Ford Kuga, Ecosport, Edge - Ein Ford - Viele SUVs

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One Ford - im vergangenen Jahr klang das noch weit weg, mit Blick auf das verstreute Modellprogramm. Heute sieht das anders aus: Ford greift an. Mit SUVs aus aller Welt.

Denn Ford will nicht nur One Ford - einen Ford - anbieten, sondern viele. In diesem Fall, viele verschiedene SUV-Baureihen. Das ist leicht gesagt, weil es leicht getan ist: Ford hat weltweit genug Modelle im Programm. Die nach Europa zu bringen, ist also nur logisch; One Ford eben. Weltweit möglichst ähnliche Autos zu verkaufen, spart Entwicklungskosten und, fast noch wichtiger: stärkt die Identität der Marke.

Ein Mann, ein Ford: Alan Mulally Ein Mann, ein Ford: Alan Mulally 15 neue Modellreihen will Ford in den kommenden zwei Jahren in Europa einführen, die größte europäische Modelloffensive seit Henrys Zeiten. So viel Offensive verlangt nach Fords bestem Mann: CEO Alan Mulally, der einzige US-Autoboss, der seinen Konzern ohne eine Übernahme durch den Staat oder Fiat durch die Krise von 2008 bringen konnte. Die Detroiter Lichtgestalt stellte das künftige Modellprogramm in Amsterdam persönlich vor.

SUVs sind für Ford ein zentrales Thema: Europäer haben die dicken Dinger in den letzten Jahren lieben gelernt, moderne Antriebe machten auch die Verbräuche mehrheitsfähig. Diese SUVs sollen helfen, den Cashflow von Köln nach Detroit wieder in Gang zu setzen:

Zum Jahresende: Ford Kuga

Der neue Kuga soll alles besser können Der neue Kuga soll alles besser können Spätestens Anfang kommenden Jahres wird Ford den Kuga in zweiter Generation in Europa einführen. Mit mehr Platz, mehr Variabilität und moderner Ausstattung soll der Kuga raus aus dem Mauerblümchen-Dasein auf der SUV-Wiese. Ein Gimmick aus der oberen Mittelklasse: Die Heckklappe lässt sich per Fußbewegung freihändig öffnen. Sollte der um 82 Liter größere Kofferraum einmal nicht reichen: Die Rückbank wird mit einem Handgriff zur ebenen Ladefläche umgelegt.

Im Motorraum gibt es erst mal nichts Neues: Der Zweiliter-Turbodiesel mit 140 oder 163 PS und der 1,6 Liter große Ecoboost-Benziner sind bewährte Kost.

Fords Kompakt-SUV aus Brasilien Fords Kompakt-SUV aus Brasilien

Ende 2013: Ford Ecosport

Ein Name wie ein kalifornisches Fitnessfrühstück, aber falsch gedacht: Das kompakte SUV kommt aus Brasilien, Samba statt Vollkornflocken mit Trockenobst. Es soll zusammen mit dem Plattformspender Fiesta und dem neuen B-Max das Angebot im Kleinwagensegment abrunden.

Mit dem Ecosport will Ford sich ein größeres Stück vom Kuchen des immer noch wachsenden SUV-Marktes abschneiden. Nick Collins, bei Ford Europa als Produktdirektor tätig, verspricht ein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, erstklassige Verarbeitung und gute Verbrauchswerte. Wir sind gespannt: 2013 kommt der Brasilianer nach Europa, und trifft hier u. a. auf den Konkurrenten Opel Mokka.

Spätestens 2014: Ford Edge

Ford Edge Ford Edge Mit dem Nordamerikaner Edge will Ford sein SUV-Angebot nach oben abrunden: Der Edge, mit 4,72 Meter Länge und 1,70 Meter Höhe größer als ein Audi Q5, soll spätestens 2014 nach Europa kommen. Produziert wird der Kanten derzeit in Ontario (Kanada).

Zu den Motorisierungen und Preisen für Europa macht Ford noch keine Angaben. Im Vergleich zum US-Edge wird es aber vermutlich Änderungen geben. Dort ist der Ford Edge mit einem Zweiliter-Vierzylinder mit 240 PS sowie einem 3,5 Liter- und einem 3,7 Liter-V6 erhältlich und kostet ab 27.525 US-Dollar. Für Europa ist davon nur der Vierzylinder zu erwarten, und zusätzlich mindestens ein großer Diesel.

 

 

 

Quelle: MOTOR-TALK

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