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EuroNCAP-Crashtests: C-Klasse mit fünf Sternen
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Die neue C-Klasse von Mercedes ist das zweite Auto in der Geschichte des EuroNCAP, das bei einem Crashtest mit der Höchstwertung von fünf Sternen bewertet wurde. „Aber wir dürfen uns nicht auf diesen Lorbeeren ausruhen“, so ADAC-Präsident Meyer anlässlich der Vorstellung der aktuellen EuroNCAP-Ergebnisse bei der Bundesanstalt für Straßenwesen (BaSt) in Bergisch-Gladbach. Nach Ansicht Meyers dürfen die Autohersteller in ihrem Bemühen um mehr Sicherheit nicht nachlassen. „Der ADAC“ so Meyer, „wird auch künftig seiner Rolle als einer der maßgeblichen Schrittmacher auf dem Gebiet der Sicherheit gerecht werden.“
Ein Bereich, in dem die Fahrzeuge beispielsweise dringend noch verbessert werden müssen, ist die Frontpartie. Hier ist die Industrie gefordert, ihre Fahrzeuge so zu optimieren, dass die Fußgänger eine reelle Chance haben, bei einem Unfall zu überleben oder weniger schwere Verletzungen davon zu tragen. Der Verzicht auf die "Kuhfänger" genannten Rammstoßstangen sowie die Einführung des Tagesfahrlichts und serienmäßiges ABS reichen hier zweifellos nicht aus.
Ein weiteres Thema ist der bessere Schutz gegen das so genannte HWS-Syndrom. Zehn Milliarden Euro jährlich verschlingen europaweit die im Volksmund unter dem Begriff Schleudertrauma bekannten Verletzungen der Halswirbelsäule. Angesichts dieser immensen Kosten und weil die Betroffenen oft langwierige körperliche Einschränkungen in Kauf nehmen müssen, fordert Meyer, dass Fahrzeuge künftig im Rahmen von EuroNCAP auch darauf untersucht werden müssten, wie gut sie die Insassen vor solchen Verletzungen schützen können. Der ADAC sei derzeit in seinem Technik-Zentrum in Landsberg dabei, geeignete Testmethoden zu entwickeln.