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Ford 12M P4 – Der Taunus, der aus den Staaten kam
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Der Ford P4 war ursprünglich für den US-Markt konstruiert worden – ein recht biederes, aber unkompliziertes Ford-Modell. Carsablanca-Mitglied Hartmut wurde unvorhergesehen zum P4-Fahrer – sein Sohn wollte den Ami aus Köln nicht mehr
So ging der Filius gern auf Vaters Übernahmeangebot ein. „Ich hatte schon immer eine Vorliebe für alte Autos“, gesteht der technische Angestellte aus der Umgebung von Hannover.
Hartmuts Coupé wirkt für hiesige Verhältnisse keineswegs wie ein Kleinwagen. Mit einer Länge um 4,30 Metern bietet er auch auf der Rückbank ausreichenden Platz, wenn auch – bedingt durch das Coupédach – eine eingeschränkte Kopffreiheit. „Aber das ist mir egal“, lacht der Niedersachse. „Ich sitze ja links vorne!“ Und das seit inzwischen mehr als 15 Jahren mit stetiger Begeisterung.
von Michael Grote
Quelle: Carsablanca |
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Hatte auch so einen, von 1972 bis 1974 war Baujahr 1964 und hat mich damals 800 DM gekostet.
Das geniale war das Wechseln der Kupplung. Man schlägt den Teppich zurück und öffnet vom Innenraum rechts neben dem Gaspedal eine Klappe, dreht am Getriebe hinten einen Schraubdeckel ab.
Dann mußte eine Welle zurückgezogen werden und die gesamte Kupplungsscheibe fällt unten raus. Neue Belagscheibe eingesteckt, Welle vorgeschoben, alle Deckel verschlossen , Kupplungszug eingehängt und eingestellt. Dauer 30 Minuten und fertig.
Nicht so`n Quatsch wie heute mit Motor- und/oder Getriebeausbau.
Optimist
Ich entsinne mich noch
Also: Bieder & Einfach und "Kleinwagen" ist das Auto höchstens bei heutigen Begriffen!
Lenkradschaltung hatten damals Alle, es war "de Rigeur"....
Der Wagen war untere Mittelklasse und fuhr jedem Käfer (und einigen anderen) davon.
Ein damals sehr modernes Auto, einschliesslich des V4 der später auch im Saab verbaut wurde.
Der Plastik Stirnradantrieb galt als sehr "gewagte" technische Neuerung und natürlich war es der erste Ford mit Frontantrieb Weltweit
Eine technische Spitzenleistung von Ford wenn 90% der Welt noch mit Reihen und Pfannekuchenmotoren und Heck und Hinterradantrieb rumkurvten.
Wer hatte denn schon Frontantrieb?
Saab, Citroen, DKW, Mini, Renault R4, Lloyd, Tempo, Goliath / Hansa, IFA - DKW, Wartburg, Trabant, Syrena, das wars doch schon...
Es ist erfreulich zu wissen (seitdem der P4 ja ein Massenprodukt war) das doch noch ein paar überlebt haben und einer in so guten Zustand mit einem Besitzer der ihn zu schätzen weiss
Gruss, Pete
wie schön...
hatte einen polo 86c und musste die kupplung wechseln. es war alles fertig, wir wollten den wagen gerade die letzten cm runterlassen, da sehe ich das dichtblech auf dem schlossträger liegen. dieses miese dichtblech, was zwischen motor und getriebe liegt.. - alles wieder runter.....was für ein spass autos heutzutage machen...
Zitat: "Dabei sind automobile Konstruktionen aus den fünfziger bis späten sechziger Jahren nun einmal wartungsintensiver als heutige Alltagsautos."
Unterschreib ich nicht - siehe meine Vorredner.
Ford 12M P4 – Der Taunus, der aus den Staaten kam
Beim Design der Heckleuchten stand für Herry Ford wohl ein Chinese Modell ;-)
Ansonsten waren diese Modelle (mit Blattfedern) bis noch zum Consul für ihre katastrophale Straßenlage berüchtigt. Obwohl in den 60ern im Straßenbild häufig vertreten sieht man sie heute selten, es gibt halt nur wenige die diesem hässlichen Eimer nachtrauern.
Hallo !
Na ja,so schlecht war die Straßenlage des Consul nun auch wieder nicht und kein Vergleich zum 12M P4.
Das der 12M P4 eine hässliche Krücke war ist Tatsache,der Meinung bin ich auch.Allerdings sollte man die damalige Zeit nicht vergessen,was konnte sich ein normaler Arbeitnehmer schon leisten,er musste ja preislich gesehen zu irgendeiner Möhre greifen,um von A nach B zu kommen.