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Fiat Freemont startet bei 26.000 Euro

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Fiat Freemont, schwarz
Fiat Freemont, schwarz

 

Nein, eine gleichberechtigte Partnerschaft ist es nicht, was sich da zwischen Fiat und Chrysler entwickelt. Die Turiner streben derzeit eine Mehrheitsübernahme des amerikanischen Konzerns an, der ohne die Teilübernahme durch die Italiener als Folge der Finanzkrise 2009 über die Klinge gesprungen wäre. Mit dem Fiat Freemont bringen die Turiner ab September eine US-Entwicklung auf den europäischen Markt.

 

Die Rede ist dabei vom „ersten von Fiat und Chrysler gemeinsam entwickelte Fahrzeug“, aber das ist natürlich nur die halbe Wahrheit. Denn die Plattform und die Karosserie sind dem seit 2008 in den USA erhältlichen Dodge Journey zum Verwechseln ähnlich. Äußerlich ist praktisch nur der Kühlergrill ein Fiat. Klassischer Fall von „Badge Enineering“? Nicht ganz: Die Motoren, die Fahrwerksabstimmung und die Innenausstattung kommen von Fiat und wurden speziell auf den europäischen Markt abgestimmt.

 

Fiat Freemont FrontFiat Freemont FrontWas man gerne vom US-Modell übernimmt, ist das üppige Raumangebot des Crossover-Vans. Auf einer Länge von 4,89 Meter, einer Breite von 1,88 Meter und einer Höhe von 1,69 Meter bei einem Radstand von 2,89 Meter haben serienmäßig sieben Sitze Platz. Die dritte Sitzreihe lässt sich aber auch komplett im Boden verstauen, wenn etwa ein Urlaub mit viel Reisegepäck ansteht. Auch die 2. Reihe und der Beifahrersitz können bei Bedarf umgeklappt werden, Fiat spricht von mehr als 32 Optionen, den Innenraum zu konfigurieren. Maximal beträgt die Ladekapazität 1.461 Liter, rund 20 Staufächer sollen zusätzlich noch einmal Stauvolumen im Gegenwert des Kofferraums eines Kleinwagens für Kleinkram bieten.

 

Anspruch: Komfortabel und sicher

 

Amerikanisch ist auch das Sicherheitslevel des Freemont. So gibt es die Möglichkeit, die Sitzposition der zweiten Sitzreihe um ca. 10 cm zu erhöhen. Dadurch sind kleinere Kinder durch die Sicherheitsgurte besser geschützt. Auch sonst gibt es hier das volle Programm mit z.B. sechs Airbags, ABS mit Bremsassistent, ESP mit Berganfahrhilfe und Überrollschutz und Fahrwerkscomputer und einer elektronischen Anhänger-Stabilitätskontrolle sowie einem Reifendruck-Kontrollsystem.

 

Im Innenraum sollen wertigere Materialien als beim Dodge auch den Europäern gefallen. Insbesondere das übersichtliche, chromverzierte Armaturenbrett und die Mittelkonsole mit 4,3-Zoll Display sollen den hiesigen Kunden überzeugen. Über den Touchscreen werden u.a. die Klimaanlage, die Sitzheizung und die Stereoanlage bedient. Ergonomische Sitze sollen das Fahrzeug ebenso komfortabel machen wie ein von Motorvibrationen abgekoppelter, besonders schallgedämmter Innenraum. Das Fahrwerk wird mit „komfortorientiert, aber europäisch gestrafft“ umschrieben, die Lenkung soll erheblich direkter reagieren als beim Dodge Journey.

 

Fiat Freemont auf KüstenstraßeFiat Freemont auf KüstenstraßeVorläufig nur Diesel

 

Antriebsseitig wird es zunächst nur zwei Turbodiesel mit Sechsgang-Schaltgetrieben und Frontantrieb geben, die beide von Fiat Powertrain stammen und auf Basis des altbekannten 2.0-Liter-Multijet-Diesels 140 bzw. 170 PS leisten. Künftig soll es die kräftigere Variante auch mit Allrad geben, dann auch mit einem amerikanischen Sechsgang-Wandlerautomatikgetriebe. Für die Freunde dicker Maschinen hat Fiat schon angekündigt, dass der Freemont auf manchen Märkten auch mit einem 3,6 l V6 zu haben sein soll.

 

Preise ab 26.000 Euro

 

Für Deutschland ist das allerdings scheinbar nicht vorgesehen. Hier wird der 170 PS Antrieb vorerst das höchste der Gefühle bleiben, der den Freemont binnen 11 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigen und ihn bis zu 195 km/h schnell machen soll. Die Preise des Fiat Freemonnt beginnen bei 25.990 Euro; dafür gibt es die 140 PS Variante und eine etwas abgespeckte Ausstattung.

 

Die „Urban“ Version startet bei 27.290 Euro (28.790 Euro mit 170 PS) und bietet dafür u.a. abgedunkelte hintere Scheiben, einen Lederschaltknauf und-Sitze, einen sechsfach elektrisch verstellbaren Fahrersitz, Park- und Lichtsensoren, ein elektrisches Glasschiebedach und vieles mehr. Unterm Strich ist die billigere Variante da vermutlich nicht mehr wirklich günstiger. Der Verkauf startet im September.

 

(tk)

 

 

Quelle: MOTOR-TALK


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Er schaut ja recht ok aus jedoch ist der Preis auf keinenfall Gerechtfertigt.


Ein bisschen amerikanisch angehaucht, oder?

 

Und ein bisschen teuer finde ich ihn auch.


Zitat:

Original geschrieben von Wutzebaer83

Er schaut ja recht ok aus jedoch ist der Preis auf keinenfall Gerechtfertigt.

wenn du den Dodge Journey schon einmal gesehen hättest würdest du das nicht sagen... Das Teil hat Sharan/Galaxy Format. Und sieht auch als dodge schon nicht schlampig aus.

 

lg

Peter


OneGamer OneGamer

Jettafahrer

VW

Zitat:

[...]wenn etwa ein Urlaub mit viel Reisegepäck ansteht. Auch die 2. Reihe und der Fahrersitz können bei Bedarf umgeklappt werden[...]

Geil, und wie fährt man dann? :D

Den konnte ich mir jetzt leider nicht verkneifen ^^

 

Und was zum Geier ist ein "Fahrwerkscomputer"?

 

Einmal überarbeiten bitte, falls man das als Wichtig erachtet ;)

 

 

Zum Auto:

Sieht schick aus, aber die Motoren wären mir so klobig. Bin mehr der Fan von kleineren Varianten, 110PS Diesel oder gerne noch ein etwas kleinerer Benziner. Reicht auch vollkommen für den Alltagsgebrauch ;)


Felyxorez Felyxorez

Sir Grosskotz

Fiat Freemont startet bei 26.000 Euro

Witzig :)

Gefällt mir eigentlich... und hier ist ja immer alles zu teuer ;)


Kantig, der Knabe. Schaut eher nach made@byUS aus. Ich glaube der floppt hier in jeder Hinsicht.


Super Aussehen. Würd ich mir für den Preis sofort holen...


Habe den Freemont heute beim Händler gesehn. Manche haben diesen schon im Showroom, darf aber noch nicht verkauft werden.

 

Das Auto wirkt auf den Bildern eher klein. In der Realität sind die Abmessungen sehr üppig. Das Auto wirkt ( gegen meiner bisherigen Annahmen ) sehr gut verarbeitet. Die Türen schließen sich mit einem satten "Plopp" und die Spaltmaße entsprechen zwar nicht dem Audi Niveau, brauchen sich aber nicht zu verstecken.

 

Im Innenraum fühlt man sich schon wie auf einem Thron. Die hohe Sitzposition und die gute Rundumsicht gefällt sofort. Die Sicht durch die Heckscheibe ist... Also man braucht das PDC! Auch der Innenraum ist schön verarbeitet und wirkt nicht wie eine Plastiklandschaft - ganz im Gegenteil. Der europäische Standard ist mehr wie nur gegeben.

 

 

Zugegeben, man muss der Typ für kantige Autos sein. Und möchte man nicht auffallen, dann sollte man sich eventuell einen Sharan/Touran kaufen. Aber dieses Auto hat die europäische Integration m.E. geschafft und hat etwas, was nur noch wenige Autos haben, einen Spirit. Etwas eigenes - mit dem sich kein Auto dieser Klasse vergleichen lässt.

 

M.E. die perfekte Symbiose zweier Welten. Ich bin recht optimistisch für dieses Auto auf dem Eur. Markt. Speziell für den Dt. Markt bin ich mir jedoch noch Unsicher.

 

EDIT: Ich finde die Preise für die üppige Serienausstattung für angemessen. Letztendlich wird ja das letzte Wort über den Preis sowieso durch den Händler und die Rabattaktionen gesprochen


sicherlich kein schlechter wagen und in anbetracht der ausstattung finde ich den preis auch gerechtfertigt.

ich persönlich finde ihn jedoch emotionslos und kann ihn erst recht und logischerweise überhaupt nicht der marke fiat zuordnen.

es ist und bleibt badge engineering, denn die nötigen verbesserungen und aufwertungen sind nötig um das auto überhaupt auf dem europäischen oder gar deutschen markt zu platzieren.


mitwisser mitwisser

DRK @ work

Kia

Fiat Freemont startet bei 26.000 Euro

Naja, also wenn es bei dem Diesel bleibt, dann bleib ich ohne Freemont. Hoffentlich gibt es den Bravo noch etwas.


Kamazfreak Kamazfreak

Xenonzurückblender

Ohne kleinen Benziner auch für mich keine Alternative


sieht irgendwie cool aus, nach fiat 500, punto evo und dem kollegen hier sehe ich fiat auf dem richtigen weg, mal sehen wie es sich entwickelt


Hmmm ....

ich sehe nix, was ich an der Karre cool fände.

Sowas wurde und wird bei uns als Ami schlecht verkauft, warum sollte ein Fiat-Logo daran was ändern?


Dodge Journey mit anderem Grill...nicht mehr und nicht weniger.

Logisch schaut der aus wie ein Ami.

 

War mit einem Kollegen vor einem knappen Jahr auf Autoschau und saßen in besagtem Journey. Großzügig drin und schon ein gutes Sitzgefühl, ALLERDINGS

war der Dodge eine Plastikwüste wie selten gesehen. 3 verschiedene Sorten in drei verschiedenen Farbtönen, schrecklich - dadurch floppt der noch eher, als durch sein Auftreten oder die Motoren. Wir hatten einen um die 150PS zur Probefahrt und das ging gefühlt von 0 auf 100 in einer halben Stunde. Der brauch schon was aktuelles und kräftiges um überhaupt anständigt bewegt werden zu können.


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