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Fiat Fiorino – der neue Kleinsttransporter
Neues Modell feiert auf der „Transpotec 2007“ Weltpremiere
Die umfangreiche und nahezu einzigartige leichte Nutzfahrzeugpalette von Fiat Professional wird in Deutschland ab Februar 2008 um den neuen Fiat Fiorino erweitert. Der italienische Kleinsttransporter, der auf der „Transpotec 2007“ in Mailand (4. bis 7. Oktober 2007) seine Weltpremiere feiert, belebt mit einer erfrischenden Optik seine Klasse. Dazu mit Inhalten, die ihn in Sachen Transportnutzen, Wirtschaftlichkeit, Alltagstauglichkeit und Komfort zum neuen Bezugspunkt im Segment 1B machen. Der neue Fiat Fiorino ist äußerst kompakt, handlich und wendig in der Stadt (Wendekreis unter zehn Meter), flott und sicher über Land und bietet Fahrer wie Beifahrer Pkw-ähnlichen Fahrkomfort.
Eigenschaften, die ihn für viele Einsatzarten prädestinieren. Ob im Lieferverkehr, im Kundenservice, beim Handwerk, bei Handelsreisenden oder im Kurierdienst - der neue Fiat Fiorino überzeugt durch sein stimmiges und durchdachtes Konzept. Ebenso durch niedrige Betriebskosten und attraktive Preise. Mit dem neuen Modell rundet Fiat Professional seine Transporterpalette nach unten ab und kehrt in ein Segment zurück, in dem der neue Fiat Fiorino an die Erfolge seines Vorgängers anknüpfen soll.
Der neue Fiat Fiorino baut auf ein modernes Design, das ihm einen bullig-robusten Charakter und eine eigenständige Dynamik verleiht. Die Front prägt ein massiger, schwarzer Stoßfänger, der ungewöhnlich hoch angesetzt ist und mit einem lackierten Segment in die kurze Motorhaube überleitet. Groß dimensionierte Scheinwerfer im Längsformat, das runde Markenlogo und die weit in das Dach reichende Fronscheibe sind weitere markante Gestaltungselemente. Sie alle sorgen für ein Fiorino-Gesicht, das gefällt.
Das gilt auch für die Seitenlinie. Sie vereint Rundungen und glatte Flächen zu einer für die Transportvorgaben typischen Form. Auffallend sind das tief angesetzte Seitenfester und die ausgestellten Radhäuser, die durch die gewölbte Unterseite der Karosserie inklusive dominanter Seitenschutzleiste harmonisch miteinander verbunden sind. Stimmig integriert ist auch die seitliche Schiebetür, die auf ihrem glatten Oberteil Platz für Werbeaufschriften bietet.
Das quadratische Heck vermittelt optisch einen Eindruck der beachtlichen Ladekapazität des neuen Fiat Fiorino. Mit integriertem Stoßfänger, großformatiger Flügeltür, niedriger Ladekante und senkrecht angeordneten Leuchteinheiten passt es sich formal und inhaltlich dem Konzept des neuen Kleinsttransporters an. Dazu gehören auch die soliden, vertikal angeordneten Türgriffe, die ebenfalls an den seitlichen Schiebetüren und den Vordertüren praxisgerecht für hohe Funktionalität sorgen.
Der neue Fiat Fiorino vereint kompakte Abmessungen mit einem großem Laderaum und hoher Nutzlast. Er ist nur 3,86 Meter lang, 1,72 Meter hoch und 1,71 Meter breit. Dennoch bietet er dank optimaler Raumnutzung ein Ladevolumen von 2,5 m3, das bei umgelegtem Beifahrersitz auf maximal 2,8 m3 vergrößert werden kann. Auch bei den übrigen „Standardwerten“ ist der neue Kleinsttransporter vorbildlich. So beträgt die Nutzlast 500 Kilogramm (inklusive Fahrer), ist sein Laderaum über 1,50 Meter lang und wächst dessen Länge bei umgeklapptem Beifahrersitz auf 2,50 Meter an - angesichts der Außenlänge von 3,86 Meter ein herausragender Wert. Sechs Verzurrösen im Laderaum und die mit 527 mm extrem niedrige Ladekante zeigen zudem die praxisorientierte Gestaltung des neuen Fiorino.
Die Fahrerkabine das neuen Fiat Fiorino verbindet auf Fiat Professional typische Art hohe Funktionalität mit für die Klasse nicht alltäglichen Komfortfeatures. Beispiel dafür ist das Armaturenbrett im T-Design inklusive praxisgerecht platziertem Schalthebel, der komfortable und vielfach variable Fahrersitz, das höhenverstellbare Lenkrad, die perfekte Sicht seitlich und nach vorn sowie die über zwölf Ablagen – darunter auch ein großes Schubfach im Armaturenbrett – das auch als Schreibunterlage dient. Ein besonderer Clou ist der zusammenklappbare Beifahrersitz. Er ermöglicht eine Verlängerung des Laderaums um einen ganzen Meter. Zum Komfort an Bord des neuen Fiat Fiorino gehört auch eine wirksame Klimatisierung, ein Radio mit CD- und MP3-Player samt Bluetooth-Funktion sowie eine effektive Dämmung der Fahrerkabine, die die Fahrgeräusche senkt und so den Fahrer auch bei längeren Distanzen nicht ermüdet.
Der neue Fiat Fiorino wird wahlweise mit einem 1.4-Liter-Benziner mit 56 kW (73 PS) und einem 55 kW (75 PS) starken 1.3-Liter Multijet-Diesel angeboten. Der extrem wirtschaftliche und umweltfreundliche Turbodiesel ist mit einem Fünfgang-Getriebe oder mit einem halbautomatisierten Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert, verbraucht 4,5 l/100 km (kombiniert nach RL 80/1286/EWG), garantiert eine Höchst-geschwindigkeit von 157 km/h und emmitiert nur 119 Gramm CO2 pro Kilometer. Der innovative Multijet-Diesel senkt nachhaltig die Betriebskosten (Serviceintervall 30.000 km), ist laufruhig und durchzugsstark. Eigenschaften, die im Transporteralltag zählen und die auch der 1.4-Liter Benziner bietet. Er ist ebenfalls mit einem Fünfgang-Getriebe gekoppelt, ist drehfreudig und verleiht dem neuen Fiat Fiorino nicht alltägliche Agilität.
Seine ausgeklügelte Karosseriestruktur, die mit gezielten Verstärkungen und hoher Drehfestigkeit aufwartet und speziell die Fahrerkabine durch programmierte Deformationsteile schützt, macht den neuen Fiorino zu einem äußerst sicheren Fahrzeug. Das gilt auch für das drehbare Schutzgitter hinter dem Fahrersitz oder die Stahltrennwand, die ein Eindringen des Ladeguts verhindern. Wirkungsvollen Schutz bei Unfällen mit niedriger Geschwindigkeit bieten auch die großformatigen Stoßstangen, die im Reparaturfall leicht und kostengünstig ersetzt werden können.
Der neue Fiat Fiorino schützt seine Insassen mit Dreipunkt-Sicherheitsgurten samt Gurtkraftbegrenzer, ein Fahrerairbag ist ab Werk vorhanden. Auf Wunsch angeboten werden auch ein Airbag für den Beifahrer sowie Seitenairbags. Zum Sicherheitspaket des neuen Fiorini gehört auch die leistungsfähige, standfeste und mit ABS samt EBD kombinierte Bremsanlage. Ebenso das Fahrwerk, das mit Einzelradaufhängung vom Typ McPherson vorn, Drehkörperachse hinten und 15-Zoll-Bereifung auf den harten Transport-Einsatz abgestimmt ist.
Der neue Fiat Fiorino ist ebenso funktionell wie reichhaltig ausgestattet. Neben ABS, Fahrer-Airbag, Servolenkung, wärmedämmender Verglasung und den zahlreichen Ablagen gehören dazu (teils Serie, teils auf Wunsch) auch elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung mit Dead-Lock, Parksensoren und Wegfahrsperre. Gegen Diebstahl schützt darüber hinaus die separat abschließbare Fahrerkabine und der Laderaum.
Der neue Fiat Fiorino kommt Ende 2007 auf den italienischen Markt – wahlweise in zwei Versionen, neun unterschiedlichen Karosserievarianten (u.a. ohne oder mit seitlichen Schiebetüren, verglast oder unverglast) und in zehn Farben. 2008 komplettiert eine Adventure-Version die neue Baureihe. Sie wird außen mit vorderen Stoßstangen samt integriertem Motorschutz, überdimensionierten Seitenschutzleisten sowie größerer Bodenfreiheit und innen mit speziell geformten Sitzen ihrer Bezeichnung gerecht.
Einen Ausblick auf die Entwicklungsmöglichkeiten des neuen Fiat Fiorino gibt auf der „Transpotec 2007“ in Mailand eine Version mit Elektroantrieb. Der von der Firma Micro-Vett umgebaute Kleinsttransporter wird von einem 15/30 PS starken Dreiphasen-Asynchron-Elektromotor angetrieben, der den Fiat Fiorino in sieben Sekunden von 0 auf 50 km/h beschleunigt und eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h erlaubt. Das mit einem Automatikgetriebe ausgestattete Modell empfiehlt sich damit für den Lieferverkehr in den hoch belasteten Innenstädten. Die Lithium-Ionen-Batterien des Elektro-Fiorino garantieren eine Reichweite von 100 Kilometer und sind in sechs bis acht Stunden aufgeladen.
Die Universalität des neuen Fiat Fiorino belegen in Mailand noch fünf andere Umbauten: vom Postwagen für Briefzustellung und automatischer Briefkastenleerung über den mit einem abwaschbaren und leicht desinfizierbaren Laderaum ausgestatteten Lieferwagen für Lebens- oder Arzneimittel sowie dem mobilen Werkstattwagen samt Modulsystem bis hin zum Servicemobil für Telefongesellschaften und zum Frischdienstmobil mit integrierter Kühlanlage.
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Hi,
kann das sein das der auf dem Fiat Panda bzw. auf dem Fiat 500 aufbaut?
Das Design ist ja wohl mehr als ätzend. Fiat hat sich alle erdenkliche Mühe gegeben, Doblo und Multipla an Hässlichkeit noch zu übertreffen.
Vom Nutzwert her ist der Fiorino sicherlich sehr gut. Die Werte für den Kofferraum sind angesichts der Gesamtlänge schon fast sensationell. Ich vermute, dass auch eine auf Familien ausgerichtete Version nachgeschoben wird ähnlich Kangoo / Berlingo / Caddy. Auch vom Kangoo kommt ja eine Kurzversion mit ähnlichen Maßen. Solche Autos sind im täglichen Leben tolle Begleiter, beim Design muss man halt bereit sein, auf sportive Proportionen zu verzichten.
Basiert tatsächlich auf dem neuem Panda - aber eher als weit entfernter Verwandter.
Eigentlich basiert der neue Fiorini auf einer gemeinsamen Fiat/PSA MiniCargo-Plattform die mit dem baugleichem Peugeot Bipper und Citroën Nemo geteilt wird. Ich denke Fiat war da bei der Entwicklung Federführend.
Wird im türkischem Tofas-Werk in Bursa gebaut.
in Worten: Fünfhundert
Das Design hängt ebenfalls mit PSA zusammen, in dem Zusammenhang kann man Fiat keinen Vorwurf machen. Man erkennt in der Front deutliche Anleihen von Citroen C1 und Peugeot 107.
Das Raumkonzept ist für kleine Unternehmer bestimmt bestens geeignet.
Fiat Fiorino – der neue Kleinsttransporter
da ist wohl eher citroen/peugeot am werk gewesen.
In der Klasse geht es wohl kaum um das Design. Und für den Zweck finde ich das Design noch gut gelungen.
oldschool
ich kann mir sogar vorstellen das der, mit entsprechender Lackierung und Beklebung, ganz witzig aussehn kann und dann auch als Blickfang (Werbeträger) zu gebrauchen ist ...
das Innenraumdesign gefällt mir sehr gut, macht den Eindruck als währe alles gut zur Hand und die hohe Positionierung des Radios ist sicherlich nicht schlecht wenn man es durch ein Navigerät ersetzen möchte ...
Stirnlappenbasiliskfan
Ja, stimmt. Das kann Fiat ja schon lange gut. Ich spreche da aus Erfahrung mit zwei eigenen Fiat, bei denen die Ergonomie einfach - von Kleinigkeiten und zu wenig Beinfreiheit mal abgesehen - stimmte. Zwei Fiats? Ja, der Citroen C25 war/ist ein umgelabelter Ducato.
Nicht nur dafür. Auch ergonomisch ist das für ein Radio eigentlich der optimale Platz. Genau dafür kassieren von mir ja auch ältere VWs (z.B. Golf II) Lob.
Fazit: ich unterstelle Fiat hiermit, einen guten Job gemacht zu haben.
MfG Meehster
Das Design ist doch vollkommen zeitgemäß und in Ordnung.
Die große Stoßstange vorne erfüllt ja auch soweit ihren Zweck.
Ist halt nen Nutzfahrzeug!
Dagegen ist der neue Sprinter echt eine Designgrotte...
Fiat Fiorino – der neue Kleinsttransporter
Endlich mal wieder ein Auto, das nicht aussieht wie eine zertretene Fischsemmel. Ein richtig schnuckelig-schmissiger Lieferflitzer zum urbanen transportieren&vorwärtskommen.
So in vier, fünf Jahren, wenn der EU-Markt mit einigen Milionen von den Dingern schon etwas gesättigt sein wird, kommt sowas dann auch von VW.
Ich denke, bereits die bloße Erwähnung deines starrachsigen VW Lieferwagens - dem Inbegriff von dröger Schlichtheit - disqualifiziert dich, in Designfragen mitzureden.
Ich finde dieses Design (in der Formensprache des neuen Ducato und Scudo) zuerst überraschend, dann aber schnell originell, unverwechselbar und alles andere als langweilig.
Recht hast du IMHO beim ersten Doblo. Der ist in der Tat hässlich. Das Facelift konnte zum Glück eine Menge retten.
Gehe mal ins Caddy-Forum, dann siehst Du, dass die Caddyologen ihr Auto mögen.
Für mich ist der Caddy in seinem Segment das bestgestylte Auto. Anders als seine Konkurrenten offenbart er nicht das krampfhafte Bemühen seiner Kreatöre, ihm auf Teufel komm raus irgendwas originelles aufzupfropfen. Und wer ihn mit seinen Wettbewerbern vergleicht, merkt schnell, dass er in seinem Segment das beste Auto ist.
Das Design des Fiorino erinnert mich stark an den Kangoo, der mir doch zu goofyhaft daherkommt. Was daran so neu oder originell sein soll, weiß ich nicht. Dass diese Autos mit ihrem hervorragenden Nutzwert auf eine gute Nachfrage treffen werden, steht für mich allerdings außer Zweifel. Viele Gewerbetreibende werden das positive Verhältnis zwischen Außenmaßen und Stauraum zu schätzen wissen. Auf längere Sicht wohl auch viele Familien.
Aber auch mit Abstand das Teuerste...(nicht Listen-, sondern Realpreis).
Für einen nackten Caddy Lieferwagen aus Polen mit Minimal-Benziner und Diakonie-Ausstattung, Blattfedern und Starrachse bekommt man mehr als ZWEI Dacia Logan MPV Kastenwagen von Renault Rumänien. Und so schlecht ist der nicht - im Fahrwerksbereich sogar moderner.
Übrigens: Der Fiorinoi ist in einer gaz anderen Klasse. Das ist im Prinzip ein Lieferwagen in Lupo / Polo Grösse, basierend auf dem Fiat Panda / 500. Wesentlich kleiner und wendiger als Caddy, und sogar Berlingo / Kangoo / Logan MPV.