,4 auf 17,4 Prozent gesunkenen Marktanteil im Heimatmarkt zu stabilisieren. Mittelfristig mit neuen, mehr verbrauchs- und umweltfreundlicheren Fahrzeugen Zuwächse erreicht werden.
Der Arbeitsplatzabbau hat keine Auswirkungen für Europa und Deutschland, sondern betrifft zwischen einem Viertel und einem Fünften aller Jobs in Nordamerika, wo Ford derzeit noch 122 000 Mitarbeiter beschäftigt. Zu den 14 Werken, die geschlossen werden, gehören sieben Fertigungsfabriken, von denen fünf bereits genannt wurden: St. Louis in Missouri, Atlanta in Georgia, Wixom in Michigan, Batavia in Ohio sowie Windsor in der kanadischen Provinz Ontario. Die beiden noch zu schließenden Werke werden im Laufe des Jahres veröffentlicht, wobei auch durchaus bereits angebotene finanzielle Hilfen durch einzelne Bundesstaaten eine Rolle spielen dürften. Insgesamt will Ford bis 2008 seine Produktionskapazität in den USA um 26 Prozent bzw. 1,2 Millionen Fahrzeuge verringern. |
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In Deutschland steht Ford besser da...
Schade das hier immer nur die Hiobsbotschaften über Ford verkauft werden. Da wird wohl getreu dem Motto „good news is no news“ gehandelt. In Deutschland jedenfalls gab es bei Ford seit 1972 keine Betriebsbedingten Kündigungen und die Mitarbeiter haben z. Zt eine Arbeitsplatzgarantie bis 2011. Der Grund dafür ist die starke Nachfrage nach den Fahrzeugen. Die Werke Köln und Sarrlouis fahren seit Jahren auf Volldampf. Um die Nachgefragte Sückzahl zu erreichen mussten auch in diesem Jahr schon mehrfach Sonderschichten gefahren werden. Die Das ist doch auch einer Erwähnung wert, oder?