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Eibach Titan Fahrwerksfedern im Bugatti 16.4 Veyron
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Supersportwagen Bugatti 16.4 Veyron - Für die Wiederauferstehung einer Legende wird von den Konstrukteuren und Ingenieuren höchste Innovation bei gleichzeitigem Überschreiten üblicher technischer Grenzwerte erwartet. Ein derartiges automobiles Kunstwerk wie der Bugatti 16.4 Veyron muss in seiner technischen Einzigartigkeit und Perfektion bis ins kleinste Detail durchkonstruiert sein.
Mit 1001 PS aus 16 Zylindern, einem Drehmoment von 1.250 Nm ab 2.200 U/m sowie einer Spitzengeschwindigkeit jenseits der 400 km/h-Barriere müssen extremste Belastungen beherrscht und kontrolliert "auf die Strasse" gebracht werden.
Hier steht das Fahrwerk als wichtiges Bindeglied zwischen urgewaltiger Motorleistung und spurtreuer Traktion besonders im Fokus der Fahrzeugentwickler. Die Feder, das Herz des Fahrwerkssystems, genießt hierbei besondere Aufmerksamkeit und wurde zur Reduzierung des Gewichts ausgewählt, da sie zu etwa einem Drittel in die ungefederte Masse eingeht. Dementsprechend wurde die Messlatte der Fahrzeugentwickler nach einer Verringerung des Bauteilgewichts um ca. 30 % gegenüber herkömmlichen Stahlfedern sehr hoch gelegt. Dieses Benchmark konnte letztendlich nur durch die Verwendung einer neuen hochfesten Titanlegierung (TIMETAL LCBä) erreicht werden. Im simultanen Engineering zwischen den Bugatti/VW- und den Eibach-Ingenieuren sowie unter Einbeziehung des Titan-Lieferanten TIMET Automotive konnte eine herausragende technische Gesamtkonzeption erarbeitet werden.
Für Eibach lag die besondere Herausforderung nicht nur in der Verarbeitung eines hochfesten Titaniums in relativ großen Drahtstärken, sondern auch in der sehr spezifischen Federform, die wegen der besonderen geometrischen Gegebenheiten im Bauraum tulpenförmig designed werden musste.
Eibach hat auch mit diesem Projekt seine besondere Kompetenz als Fahrwerksmanufaktur auf höchstem technischen Niveau unter Beweis gestellt. Modernste Produktionsanlagen verbinden sich in diesem 55-jährigen Familienunternehmen mit den fachspezifischen z. T. noch handwerklichen Fähigkeiten eines hoch motivierten Mitarbeiterstammes. Mit weltweit über 400 Mitarbeitern, davon rund 300 in Deutschland, ist die Eibach Gruppe auf 5 Kontinenten vertreten. In der Erstserie ist Eibach insbesondere Partner im exklusiveren Bereich, d. h. Fahrzeuge bis ca. 3.000 Stück/Jahr. Aus eigener Herstellung liefert Eibach Fahrwerksfedern und Stabilisatoren, insbesondere auch Rohrstabilisatoren. Als Tier 1 liefert Eibach komplett vormontierte Federbeine mit führenden Dämpferpartnern als Tier 2. Neben der Qualität, dokumentiert durch TS 16 949, legt man großen Wert auf höchste Flexibilität. So wird permanent ein großzügiges Vormateriallager für Eilprojekte geführt.
Eibach sieht sich auch als idealer Partner für die Entwicklung, inklusive Abstimmung von Fahrwerkssystemen, respektive Komponenten – vom Virtual Prototyping zur Vorserie.
Neben diesen Erstserienaktivitäten ist Eibach im globalen Motorsport "federführend" aktiv. Außerdem gilt Eibach als führende Marke und Produkt im Segment des Automotive Performance Markets (OES – Original Equipment Special genannt) und arbeitet hier mit der Mehrzahl aller Automobilhersteller weltweit partnerschaftlich zusammen.