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- smart gewinnt Marktanteile
- Zahl der Vertriebs- und Servicestützpunkte wächst
- Fixkosten um 26 Prozent gesenkt
- Entscheidung über USA-Markteintritt noch in 2005
Selbstbewusst blickte Ulrich Walker, Vorsitzender der Geschäftsführung von smart, auf der IAA in die Zukunft. Das neue Geschäftsmodells von smart verzeichne erste Erfolge: Die beiden Standbeine smart fortwo und smart forfour gewinnen weitere Marktanteile, die Zahl der Vertriebs- und Servicestützpunkte wächst kontinuierlich, die Fixkosten wurden um 26 Prozent gesenkt und das Vorhaben, den smart fortwo Nachfolger in die USA zu bringen, wird weiter voran getrieben. Die Weichen in eine erfolgreiche Zukunft von smart seien damit gestellt.
"Wir haben in den vergangenen Monaten viel und hart gearbeitet. Aber: Wir strengen uns nicht nur an, wir erzielen auch nachhaltige Erfolge," erklärte Ulrich Walker am 12. September im Rahmen der smart Pressekonferenz auf der IAA. "Unser Absatz bis heute liegt um 11 Prozent über dem Vorjahr - und das trotz des extrem schwierigen Marktumfeldes im Kleinwagensegment. Noch wichtiger ist, dass unsere Marktanteile dabei wachsen - das können nur ganz wenige Hersteller im Segment von sich sagen. Zusammengefasst: smart ist im Wettbewerb gut unterwegs."
Auch auf der Kostenseite konnten laut Walker bereits erhebliche Einsparungspotenziale realisiert werden. Das Produktportfolio sei an die schwierige Marktsituation angepasst worden. Mit der konsequenten Verschlankung der Organisation konnte die Kostenstruktur radikal geändert und die Fixkosten bereits um 26 Prozent abgebaut werden. Zudem seien beispielsweise bei den Produktionskosten weitere Potenziale identifiziert worden.
Auf der Vertriebsseite schreitet der Ausbau des Händlernetzes gut voran. Seit Jahresbeginn steigerte smart die Anzahl der Vertriebs- und Servicestützpunkte um über 20 Prozent. "In absoluten Zahlen sind das 195 neue Stützpunkte in Europa. Das heißt: Wir sind für die Kunden besser zu erreichen", so Walker.
Walker bekräftigte sein Vorhaben, in neuen Märkten mit einer "kontrollierten Offensive" weitere Potentiale zu erschließen. Sehr erfolgreich laufe dies in Kanada, wo bisher mehr als doppelt so viele smart Modelle wie geplant verkauft wurden. 2005 setze sich diese Entwicklung ungebrochen fortgesetzt. Ulrich Walker: "Das macht uns Mut - Mut für einen Markteintritt in die USA." Ein Markt, der nach Untersuchungen von smart etwa 20.000 zusätzliche Fahrzeuge pro Jahr bedeuten könnte. Die Entscheidung, ob die USA ein neuer smart Markt werden wird, soll nach Walker noch in diesem Jahr getroffen werden.
Walker betonte, dass smart trotz dieser positiven Entwicklung realistisch bleibt: "Es gibt für uns noch eine Reihe von externen und internen Herausforderungen, deren Bewältigung Zeit braucht." Dabei unterstrich er, dass eine der wesentlichen Erfolgskomponenten für smart die positive Entwicklung des Marktsegmentes ist. Dieses sei aktuell von Stagnation geprägt, was sich nicht zuletzt in ruinösen Preiskämpfen und Rabattschlachten im Kleinwagenmarkt äußere.
Dennoch blicke smart als fester Teil der Mercedes Car Group optimistisch in die Zukunft. Walker: "Wir haben bis heute weltweit 800.000 smart Fahrzeuge auf die Straße gebracht. Und wenn man sich bei den Kunden umhört: Nach nur sieben Jahren am Markt ist die Faszination unserer Marke riesig und fest verankert. Das ist im Kleinwagen-Segment einmalig!"
Ein Beleg für das Potenzial der Marke smart ist nach Ansicht von Walker das auf der IAA präsentierte smart showcar crosstown. Ein Fahrzeug auf Basis des smart fortwo, den Walker als Markenikone bezeichnete. Der smart crosstown hat einen Hybrid-Antrieb und überzeugt laut Walker außerdem mit smart typischem, innovativem und frischem Design. Mit diesem Konzept beweise smart einmal mehr den Ökologieanspruch, den bereits alle Serien-Modelle erfüllten. So sei der smart fortwo cdi mit mehr als 120.000 verkauften Einheiten das erfolgreichste Dreiliter-Auto der Welt.