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Newspartner
Fiat bietet den Grande Punto mit einem neuen Top-Diesel an, der auf dem Papier einen zwiespältigen Eindruck macht: Das Auto wird einerseits sparsamer und drehmomentstärker als bisher, andererseits bleibt es teuer – und ist noch immer nicht sauber.
Anstelle des bisherigen 1,9-Liter-Aggregats mit acht Ventilen kommt künftig der neue, 1,6 Liter große 16V-Selbstzünder zum Einsatz, der auch im Bravo angeboten wird.
Die Maschine leistet ebenfalls 120 PS, ist aber in punkto Drehmoment ein ganzes Stück besser: 320 Nm bei 1.750 Umdrehungen stehen den bisherigen 280 Nm bei 2.000 Touren gegenüber. Damit erreicht der Kleinwagen die Tempo-100-Marke nach 9,6 (bisher: 10,0) Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit bleibt bei 190 km/h. Wichtiger in diesen Zeiten ist der Verbrauch: 4,8 statt 5,6 Liter sind ein merklicher Rückgang und auch im Wettbewerbsvergleich ordentlich: Der Opel Corsa 1,7 CDTI mit 125 PS kommt ebenfalls auf 4,8 Liter, der Peugeot 207 HDi 1,6 schafft zwar 4,5 Liter, ist aber auch schwächer (109 PS, 260 Nm).
Der Motor lässt sich nur mit den Ausstattungsniveaus "Sport" und "Emotion" kombinieren, die innerhalb der zwei Mal drei Linien umfassenden, verwirrenden Modellhierarchie die Spitze markieren. Mit Grundpreisen von 19.450 (Dreitürer) bzw. 20.150 Euro wird das Auto entsprechend teuer. Kunden müssen aber noch einen weiteren Schock verdauen: Der Rußfilter ist nach wie vor nicht serienmäßig, sondern kostet 600 Euro Aufpreis. Aber nur mit ihm erfüllt der Punto die EU5-Abgasnorm.
Im übrigen hat Fiat den Grande Punto in Details überarbeitet. Angekündigt sind hochwertigere Materialien im Innenraum, neue 16- und 17-Zoll-Räder, dunkle Scheinwerfergehäuse (teils optional) und ein farblich akzentuierter Kühlergrill. Ebenfalls neu im Angebot sind zahlreiche Designs-Sets, mit denen das Auto personalisiert werden kann - im Grundsatz ähnlich wie beim Fiat 500, aber nicht so umfangreich. Zur Wahl stehen Seiten- und Dachstreifen in verschiedenen Farben für jeweils 150 Euro sowie matt-schwarz oder weiß lackierte (oder verchromte) Außenspiegelgehäuse.
Quelle: Autokiste