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Ford fährt Produktion bei Jaguar zurück
Der Autobauer Ford will die Produktion bei der defizitären britischen Luxusmarke Jaguar zurückfahren. Das berichtet das "Wall Street Journal Europe" in seiner heutigen Ausgabe. Stellenstreichungen solle es nicht geben. Das Blatt hatte außerdem berichtet, die Kürzungen bei Jaguar seien nur ein erster Schritt auf dem Weg zu einer umfassenden Neustrukturierung bei den Luxusmarken des Konzerns, vor allem in Europa.
So soll beispielsweise mit den Gewerkschaften über Qualitätsverbesserungen bei Land Rover verhandelt werden, berichtet das Blatt unter Berufung Unternehmenskreise. Ford Europe und die Premier Automotive Group, zu denen die Marken Jaguar, Land Rover, Aston-Martin und Volvo gehören, hatten im vergangenen Jahr einen Milliarden-Verlust erwirtschaftet. |
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Ford, der Markenkiller
Wer Mondeos in Jaguar-Verkleidung verhökern will, braucht sich nicht über ausbleibende Kundschaft wundern (nix gegen den Mondeo).
Für wie blöd hält Ford eigentlich die - vermeintliche - Jaguar-Zielgruppe?
Den gleichen Spaß macht Ford jetzt noch mit Volvo und dem Rest der PAG. Naja, dann werden die Stückzahlen runtergefahren, die Standorte gewechselt, bis die Katze schließlich, aus Usbekistan kommend, ganz vom Markt verschwindet.
Auf diese Tour brandschatzt sich die Großindustrie derzeit über die Erdoberfläche. Nicht nur die Autohersteller.
Globalisierung halt.
Re: Ford, der Markenkiller
Wie recht Du hast, leider
Gruß Alex
... und dann noch dieser heuchlerische Schreibstil, nach dem Motto *Huch, was muss ich denn da in der Zeitung über meine Firma lesen*.
Wenn Ihr Bockmist macht, dann steht dazu!
Aus dem tiefen Süden
Wahre Worte... leider.
Gränsfors Bruks
Ford fährt Produktion bei Jaguar zurück
Re: Ford fährt Produktion bei Jaguar zurück
Was ist denn das für eine Aussage???? Schreibt die Gewerkschaft den Arbeitern vor, welche Qualität sie zu bauen haben?
Soweit ich weiß, war Volvo in der PAG-Gruppe im Jahr 2003 die einzige Firma, die Gewinn gemacht hat.
Dass im X-Type Mondeo-Technik steckt, finde ich O.K. andernfalls wäre der Preis nicht zu halten. Solange keine optisch sichtbaren Teile aus dem Mondeo verbaut werden könnte ich damit leben, mit der trotzdem noch bescheidenen Qualität und Zuverlässigkeit des X-Type nicht.
Ein Wort zu Landrover: schöne Autos, qualitativ so miserabel, dass ich mir deswegen keinen kaufen würde (siehe Freelander im "Britis Cars"-Forum bei MT
Ciao,
Eric
Das mit den Gewerkschaften ist mir auch aufgefallen. Klingt, als ob die bei Ford erstmal gesagt bekommen müssten, wer Herr im eigenen Hause ist.
Die Gewerkschaften werden ja für vieles zurecht kritisiert. Kleiner Tipp: Eure schlechten Autos kriegt Ihr am Verhandlungstisch nicht besser, liebe Manager. Vielleicht hilft da bessere Motivation in den Konstruktionsbüros, am Fließband und bei den Zulieferern? Einverstanden?? Danke: macht 50.000 EUR Unternehmensberater-Honorar.
The PC-Butcher
Ja, Volvo hatte Gewinn. Weil die auch gute Autos bauen.
Austin Martin baut nur Sportwagen (eigentlich...), die viel Entwicklung kosten und nie ihre Kosten einverdienen.
LandRover ist einfach grausam. wer fährt das schon gern... Der Förster evtl. und wenn der nen Traumwagen hat, dann auch nicht Landrover...
Und Jaguar.... gute Autos, nur will nen deutscher sowas nicht haben, wenn nen Mercedes, BMW, Audi, Masarati usw das selbe kostet...
Und das mit der Qualität stimmt. Und an wen soll man sich denn wenden, wenn es um die Qualität der Arbeit geht, die letztlich auch bezahlt wird? Natürlich an die Gewerkschaft. Als Arbeitsteilerland werden die Engländer so eine Aufgabe nie direkt an eine Belegschaft richten...
Re: Ford, der Markenkiller
Ganz ehrlich: Ich finde nicht, dass du in allen Punkten recht hast. Momentan ist die Lage bei Jaguar sicherlich nicht sonderlich rosig. Dennoch gilt derzeit Ford als einer der Mutterkonzerne weltweit, die wissen, wie man zugekaufte Autohersteller gut integriert. Man darf dabei naemlich auch nicht vergessen, wie es Jaguar Ende der 80er ging, als sie von Ford gekauft wurden. Die Zulassungszahlen haben sich seither vervielfacht, die Qualitaet und die Zuverlaessigkeit sind enorm gestiegen. Es gehoert schon auch ein bißchen Mut dazu, einen Jaguar-Diesel-Kombi anzubieten.
Die Integration von Volvo in den Ford-Konzern gilt trotz oder auch gerade wegen dem nun eingefuehrten Plattformtausch (uebrigens in beiden Richtungen!!!) als beispielhaft. Aehnlich gut funktioniert das derzeit nur bei Renault/Nissan. Es liegen Welten zwischen dem Verhalten von Ford zu seinen Toechtern und beispielsweise GM (siehe Saab, Opel).
Davon abgesehen halte ich persoenlich die abfaelligen Bemerkungen ueber gemeinsam verwendete Plattformen fuer ziemlich heuchlerisch. Es wuerde keinem auffallen, dass diverse Fahrzeuge auf der gleichen Plattform aufbauen, wenn es nicht von der Presse so aufgebauscht wuerde. Es beschwert sich zum Beispiel auch niemand darueber, dass der Audi A3 die gleiche Basis hat wie ein Skoda Octavia. Das selbe Spiel wie bei Ford: Sowohl Mondeo als auch Octavia sind gute Autos, aber vom Image her eben keine Audis oder Jaguars.
Re: Re: Ford, der Markenkiller
Wenn ein Massenhersteller einen Nischenexoten wie damals Jaguar übernimmt, ist das doch selbstverständlich.
Sorry, ich komm noch aus einer Zeit, in welcher man mit E-Type assoziierte, wenn man Jaguar hörte. Diesel-Kombi damit in Zusammenhang zu bringen, da fehlt mir das Verständnis. Liegt wohl an mir. Aber da bin ich gerne mutlos.
Wenn ein Baukastensystem - oder nenn es Plattformstrategie - so überreizt wird wie bei Mondeo und Jaguar, dann bestehe ich sogar darauf, dass dies in den Medien berichtet wird. Wenn Du Dir gerne nen Mondeo für nen Jaguar vormachen lässt, bitte – andere tun's nicht, das ist ja das Problem für Jaguar. Im Übrigen liegen Oktavia und A3 im Preis und in der Zielgruppe näher zusammen, als Jag und Mondeo, also Äpfel und Birnen ...
Gruß aus dem alten Europa
Ford fährt Produktion bei Jaguar zurück
Re: Re: Ford, der Markenkiller
Ob eine Integration klappt, entscheidet nicht der Hersteller, sondern der Kunde.
Nachdem mein Ford Probe mit Motorschaden in die ewigen Jagdgründe ging und ich die Worte "SLK" und "CLK" fallen ließ, haben mich die Herrnen Ford-Verkäufer in die Nachbarhalle zu Jaguar geleitet. Und was haben meine tränenden Augen gesehen: überall das gleich erbärmlich verarbeitete Drecksplastik wie im halb so teuren Ford Probe. Nein Danke, veräppeln kann ich mich alleine...
Die Umsetzung der Integration Jaguar-Ford ist ein Musterbeispiel für Management-Versagen. Nicht nur die preiswerte Technik wurde übernommen, sondern auch die billige Verarbeitung. Besser kann man eine Edel-Marke nicht kaputtmachen.
Das Gegenbeispiel sieht man bei Mercedes:
Der CLK basiert auf der C-Plattform, ist innen aber so aufwändig verarbeitet, dass die bescheuerte Kundschaft die völlig überzogenen 10T€ Aufpreis ohne Murren akzeptiert....
Aber spätetsten seit der Jaguar X-Type 3.0 gegen den C320 in ALLEN Kriterien im Test eingegangen ist wie ein Primeltopf, weiß ich zumindest wo das Geld steckt.....
Re: Re: Re: Ford, der Markenkiller
LOL
Re: Re: Re: Ford, der Markenkiller
Fuer wirklich kleine Hersteller wie TVR der Jensen gilt das sicherlich aber bei einer Groesse wie Jaguar funktionert das nicht automatisch.
Das ist es ja gerade. Ueber Jahrzehnte hinweg hat sich Jaguar einen Ruf als Hersteller edler, eleganter sportlicher Autos zu sehr gehobenen Preisen aufgebaut. Dabei haben sie es immer vermieden, als moegliches Fahrzeug der Mittelschicht angesehen zu werden. In Zeiten, wo man aber ein breiteres Produktangebot braucht, um ueberhaupt Gewinn einfahren zu koennen, halte zumindest ich solche Entscheidungen wie bei Jag fuer mutig. Aehnlich eigentlich wie bei der A-Klasse. Mercedes geht oft bei neuen Autos kein Risiko ein, weil sich die Autos schon wegen des Namens verkaufen. Bei der A-Klasse war das jedoch nicht so.
Ab welchem Punkt wird in deinen Augen das Baukastensystem ueberreizt? Die Preise habe ich nicht auswendig im Kopf, aber vielleicht schaue ich doch mal nach, denn aufgrund des stolzen Preises des A3 bin ich ein wenig skeptisch.
Du hast ja so recht!
Hallo Ransom,
Du willst hier meiner Meinung nach einfache und klare Zusammenhänge nicht wahrhaben, Deine Argumentation flüchtet sich in Nischen, die bestenfalls als Ausnahmen, die die Regel bestätigen, zu werten sind.
Ich werde den Teufel tun, und hier Preislisten von Skodas, Jaguars oder was weiß ich für Derivatmarken einzusetzen, um dieses Spiel mitzumachen. Wesentlich aussagestärker ist da schon JerryCLK's Beitrag.
Um uns allen also etwas Zeit zu sparen - Frage:
Wie lautet also Deine Interpretation dieses Beitrages zu Beginn von Ford?
Gruß übern Teich, langsamer
thema qualität
also ihr sprächt hier von qualitäts mängeln bei dem ford konzern und stellt alle deutschen hersteller so dar als ob sie die besten sind
die früheren mercedese wahren unverwüstlich aber jetzt als neuwagen spinnt die ganze elektronik
vw der grösste dreck den es gibt
wie viele autos gibt es auf golf basis und die qualität ist richtig scheiße, weil die ersatz teile z.b. in spanien u.s.w. hergestellt werden
und das alles zu sehr hohen preisen
die japaner sind sowieso die besten ihre autos sind günstig und haben eine anstendige qualität zu guten